K700 Motoröl- und Kühlwassertemperaturgeber?

Kemat

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19. Sep. 2007
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Hallo Forum,

ich bin mit der Elektrikverkabelei mittlerweile fast fertig und der Kasi wird wahrscheinlich diese Woche noch aus der Halle rollen. Nun habe ich aber zwei Probleme.

1. Der Motoröltemperaturgeber sieht mir irgendwie eher nach Fernthermometer als elektrischer Geber aus und ich habe Bedenken den anzuschließen. Der Geber war seit ich den Kasi habe nie angeklemmt gewesen und es schaute auch immer nur dieses Reststück an "Kabel" heraus. Im Kabelbaum habe ich aber noch ein Kabel für den Anschluß übrig. Wie sieht das original aus?

enj7dhak386.gif

2. Die Kühlwasseranzeige hatte auch nie funktioniert. Nun habe ich aber das Problem dass ich einfach nicht den Geber dafür finde. Wo sitzt der eigentlich normalerweise. Ich habe den leisen Verdacht der wurde irgendwann ausgebaut und die Bohrung blind gemacht.

Achso und bevor ich es vergesse. Hat jemand eine Lichtmaschine mit integrierten Regler verbaut? Meine ist hinüber und es gibt zwar die Lichtmaschine zu kaufen, aber der Regler ist nicht mehr lieferbar. Bosch-Regler funktionieren mit der Lima aber nicht. Wo bekomme ich einen originalen Regler her?

Gruß Matthias
 
Grüß dich Matthias.
Habe bei mir mal nachgesehen, der geber für die temperatur scheint an der linken seite der öl wanne zu sein. (In fahrtrichtung). Ist an dem geber auch ein schlauch? Sieht fast so aus, der geber sollte dann eig. Für den öl druck sein. Der öl druck geber sitzt bei mir auf dem linken rahmen des traktors, von dort geht ein schlauch in den motorblock, position ist etwa auf halber länge des motors.
Fürs kühlwasser, schau mal oben am motor, am rechten "wasserrohr" , da sollten am ende des rohres (Getriebeseitig) zwei geber drinn stecken. Ich weiss bloss nicht warum es zwei sind. ^^
Grüsse florian.

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Hallo Florian,

danke für deinen Hinweis, den Kühlwassertemperaturfühler habe ich dadurch nun gefunden. So klein wie der ist, dazu noch ohne Schraube und leicht verdreckt, kann man den aber auch schonmal übersehen. Ich habe bei mir nur einen entdeckt, aber es sollten laut Schaltplan wirklich zwei sein. Einer ist für die Anzeige und einer ist für die Warnlampe "Nottemperaturfühler Kühlwasser". Dieser schaltet also nur bei einer bestimmten Temperatur. Ich hoffe mal bei mir ist es der normale Fühler und nicht der Nottemperaturfühler. "Versuch macht kluch" :-)

Mein Motorölfühler ist definitiv nicht für den Öldruck gedacht. Ich habe den bereits abgeschraubt und der besitzt keinen direkten Zugang zum Ölkreislauf. Der sitzt wirklich nur auf und einen Stutzen und ist imho der Temperaturgeber. Ich werde mich morgen mal auf die Suche nach einem weiteren an der Ölwanne begeben, ansonsten schließe ich den halt auf Verdacht an und hoffe das die Anzeige kurzsschlußfest ist.

Gruß Matthias
 
So letzter Kenntnisstand. Das ist kein elektr. Geber, die Anzeige ist bei kaltem Motor sofort auf Endanschlag 130° geschnellt.
Der Motoröltemperaturgeber sitzt bei mir an der Ölwanne rechts (in Fahrtrichtung) ganz hinten. Den hatte ich aufgrund der Dreckschicht immer für einen Ablasshahn gehalten.

Hierzu sollte ich erwähnen dass ich nach dem Manöver Frühauf den Kasi zwar mit einem geheiztem Hochdruckreiniger gesäubert habe. Aber nachdem an einigen Stellen mehr Lack/Farbe als Dreck abgegegangen ist, habe ich aufgehört und nur noch alles ordentlich mit Fett/ Öl eingepinselt. Nichts konserviert besser als eine Dreck/Öl-Schicht.

Ich habe die Elektrik jetzt zu 99% fertig und habe Ihn somit heute auch direkt zur Probefahrt rausgeholt. War zwar wieder schön, aber das Ergebnis ist noch nicht vollkommen zufriedenstellend.
Beim starken Einlenken in der Straßengruppe (4.Gruppe und Vorderradantrieb) fängt er extrem an zu ruckeln, d.h. Motorbremse-Gasannahme-Motorbremse-Gasannahme,... bis man wieder halbwegs gerade steht. Es ist kein seitliches Schütteln. Das Ganze tritt nicht in den niedrigen Gruppen auf (oder es ist so schwach, dass man es nicht direkt merkt, die Testfahrt war nicht lang genug um das näher zu bestimmen). Es wird ein bisschen besser wenn man Vollgas gibt. Sobald man auf Allrad umschaltet ist alles i.O., aber die Hinterräder zeichnen dann feinste Gummispuren auf den Asphalt. Es tritt sowohl im Vorwärtsgang, als auch im Rückwartsgang auf. Ich denke nicht dass es primär an der Lenkung liegt.

Gruß Matthias
 
Hallo matthias,
Könnte es sein das dein vorderes ausgleichgetriebe diese probleme macht? Schaltet es möglicherweise nicht richtig?
Normalerweise sollte das kurvenäußere rad abschalten.
Bei kurven fahrt mit allrad zieht meiner auch striche. Man kann als zuschauer dann schön sehen, wie das kurveninnere rad sich schneller dreht wie es eig. Sollte, und sich quasi an der strasse abwältzt. Scheint nicht richtig zu funktionieren.
Grüsse ausm westen. ;)

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Hallo Florian,

du hast den Finger auf den Punkt! Ich wurde jetzt bereits von mehreren Seiten darauf hingewiesen. Nachdem er nun wieder fahrbereit ist, kommt nächste Woche jemand vorbei der sich meilenweit besser mit den Kasi´s auskennt als ich. Ich werde dann berichten was die Diagnose ist.

Achso, mein Bremsdruck liegt jetzt bei stolzen 7 bar und das Weiterfahren/Schleppen der Hinterachse beim Bremsen ist komplett weg. Der bremst mittlerweile so stark ab, dass man bei einer Vollbremsung aus Vollgas auf Asphalt Angst hat, es reißt irgendwas ab. Eine wahnsinnige Änderung des Fahrgefühls, wenn man keine Angst mehr haben muss, daß man die Bremse drückt, aber der Kasi das nur als "vorläufigen Hinweis" entgegenimmt.
Der erfolgreichen TÜV-Abnahme rücke ich immer näher.

Gruß Matthias
 
Ach, war das bremsen bei dir so schlecht?
Wenn die bremsen gut sind, dann steht so ein kasi wie ein panzer.

Wie gut ist bei dir die handbremse?
Hat die handbremse im Druckluftkreislauf auch eine Funktion? Beim anziehen der Handbremse wurde nämlich auch ein Gestänge am Bremsventil betätigt. War bei mir aber immer wirkungslos. Der Druck fällt doch eh, immer weiter ab, je länger man bremst, jedenfalls bei mir. Vl. eine Membran kapputt.
Meine handbremse war jedenfalls total verölt, die konnte nichts mehr ausrichten.
 
Nur 2-4 bar Bremsdruck. An etlichen Stellen an Rohren / Schläuchen gab es Undichtigkeiten. Eine Bremsmembran hatte einen Schlitz von ca 3-4cm und zusätzlich ein Loch, eine weitere Bremsmembran hatte auch ein größeres Loch.
Bremsen war am Anfang fast komplett tot bzw. wirkungslos.

Meine Handbremse habe ich gemäß Handbuch nachgestellt und wenn man wie ein Berserker dran zieht, hält die dannn auch einem sanften Hügel. An einem steileren Stück habe ich es noch nicht probiert. Die Ölproblematik habe ich auch, ich suche gerade die letzten Undichtigkeitsstellen und danach werde ich die Bremsbänder reinigen. Bei mir öffnen übrigens die Bremsen wenn ich die Handbremse ziehe. Das war gerade am Anfang sehr bescheiden, wenn man die Handbremse zur Unterstützung der Fußbremse nehmen wollte und die Bremse dabei öffnete und der Kasi sofort losrollte. Das sind dann die berühmten "Schweiß auf der Stirn"-Momente. Ich wollte das auch schon umbauen.
 
Oje, hört sich ja dramatisch an ^^
Ich kenne diese momente auch, wenn er sich selbständig macht, da kommt einem die schrecksekunde immer in "slow motion" vor.
Ich wäre auch fast mal nen berg runter, mich hatt der keil aber aufgefangen, wollte den erst gleich wegziehen, war mir aber zu riskant. Ohne keil wäre ich 100meter weit bergab gerollt und in ein Haus rein. Lenken war nicht drin, den motor hatte ich sofort ausgemacht, als der kiro anfing ohne gang, einfach rückwärts den berg rauf, zur Halle zu fahren.

Dein bremsband ist also noch verölt? Würde mich interessieren wie gut sie trocken bremst. Ich habe ja eine scheibenbremse, die aber vor lauter öl wirkungslos war, obwohl sie gut angespannt war.
Ich frage mich welche besser ist, das bremsband hat eine viel grössere bremsfläche als meine beläge, allerdings sollte ich die fester anziehen können. Am seil hängt ein konischer kegel, der durch zwei walzen gezogen wird und sie auseinander drückt, die beläge gehen auf der anderen seite dann zusammen, ist wie eine zange.

Kannst du mir sagen wie der verdammte bremshebel richtig funktioniert? Ich spanne ihn bis anschlag, er rastet ein, soweit alles wunderbar, allerdings kann ich ihn auch wieder vordrücken ohne großen kraftaufwand, und dann springt das blöde ding tatsächlich raus. Hat irgendwas damit zu tun, das da noch ein zweites " blockiereisen" drunter verbaut ist, und das blockiert dann das Einrast- Eisen ( ich nenns mal so) , weil dieses ja frei drehbar auf der welle sitzt.

Welchen sinn hat das, dass die bremse beim anzug der handbremse öffnet? Das er keine luft verliert oder schneller voll wird wenn du ihn startest. Ansonsten ist das seehrunpraktisch. ^^

Grüsse florian

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Trocken sollte das normalerweise hervorragend bremsen. Die offene Bauweise und die Einbaulage sind halt alles andere als zuträglich den Zustand beizubehalten. Die Scheibenbremse ist eigentlich besser und wenn man sie gleich an den Hinterachse verpflanzt, so wie ich es bereits gesehen habe, ist das eigentlich die beste Variante.

Bei mir ist der Handbremshebel ein Ratschenmechanismus, d.h. beim ersten Hub nach hinten ist die Bremse noch nicht wirklich fest. Ich muss also nochmal nach vorne drücken (aber nicht bis über den Punkt, wo die Bremse wieder von selbst rausspringt) und beim zweiten Hub zieht sie dann fest.

Gruß Matthias

PS.; Ich habe ganz am Anfang auch schon am Hang den Motor abgestellt, weil ich im Leerlauf und gebremst auf einen Zaun zugerollt bin. Aber das ist die dämlichste Idee in dieser Situation, weil scheinbar baut immer irgendeiner ein Haus am Ende der zu erwartenden Schußfahrt! Deswegen habe ich auch immer einen großen Anlegekeil griffbereit in der Kabine liegen. Der Kasi kann halt ein echtes Arschlo... sein, wenn man ihn nicht beherrscht oder sonstwo etwas im Argen liegt.
 
Ja genau ein ratschenmechanismus. Da muss man wohl ein bischen rumstellen, dann gehts vl. Wieder richtig.

Warum die bremse auf die hinterachse? Meinst du wegen der öl verschmutzungen?
Vileicht bau ich mein bremsband auf die hinterachse.
Dann hab ich zwei. ^^

Ja die leute bauen ihre häusser überall hin, ist eben nicht wie in russland wo alle hundert kilometer ein haus steht.

Mein schlacht kiro hatt mal so einen baby keil für kleine alte wägen, ausversehen platt gebügelt. ^^

Grüssle flo

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So, mittlerweile ist es zwar schon sehr stark Off-topic, aber das Ergebnis meines "Ruckel-Problems" ist identifiziert.

Das Problem bin ich, weil ich scheinbar zu hohe Maßstäbe anlege. Ein Bekannter von mir (Gewinner bei der DDR-Pflugmeisterschaft auf dem Kasi) und der Karl Müller (wird hier wahrscheinlich einigen ein Begriff sein) meinen, dass es bei meinem ein ganz normales Verhalten ist.

Jetzt ist er technisch komplett instandgesetzt. Nun folgt nur noch das Aufhübschen des Innenraums der Kabine und ein paar andere Kleinigkeiten und dann darf endlich die Dekra zur Abnahme erscheinen.
 
Bei der Bandbremse besteht die Gefahr, daß das Band beim Silieren od. Waldarbeiten abgestreift wird (gelegentlich passiert)!
Es ist ungewohnt, aber bei Kurvenfahrt muß man Gas geben (Ruckeln).

manny
 
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