2KVD 9 SVL

TheoBX

Lehrling
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17. Mai 2011
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Hi,
wir haben einen 157er, der sehr selten benutzt wird und von Jahr zu Jahr immer schlechter anspringt.
Gestern mal probiert, weil ich den Anlasser zerlegt und gereinigt hatte.
Die Vorglühanlage funktioniert, aber keine Chance. Der Motor hat bei einigen Minusgraden keine Lust zu zünden. Die Kraftstofffilter sind i.O., wenn ich die Einspritzleitungen etwas löse, spritzt Diesel heraus.
Die beiden Abgasrohre qualmen weiß. Auch mit einem Schuss Starthilfe lässt sich kein Arbeitstakt entlocken.
Wenn es wärmer ist und der Kran lange nicht lief, dauert es auch ewig den Motor zum Leben zu erwecken. Wenn er aber mal gelaufen ist, springt er mit reichlich vorglühen wieder gut an.
:-) also um es auf den Punkt zu bringen: Wo muss ich ansetzen, um das Kaltstartverhalten zu verbessern ?
 
Also ich würde in deinen Falle mal die Düsen raus schrauben und abdrücken bzw das Spritzverhalten kontrollieren. Und das Ventilspiel kontrollieren. Wenn du das gemacht hast sollte der Motor wieder wie ne Biene laufen bzw anspringen.
 
hallo,
das hört sich ja nicht gut an. wenn er mit starthilfe schon nicht anspringen will ....
ich würde dir raten die kompression zu messen u. befürchte das es viel, viel zu wenig sein wird.
grüße rené
 
Die Vorglühanlage / Glühkerzen überprüfen!
sollten die nicht in Reihe geschaltet sein, besteht die möglichkeit das einige defekt sind!
Der Vorglühwiederstand zu groß (Glühdraht)
manny
 
Vorglühanlage:
Die Spirale am linken Zylinder wird rotglühend, beim rechten Zylinder wird sie nicht ganz so hell, aber zum Finger verbrennen reicht es.
Düsen:
Die wurden vor etwa 3 Jahren ausgebaut, in einer Werkstatt überprüft und für gut befunden.
Kompression:
Muss ich mal sehen, ob der Tester vom PKW irgendwie funzt oder was passendes besorgen.
Wie viel bar sollte der anzeigen ?

:-) ich danke Euch für die rege Beteiligung
 
Also erst mal würde ich auf so eine Werkstatt nicht viel geben. Haben die schon mal solche Motoren gemacht? Die sehen zwar das aus der Düse was raus kommt und auch bei wieviel Bar allerdings beachten sie vielleicht gar nicht den Spritzwinkel. Und zum anderen, hast du überhautp die richtigen verbaut? Es gibt einige die die Düsen vom Gt und 09 bzw T157 verwechseln. Wenn die Kompression so schlecht bzw weg währe würde er auch schlecht ziehen bzw arbeiten. Wie verhält er sich denn wenn du mal mit ihm arbeitest?
 
Mit der Leistung sind wir nicht unzufrieden, wobei ich keinen Vergleich zum Neuzustand habe.
Es könnte sein, dass es über die 15 Jahre, wo wir den Kran haben, der Anzug etwas schlechter geworden ist, aber nicht so, dass Laden und Fahren zur Qual wird.
Die Werkstatt ist in einer Agrargenossenschaft mit Personal, was diese Technik kennt. Dort hoffe ich, dass die eine Falschbestückung erkannt hätten.
 
ja das würde ich aber an deiner stelle mal kontrollieren weil irgendwo musst du anfangen und vor allem musst du sie eh zum Kompression prüfen ausbauen.
 
Hallo,
schließt denn die Dekompression überhaupt richtig???
Springt er an wenn ihr während des Startvorgangs mit der Handförderpumpe Diesel hochzieht?

Düsen wären wie schon erwähnt, ein Ansatzt (3 vor drei Jahren i.O., heute aber nicht mehr). Dieselanlage komplett reinigen, nich das irgendwo ein Wassertröpfchen sitzt und immer zu Eis wird.

mfg
 
Die Dekompression schließt. Ich hab leider noch keinen Kompressionstester bekommen können.
Gestern hatte ich die Düsen demontiert. Es sind beide SD1ZD0. Die Düsen hab ich außerhalb montiert und mit dem Anlasser durch gepumpt. Der Spritzstrahl/nebel ging ziemlich zentral raus, also nicht so in die Breite.
Das Ventilspiel war rechts 2x 0,25 und links E 0,25 und A 0,30.
Hab dann wieder zusammengebaut und 2 Starts mit jeweils 3min Vorglühen versucht. Das Ergebnis war viel weißer Qualm und kein Zündgeräusch.
Dann hab ich die Anlassspannung verdoppelt, 1sek geglüht und der Motor zündete mit der ersten Umdrehung. Dann noch 1min mit 12V nachgeglüht und er lief stabil. Nach 5min ausgemacht und mit 12V gestartet, kein Problem.
Heute früh hab ich das noch mal versucht. 1x mit 12V und 5min glühen, keine Reaktion außer viel Qualm. Dann nochmal das Gleiche mit ein paar Spritzern Motoröl in die Ansaugstutzen - mit dem gleichen Ergebnis.
Mit doppelter Spannung kommt er sofort. Erst bringt er den ganzen unverbrannten Diesel raus und wenn sich Nebel verzogen hat, sieht man auf der linken Seite kaum eine Abgasfahne, rechts etwas etwas mehr.
Beim Fahren ist kein Leistungsverlust zu spüren.
An 135er Batterie dürfte es nicht liegen, die schafft den 52er MTS problemlos in Gang zu bringen.
Ich bin mir nun nicht sicher, ob ich mal einen regenerierten Anlasser versuchen sollte.
 
Hm das mit dem Anlasser könnte schon helfen. Aber ist deine Batterie auch io? Wenn ein oder 2 zellen fehlen bekommst du ihn auch mit der Ampere Zahl nicht an. Sag mal was fürn Motoröl hast du denn bei dir drinne? Und bitte lass dieses Vorglühen von 5 Min. Damit zersägst du nur deine Glühspiralen. Ich starte meinen bei Temperaturen über 7 Grad komplett ohne Glühen. Und wenn wir mal -5 haben glühe ich ca 30 sec- max 1 Min vor. Das reicht vollkommen. Wenn dein Anlasser es mit jetzt nicht so wirklich schaffen will hast du doch die Dekompression. Lass ihn einfach ohne Gas hoch drehen bis du keine Drehzahlsteigerung fest stellst. Denn machst du langsam zu und gibst Gas dabei. Denn sollte er auch anspringen. Ansonsten auch mal die Kabel kontrollieren. Bzw miss mal die Spannung die am Anlasser an kommt. An dem dicken Kabel.
 
hallo,ich schließ mich sascha‘s meinung mit dem glühen an,erst bei unter 7grad überhaupt damit anfangen und wenn der glühüberwacher hell glüht so nach ca.30sek auch starten-viel hilft nicht immer viel. ;-) hast du mal bei den startversuchen mal die kabel untersucht ob da wo was warm wird,das wäre auch ein verlust an ampere.gruß andre
 
Hallo

Vielleicht hilft ja ein Getriebeanlasser? Der sollte eine höhere Drehzahl beim Anlassen bringen und dem Motor das Anspringen erleichtern.

Gruß, David
 
hallo,
leute wenn der motor nicht mal mit starthilfe-spray anspringt u. wenigstens dieses verbrennt, liegt es weder an der den düsen o. der vorglüheinrichtung. in diesem fall fehlt 100 %-ig kompression. ob nun durch undichte ventile o. verschlissene laufbuchsen. das spray kommt ja direkt in den ansaugkanal und zündet auch, wenn gar kein diesel kommt!
ja wenn man die anlaßdrehzahl erhöt springt auch ein ausgelutschter motor besser an - ist ja logisch, doch das problem bleibt und wird mit der zeit immer schlimmer werden.
grüße rené
 
Hallo,

Rene du hast schon recht mit dem Starthilfespray, aber sie werden es nur in den Luftfilter gesprüht haben. Und der Ölbadluftfilter lässt das Starterspray nicht durch bzw. im Brennraum kommt nichts an...

Aber Komoression messen wäre schon erstmal, einer weiterer Schritt...

Achso und die Glühwendel, sind aus Bronzeblech, das kann man fünf Tage glühen lassen ohne das sie weglaufen, da erwischts eher die Kabel und die Schalter...

MFG Patrick
 
ich hatte das gleiche problem schon mal mit nem m22 motor, der tat sich genau so schwer , ich hab den anlasser komplett zerlegt und von dem ganzen schmand befreit der sich im innern abgelagert hatte , hinterher sprang er auf anhieb an, vielleicht iss bei dir auch , kann , muss aber nich
mfg ronny
 
Hallo Patrick,

".. aber sie werden es nur in den Luftfilter gesprüht haben. Und der Ölbadluftfilter lässt das Starterspray nicht durch bzw. im Brennraum kommt nichts an..."
Interessant, hast eine Erklärung dafür? Verbindest sich das Startspray mit dem Ölfilm, oder wie?
Was ich in Sachen Startspray kenne ist, das die Wirkung bei Vorkammermotoren eher bescheiden ist. Das Äther/Luftgemisch wird ja nur in den Brennraum gesaugt, es kommt kaum etwas in die "vorgeglühte" Vorkammer.

Gruß +Matthes+
 
Das gleiche Problem hatte ich auch schonmal.
Der Motor war zwar auch schon etwas ausgelutscht, aber der Grund fürs schlechte anspringen war einzig das gebrochene Massekabel und der verkeimte Hauptschalter.
Kontrolliere das doch auch mal, ich weiß ja nicht, wie schnell dein Anlasser dreht.

MfG
 
Hallo Matthes, der erste Grund ist der lange Ansaugweg bzw. die Innenfläche wo das Startspray kondensiert und nicht mehr als "Gas" zur Verfüngung steht. Dann wie du schon gesagt hast, der Lufi ist innen ölig und somit bindet das Spray sich an ihm. Und die größte Sache ist, durch den genialen Aufbau des Lufis wird das Spray schon im Zyklon abgesondert. Die Molekülketten des Sprays sind recht groß und schwer somit mit Staubpartikel zuvergleich. Im oberen Teil des Zyklons werden schon die Staubpartikel abgeschieden das gleiche geschieht zum großen Teil mit dem Spray...

Damit was im Brennraum ankommt muss man wahrscheinlich ne ganze Bulle reinblasen oder eben direkt in den Ansaugstutzen...

Ich hoffe mal das man merkt wenn die Starterdrehzahl zunierdrig ist und der Anlasser sich nur quält...
MFG Patrick
 
Ja das mit dem Starthilfespray hatte ich nur kurz über den Luftfilter probiert, bei uns ist der Deckel oben drauf lose.
Direkt in den Ansaugstutzen zündet das Spray.
Der Anlasser macht nicht den Eindruck, dass er sich quälen müsste, die Spannung fällt beim Start von 12,6 auf 10,6 Volt.
Als Kompression habe ich links 21 und rechts 22 bar gemessen, ich hoffe das mein selbst gebauter Adapter dicht war, ich hatte ihn mit Lecksuchespray eingenebelt.
 
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