Bilder Raba Traktoren

-buddi-

Kombinatsdirektor
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20. Juni 2009
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Hallo Zusammen,

Ich möchte mit diesem Beitrag die Ungarischen Raba-Traktoren vorstellen, die auf den ein oder anderen ungarischen Betrieb, noch Ihren Diesnt verrichten dürfen.

Dieser Hersteller produzierte bis zur politischen Wende eine breite Palette von Traktoren, unter Anderen auch als Klein-Knickschlepper, Geräteträger und wie hier zu sehen als schwerer Knicklenker für die Bodenbearbeitung. Raba als ungarischer Staatskonzern bediente sich dabei der Lizenzen von Steiger, in dem Falle vom Steiger Cougar, sowie von MAN, was den 6 Zylinder-Motor betrifft. Der hier abgebildete Knicklenker ist ein Raba 250  mit 250 PS Leistung und ca. 12 Tonnen Einsatzgewicht. Das Schiebeschild ist ein Eigenbau und dient in diesem Falle dem Silo walzen/schieben. Da man in den Donau-Niederungen Ungarn‘s gar nicht genug PS haben kann, war nach der Wende schnell ein Ersatz gefragt, nach Möglichkeit mit 300 PS aufwärts. Somit sind die Raba in Ungarn recht selten geworden, da mittlerweile Mittelklasse- Standardschlepper bereits in PS-Bereiche von 200-300 PS vorstoßen. Auf den meisten Böden der Hochertragsstandorte, benötigt man pro Meter Arbeitsbreite 100-150 PS. So war der Raba 250 meistens mit einem 5, bis max.6-Schar-Beetpflug im Einsatz. Mehr ging nicht.

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Gruß,

Daniel
 
Hallo Daniel,

Klasse, vielen Dank! Ich war zwar nun auch schon paar mal in Ungarn, aber die Raba’s sind wohl mittlerweile schon echte Exoten! :(

Viele Grüße Jan
 
Hallo Daniel,

der sieht ja gewaltig aus. Vielen Dank für die Eröffnung dieses Themas.

Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

ja, es war Zeit das wir diesen Schleppern auch mal eine Vorstellung gönnen.

Immerhin nahmen Sie mehrheitlich den Platz der großen Radschlepper ein, weit vor Kirowetz, was die Stückzahlen betrifft.

Ungarn hatte sehr viele amerikanische Patente, was sicher dem eher „moderaten Sozialismus „ zu verdanken war. Auch liefen schon in den frühen 80ern Claas Mähdrescher und International-Schlepper, Seite an Seite mit Fortschritt, Belarus, Zetor und natürlich Raba.

Gruß,

Daniel 
 
Hallo Daniel,

die Ungarn haben wohl den Sozialismus eher pragmatisch als ideologiebelastet betrachtet. Vielleicht hat das dazu beigetragen, dass die Technik dort auch vom Klassenfeind kommen durfte. Ich habe den Eindruck, in der DDR war der Sozialismus mehr ideologiegesteuert als dass man das getan und zugelassen hat, was vernünftig ist.

Gruß Andreas
 
-buddi-:

..Immerhin nahmen Sie mehrheitlich den Platz der großen Radschlepper ein, weit vor Kirowetz, was die Stückzahlen betrifft.

...

Gruß,

Daniel 
Moin Daniel,

was, biste da sicher, das RABA deutlich mehr Stückzahlen rausgehauen hat als Kirowez? Wo sind die alle hin? Da müßte manb ja eher nen Raba finden als nen Kiro?

Viele Grüße Jan
 
Hallo Jan,

nee, ich meinte, die waren auf den ungarischen Betrieben Stückzahlenmäßig überlegen. An die Produzierte Menge kamen die keinesfalls heran.

Gruß,

Daniel
 
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