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RS30Axel

Kombinatsdirektor
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07. Jan. 2012
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Hab hier mal nen Beitrag zum Thema Common Rail - Motoren gefunden.

Common-Rail-Systeme wurden für die Direkteinspritzung bei Dieselmotoren entwickelt.

Das Prinzip ist unter anderem aus Forschungen an der ETH Zürich in den Jahren 1976 bis 1992 entstanden, wurde dort jedoch niemals an einem Fahrzeug eingesetzt. Durch kontinuierliches Pumpen von Dieseltreibstoff in ein zentrales Druckrohr wird ein hoher Einspritzdruck von über 1000 bar erzeugt. Dieses gemeinsame Verteilerrohr (Common Rail) dient als Reservoir für alle Einspritzventile.

Eine Entwicklungsabteilung der Betriebe Einspritzgerätewerk Aken, WTZ Dieselmotoren Roßlau und SKL Magdeburg arbeitete in den 1970er Jahren an einem elektronisch gesteuerten Dieseleinspritzsystem (EDES) für stationäre Dieselmotoren. Da der Raildruck sich über die Dauer einer Einspritzung kaum ändert, wurde zunächst der Begriff Gleichdruckeinspritzung verwendet. Auf der Leipziger Messe 1981 stellte das SKL den Vollmotor 6 VDS 26/20 ALE-2 als Common-Rail-System nach erfolgreicher Dauererprobung über mehrere tausend Stunden der Öffentlichkeit vor. Die vorliegende Dokumentation weist aus, dass man den Motor auch mit leichtem Schweröl (36 cSt) betrieben hatte. Der Kraftstoffverbrauch wurde um 9 g/kWh und die Abgastrübung auf 60 % gesenkt. Die elektronische Regelung arbeitete mit bemerkenswerter Schnelligkeit und Präzision.

1985 wurde in der DDR ein modifizierter W50-LKW im Straßenverkehr-Dauerbetrieb erfolgreich erprobt, die Entwicklung 1987 aber wegen fehlender Kapazitäten zur Produktionseinführung abgebrochen. Der Motor-Prototyp ist heute im Industriemuseum Chemnitz zu besichtigen.[1]
 
...:Drücke bis 300 Mpa (3000atü) sind bei diesem Verfahren keine Seltenheit.....

;-) ;-) ;-)

Grüße Ingo
Sachbearbeiter im Amt für Mobilien mit Emissionshintergrund !
 
Wäre schön, wenn du mal dazuschreiben würdest woher du den Beitrag gezogen hast....

Weil mich das Thema auch interessiert, ohne hier das Thema Quellenangaben usw. wiederhochzuholen.

VG Gerd
 
...also zu meiner Zeit war es Lehrprogramm in der Berufsschule als Lokschlosser bei der Reichsbahn...Motorenkunde hieß das und bezog sich auf alle Antriebsmotoren , die zu dieser Zeit so im Gange waren....leider heutzutage ein oft zu kurz kommendes Thema in der Berufsausbildung, aber selbst bei der DB hat man bereits gemerkt, dass ein gut ausgebildeter Schlosser und ein gut ausgebildeter Elektriker/Elektroniker mitunder weit mehr Wert sind , als der Misch Masch "Mechatroniker", die oftmals eben nur unzureichend ausgebildet werden....ohne natürlich jemanden zu Nahe zu treten! Das aber nur mal am Rande von Axels Beitrag... :-) :-)

Grüße Ingo
Sachbearbeiter im Amt für Mobilien mit Emissionshintergrund !
 
Ich bin aml gespannt, ob der Prototyp in der Ausstellung verbleiben darf, denn derzeit wird dort ein Teil der Ausstellung neu gestaltet, da es sich ja um eine Leihgabe handelt. Die "Heddel" darf auf alle Fälle bleiben! :-)

VG Gerd
 
Hi im Buche Plaste, Blech und Planwirtschaft ist der Motor beschrieben. Verwendet wurde der Niederflurmotor 6VD 12,5/12 GRF. Der ging aber nicht in Serie, der Nachfolger davon war dann der 6VD 13,5/12 SRW also der L60 Motor. Der CDI arbeite mit ca. 350 bar also ne ganze Ecke weniger als heute der Fall sind, war wohl aber dem Verfahren geschuldet und nicht, dass die Pumpe nicht mehr konnte.

http://www.ifa-museum-nordhausen.de/geschichte/motoren.php#

Das ist der Motor aber ohne Commonrail. Das letzte Foto auf der Seite.

Im Internet im hansebubeforum waren auch ein paar Bilder aus dem industriemuseum in Chemnitz. Hab auch schon selber davor gestanden, aber keine Fotos gemacht.

Gruß Thomas
 
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