Kurze Nebenbemerkung zum Thema "Giftspritze":
Seit kurzem wird Parkinson als Berufserkrankung bei Landwirten seitens der BG wohl anerkannt (ähnlich wie in anderen Ländern wie Frankreich, schon seit Jahren).
Sprich, es ist nun auch in Deutschland aufgefallen, das Landwirte mit jahrelangem Umgang mit Spritzmitteln, im Alter ein signifikant erhöhtes Risiko haben an Parkinson zu erkranken und der Zusammenhang mit den generellem Umgang mit Spritzmitteln ist nun auch bei uns klar.
Ich hab auch knapp 20 Jahr Spritze bei uns im Familienbetrieb gefahren, bin zum Glück vor 14 Jahren aus dem Job raus. Wenn man aber seinen Vater, hatte am Ende rund 15 Jahre Parkinson, an Parkinson kaputt gehen sehen bis zum traurigen Ende. Und was das auch für Angehörige bedeutet 24/7 Pflege zu leisten ... dann kommt auch einem ehemals konventionell wirtschaftenden Landwirt Zweifel an der Chemie, welche man Jahre lang genutzt und ausgebracht hat.
Und nein, wir waren keine Susi-Sorglos nutzer, Arbeitsschutz kein Fremdwort, die Technik stehts modern, die Mittel und Mengen legal.
Ich wünsche es keiner Familie, sowas durchmachen zu müssen, den Menschen den man liebt, so schleichend zu verlieren über viele Jahre, bis Parkinson nur noch einen Schatten übergelassen hat und der Weg über die Regenbogenbrücke ansteht.
Aber besser zu den Robur zurück, die können ja nichts für...