Wer will den einen E514 zum TÜV bringen?
Wenn ich mich recht erinnere läuft der maximal 20km/h und damit ist eine selbstfahrende Arbeitsmaschine. Die ist von der Zulassung und Hauptuntersuchung TÜV-Plakette) ausgenommen.
Um einen E514 auf der Straße zu bewegen, braucht man aber eine Allgemeine Betriebserlaubnis. Die sollte man eigentlich vom KBA bekommen (evtl. Aussenstelle Dresden, dort lagerten früher die Daten) aber man muss dem KBA einen Hinweis geben, dass es ein ehemaliger DDR-Hersteller ist und dieser nicht mehr exisitiert und man den KTA Typschein als Betriebserlaubnisersatz benötigt.
Der 2. wahrscheinlich schneller Weg ist zu DEKRA (im Osten) und dort beim Prüfer fragen ob er eine Einzelbetriebserlaubnis ausstellt (bitte fragt nach Prüfern die was mit Landtechnik am Hut haben). Diese wird in der Regel auf Grundlage der ABE [KTA-Typschein](die der Prüfer im Computer hat) ausgestellt.
Vorteil der Einzelbetriebserlaubnis, die ist explizit für dein Fahrzeug zugeschnitten und wird als Kopie beim Landkreis hinterlegt und erfasst. Man merkt ja heute schon, dass die Wende lange zurückliegt und wenn du eine EBE hast, dann kann dir die niemand mehr wegnehmen (einen KTA-Typschein als ABE anzuerkenne, dass kann man sehr schnell vergessen). Außerdem wird eine EBE auch im alten Bundesgebiet ohne Probleme als dass erkannt, was sie ist. Mit dem Typschein vom KTA und dann noch als Kopie (wie er vom KBA ausgegeben wurde) möchte ich nicht an einen West-Beamten geraten.
Gruß Ulf