Kind von schaufel erschlagen

In der VBG 40 kann man das sogar nachlesen:

§ 32 Befördern von Personen

(1) Maschinenführer von Erdbaumaschinen dürfen Personen nur auf Plätzen mitfahren lassen, die vom Hersteller dafür vorgesehen sind.

(2) Erdbaumaschinen dürfen erst nach Zustimmung des Maschinenführers und nur bei Stillstand der Maschine bestiegen oder verlassen werden.

(3) Mit Arbeitseinrichtungen von Erdbaumaschinen dürfen Personen nicht befördert werden.

(4) Arbeitseinrichtungen von Erdbaumaschinen dürfen nicht als Arbeitsbühne benutzt werden. Dies gilt nicht für Arbeitsplattformen, die an Hydraulikbaggern und Ladern fest angebracht werden können und für die der Hersteller in der Betriebsanleitung für diesen Zweck besondere Festlegungen getroffen hat.

Und noch ein Link zum ortsansässigen Baumaschinenwerkzeugproduzenten, Stichwort vorhersehbare Fehlanwendung:

Gleiches findet sich auch in den Betriebsanweisungen der Lader. Damit dürften die Messen in diesm Fall recht schnell gelesen sein, auch wenn das hier einige immer noch schön reden äh schreiben wollen. 

VG Gerd

http://www.lrtgmbh.de/files/B-Anleit11-1.pdf
 
Vom rechtlichen Standpunkt aus muss ich Gerd schon beipflichten. Aber ich betrachte es eher immer vom menschlichen Standpunkt, und von diesem aus stimme ich Gerd nicht zu.

Der Vater ist in meinen Augen derjenige der neben dem toten Sohn am meisten gelitten hat.

Dementsprechend mein Beileidan die Hinterbliebenen.
 
War trotzdem Leichtsinn und unüberlegt! Jaaa, ich arbeite ja auch auf dem Bau und wir machen manchmal schon.......! Aber mit meinem eigenem Kind, würde ich sowas nie machen!!!

Gruß Andreas
 
Also ich würde keinen meiner Jungs (4, 2 und 1 Jahr alt) in die Schaufel vom Traktor setzen und damit fahren. Selbst wenn ich sie auf dem GT auf dem Knie sitzend festhalte und mitnehme ist es an sich schon riskant genug, man muss es aber auch nicht noch unnötig herausfordern. Trotzdem tun mir Vater und Großvater leid!
 
Hallo Gerd, ich gehe mit fir konform - Mitleid nein, Anteilnahme ja... Da allle die mit praktischen Sachen zu tun haben garantiert schon mindestens einmal Sicherheitsbestimmungen (die ja nicht ohne Grund existieren) verletzt haben, sollte denen auch immer das Risiko bewusst sein. Die Denke: ich pass schon auf und es ist noch nie was passiert" verleitet zum nachlässig werden und zu Routine. Aber irgendwann ist es immer soweit und man sollte auch in stressigen SItuationen (oder wenn Kinder quengeln) nein sagen oder auf Mindestforderungen bestehen. Hinterher ist das Gejammer immer groß, wenn was passiert ist...

Die Kinder war nie allein und Erwachsene immer vor Ort - also sollten es Beispiele sein, wie man es gerade nicht macht! Da kann sich jeder persönlich an die Nase fassen, damit sowas bei ihm nicht vorkommt!!!
 
Hallo 

Ein altes Sprichwort lautet, Unglück ruht nicht.

mfg
 
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