8m Baustellenanhänger dauerhaft aufbocken, aber wo?

Registr.
15. Feb. 2014
Beiträge
15
Hi, ich habe noch eine Fahrgestellfrage. Ich möchte den Wagen aufbocken. Da er ja meistens an einem Fleck steht, denke ich ist es gut die Reifen zu schonen. Ich denke mal den Blattfedern macht es nichts aus ob sie stehen oder hängen. Ein weiterer Grund ist, dass der Wagen gerade stehen soll, was im Moment nicht der Fall ist. In Frage kommen LKW Böcke, alte Spindelwagenheber vielleicht, Ütongsteine hatte jemand vorgeschlagen,na ja.... Es soll aber auch eine Mobile lösung sein, da der Wagen bald umzieht. Dabei fällt mir ein das ich noch eine Stockwinde und passende Böcke suche,wenn jemand noch so ein ding hat??.. :-) Ich bin mir noch nicht im klaren an welchen Punkten aufgebockt werden soll. Eine Möglichkeit wäre direkt am Rahmen, aber ob da 4 Punkte bei 8m länge und diversen Einbauten ausreichen ist Fraglich. Eine Andere Möglichkeit sehe ich direkt unter der Achse (HL60 bzw. HW60) unter den Blattfedern?. Soll sich eben nichts am Fahrgestell verziehen...ich möchte den Wagen eben konsevieren, dafür bekommter noch Seilfett unten rum :-)

Was meint ihr was wäre eine gute Lösung?
 
Moin Moin

Aufbocken am Längsträger. Selbst wenn der Hänger auf den Rädern steht hat er nur vier Festpunkte. Hat der Hänger nicht im Origienal schon Abstützspindeln gehabt? Ytonsteine sind ungeeignet da sie Wasser ziehen.
 
Hallo,

  Fotos von Bauwagen

Im Bild 1 und Bild 3 (der Grüne) ist die Originalabstützung gut zu erkennen. Auf Deinem Foto, ist die Aufnahmegabel für die Stütze noch zu sehen.

Da aber nach Deiner Angabe die Träger dort vergammelt sind ...?

Unter die Achsen unter den Federn aufbocken? - weis ich auch nicht ob das günstig ist, da die Auflage dann noch schmaler als die Spurweite ist. Die Dinger sind ja ganz schön hoch, da könnte es "kipplig" werden - vorsichtig probieren könnte man es ja mal.

Gruß Thomas
 
Hello Everybody :-) Danke zunächst für die Antworten. Ich hab noch ein paar Fotos und ein paar Gedanken gemacht. Ich denke das die standart Spindeln die Aufgabe hatten den Wagen gerade so abzustützen das der Wagen nicht schwankte wenn darin gearbeitet wurde. Wenn die Handbremse nicht angezogen ist bieten die Stützen fast keinen seitlichen Halt. Wenn die Stütze zu hoch geschraub wurde sind sie vermutlich umgeknickt, oder wie eine Stützenaufnahme bei meinem Wagen abgebrochen.

 Hier ein Foto der Standartspindelstützenaufnahme :-)
 
Mit der vergamelten 3,40m  Leiste war die Holzleiste gemeint auf der die selbsttragende Alusandwichkonstruktion steht. Ich habe sie, wie auch auf der anderen Seite teilweise ausgetauscht. Das Problem bei diesen Wägen sind die Schrauben mit den die Konstruktion zusammengeschraubt ist. Sie sind fast alle undicht weil sie nicht am Schaft abgedichtet und schlecht verzinkt sind. So läuft das Wasser über die Jahre durch die Schrauben über die Holzverbinder zwischen den Sandwichelementen auf die nur 4 mal 6 cm dicke Tragende Leiste, die dann durchgammelt. Ich habe alle Schrauben der Außenhaut gegen V2a Schrauchen mit epdm Unterlegscheiben ausgetauscht und alle Aluverbinderleisten mit Ottoseal P83 abgedichtet. Diese Macken haben wahrscheinlich alle Wägen dieser Baureihe. Nur mal so am rande ;-)
 
Ja ich sehe auch die Möglichkeit der originalen Spindeln zum Ausrichten in der Höhe, wurde ja im realen Leben auch so gemacht. Da wirste wohl nicht drumrumkommen, an den Rahmenprofilen was zu machen. 

Ansonsten zusätzlich unter den Längsträgern wie schon oben geschrieben, um Reifen und Federn zu entlasten. Räder ordentlich verkeilen gegen Wegrollen, auf keinen Fall dauerhaft die Handbremse festdrehen.

Ideal wären die verstellbaren Stützen von der NVA....

VG Gerd
 
Moin

Dein Foto zeigt nur die Halterung in der die Stütze wärend der Fahrt eingehangen wurde, am  Querträger müsste ein Schanier angeschweißt gewesen sein.

vG Fiete
 
Ich schaue morgen bei Licht noch mal ob es für die originalstützen noch andere Aufnahmen gibt. Ich habe  leider nur 3 davon.

Hab heute nachmittag noch ein paar hoffentlich erhellende Fotos gemacht.
 
Wenn du die Federn mit entlasten willst, Rahmen anheben und einen passenden Hozklotz zw. Achse und Rahmen  4 mal. dan brauchest du nur an den  Achsen unter zu bauen

manny
 
Hallo Gerd kannst du mal ein foto mit NVA stützen posten ? Klingt interessant. 

Vorläufig denke ich, bocke ich direkt unter der Achse,auf Höhe der Blattfederaufnahme mit Holzklötzen auf. 
 
Während meines NVA-Ehrendienstes hatte ich keine Knipse dabei.

PS. Ich würd mit idealerweise Hartholzkanthölzern unter die Längsträger vom Rahmen gehen und dabei unten auf den Erdboden eine Pfoste legen, damit es die nicht reindrückt. Zum Abbocken: Anhängen und losfahren, Hölzer fallen einfach um und gut, das gleiche Prinzip wie die NVA-Stützen.

VG Gerd
 
Das kann doch nicht das Problem sein, sonen lumpigen Hänger aufzubocken.

Dazu muss man doch nicht seitenlange Abhandlungen schreiben und dutzende bemasste Bilder machen, oder doch???

Wenn das ein echtes Problem ist, dann gute Nacht. Kauf dir blos nicht etwas, was einen Motor hat.
 
612slx:

Das kann doch nicht das Problem sein, sonen lumpigen Hänger aufzubocken.

Dazu muss man doch nicht seitenlange Abhandlungen schreiben, oder???
Ich hatte schon den gleichen Gedanken.....

Irgendwie habe ich den Sinn der Beiträge zu diesem Anhänger noch nicht erkannt, erst Bremseninstandsetzung und Vollabnahme usw. und dann nur noch Standmodell und zu deutsch gesagt zu blöd so eine lausige Kiste unterzubocken... wozu also eigentlich das ganze Theater????

Nachdenken löst manches so banale Problem von alleine!!!!

VG Gerd
 
Zurück
Oben