Abnahme Dekra Eigenbauanhänger

JD 6810

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13. Juli 2012
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Hallo und folgende Frage: Ich bin drüber,mir einen Plattenanhänger zum Rundballentransport zu bauen.
Allerdings will ich dafür eine Betriebserlaubnis evtl. auch einen Brief ausstellen lassen.
Was muss man hierzu beachten,bzw. machen das die Jungs bei der DEKRA überhaupt. Achsen und Zugeinrichtung haben Prüfsiegel. "Zugelassen" soll er auf 40km/h werden.Benötige ich hierfür einen speziellen Schweißnachweiß,zwecks statischer und dynamischer Belastungen?

Habe mich vor ein paar Jahren schonmal mit meinem Einachser vorgestellt,da wurde ganz plötzlich ne ganz komplizierte Sache draus und ich hab bis heute noch nix.

Da der Plattenhänger aber überwiegend auf Landstraßen und Überland eingesetzt wird,ist es mir etwas zu riskant,ohne irgendwas rumzufahren.

Danke,Falko
 
Hallo Falko
Ist es nicht einfacher den 8m DDR Bauwagen umzubauen/umrüsten und eine Neuabnahme wegen anderer Maße?Habe sowas mit nem Autoanhänger gemacht ohne Probleme.Oder beim Fahrzeugbau/Anhängerbau nachfragen was alles beachtet werden muß wegen der Abnahme.
Gruß Tobias
 
Hallo,

ich stimme erstmal Famulus 40/36 zu. Der umbau eines bestehenden Anhänger ist einfacher. Nur die 8m Bauanhänger haben ich glaube nur 4t Zuladung (als Platte) also auch nicht die Welt.

Schweißnachweis oder sowas brauchst du nicht, da es dafür keine gesetzlichen Vorschriften gibt. Solltest Du aber so mies schweißen, dass der Sachverständige Zwiefel hat ist eh alles zu spät.

Folgende Bauteile sind kritisch:

- Achsen: bitte nur geprüfte verwenden/ bzw für Straßenverkehr zugelassene verwenden

- Zugdeichsel: Bitte nur geprüfte verwenden, wo das Typschild deutlich zu sehen ist und wo der D-Wert auch zur Anhängermasse nachher passt

- Bremse: Bitte ordentliche Bremse verbauen (am besten keine Auflaufbremse sondern ne richtig Druckluftbremse)

- Drehschemel: Bitte was vernünftiges verwenden

Alles andere ist egal. Am besten Du fragst frühzeitig bei DEKRA an, welcher Sachverständige in der Region sich mit Landtechnik befasst und Ihm frühzeitig über dein Projekt (Konzept) infomieren.

Wenn alles fertig ist, brauchst du noch ne Verwiegung, ne Bremsprobe mit Verzögerungsmessgerät, .....

Also alles keine Problem. Bitte nur gleich auf Einzellänge des Anhänger achten.

Gruß Ulf
 
Danke euch erstmal für eure Antworten.
Das mit nem bestehenden Hänger umzubauen,war ja auch der Grundgedanke. Allerdings war nach dem Abwracken nimmer viel vernünftiges Material da. Und nochmal einen zu organisieren,ist finanziell kostspieliger als das Material für nen kompletten Selbstbau. Achsen stammen von BPW,Drehkranz HW 60 Zuggabel Kaufteil.
Ich arbeite ja selbst in nem zertifizierten Schweißbetrieb,also sollte die Ausführung kein Problem sein.
Hatte ja heute jmd von der Dekra am Telefon,der schilderte den Sachverhalt so wie auch Ulf es beschreibt.
Ich bin halt etwas verunsichert,weil ich damals mit meinem Einachskipper nix erreicht hab.
 
Hallo Falko,

wo ist denn dein Wohnort? Ich habe vor 2 Jahren einen 8m Bauwagen abgefrackt. Das Fahrgestell ist im optimalen Zustand. Da ich diesen nicht mehr verwenden kann, wollte ich die Einzelteile einlagern.

Für nen Ersatzteilkilopreis lass ich diesen dir gern ab. Mit neuem Fußboden, Zurrpunkten, Lastabhängiges Bremsventil (Nachrüstung in bestehende Pneumatikanlage) und evtl. tragfähiger Reifen bist du fast fertig.

Ein Großteil der Teile sind identisch HW 60. Deshalb wollte ich diese für meinen HW 60 mal einlagern und der Rest soll in den Schrott.

Melde dich sonst mal per PN bei mir. Kannst dich auch gern melden, wenn du weitere Hilfe benötigst.

Gruß Ulf
 
Hallo,

da bei einem Anhänger Eigenbau auch die Frage nch der Geschwindigkeit steht will ich hier noch paar Hinweise einpflegen.

25 km/h mit Wiederholkennzeichen:
man muss nur einmal eine Betriebserlaubnis erlangen. Danach sind nach jetziger Gesetzteslage keine HU-Prüfungen (TÜV) notwendig

40 km/h mit zulässigen Gesamtgewicht >10t:
auch hier benötigt man eine Betriebserlaubnis, ein eigenes Kennzeichen muss aber aller 12 Monate zur HU und hat noch aller 6 Monate zur SP

Vielleicht hilft es etwas weiter.
Achso die Quelle ist STVZO Anlage VIII.

Gruß Ulf
 
Also ist ne 40 kmh Abnahme doch im Laufe der Zeit kostenintensiver.
Na dann wirds wohl doch eher die 25 kmh Version.
Danke erstmal für die Auskünfte.

Gruß,Falko.
 
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