Der E-Traktor - Die Zukunft?

pumpenpaul

LPG-Vorsitzender
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lg paul

Fortschritt Service

edit Admin: Link an Bestimmungen der DSGVO angepasst
 
Schon ein interessantes System, vorallem der E-Motor macht neugierig.
Nur was braucht man da für Batterien und wie groß ist die Reichweite bei beispielsweise schweren Ackerarbeiten.
Denke mal eine Schicht wie mit einem Großtraktor mit Dieselantrieb hält das Teil nicht durch und aufm Acker gibts keinen Strom.

Ob es also die Zukunft in der Landwirtschaft wird? Bleibt abzuwarten!

Grüße
Torsten
 
Keine schlechte Sache....

macht halt nur wenig Sinn wenn dann 8h am Tag am Feldrand ein Notstromer tuckert.....denn irgendwo muss die Energie ja trotzdem herkommen.

mfg axel
 
....nix Notstromer....der Trend zu neuen Akkusystemen ist fast schon in greifbarer Nähe,sogar bezahlbar.....aber der Wille von vielen Seiten ist aber das entscheidente....und mit einem Akku Schnellwechselsystem stelle ich mir das schon als interessante Ergänzung zu den Treibstoffgetriebenen Maschinen vor. Eine schnelle Ablösung wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ganz so schnell vonstatten gehen....aber wenn man nur 25Jahre zurückdenkt, über was man zu dieser Zeit so seine "Witzchen" gemacht hat, der weiß ja, wieviele dieser "Witzchen" heute schon wahr sind......und weil ich ein ausgesprochener E-Fahrzeug Fan und auch Solar Fan bin würde ich mich über jede zügige Beschleunigung von Elektro - Antriebslösungen sehr freuen.... :-) :-) :-)

Grüße Ingo
Sachbearbeiter im Amt für Mobilien mit Emissionshintergrund !
 
Ja neue Akkusysteme - auch wenn sie bezahlbar werden sollten, dann fehlt immer noch die entsprechende Kapazität.

Ich hab vor einiger Zeit mal einen Lithium-Ionen-Akku durchgerechnet für einen Kumpel. Er fährt mit seinem Diesel ca. 1200 km mit einer Tankfüllung. Um gleiche Fahrleistungen und Reichweite zu erhalten wäre der Akku auf ein stattliches Gewicht von rund einer Tonne angewachsen ... die Folge daraus, dass sich ja durch das enorme Mehrgewicht die Reichtweite ja wieder verringert haben wir mal unberücksichtigt gelassen. Von daher denke ich, dass vorallem in so einem Bereich die Batterien das Hauptproblem sind, bringt ja auch nichts, wenn der Traktor 5 Tonnen Batterien mit sich herum schleppt, nur damit man nicht alle 2 Stunden aufm Acker an die Steckdose muss.
 
Hallo,

ich seh das etwas anders. Der Traktor hat einen Dieselmotor der einen Generator antreibt. Alle Verbraucher werden mit E-Motoren angetrieben ( Zapfwelle, Klimaanlage, Luftkompressor,Räder, Kühlung).

Mfg bernd
 
Hallo,

ich glaube, das Hauptproblem ist die Reichweite, die die Akkus ermöglichen. Und es wird notwendig sein, dass die Akkus dann auch bezahlbar sind. Da sehe ich das Hauptproblem im Moment.

Gruß Andreas
 
zt 303:Hallo,ich seh das etwas anders. Der Traktor hat einen Dieselmotor der einen Generator antreibt. Alle Verbraucher werden mit E-Motoren angetrieben ( Zapfwelle, Klimaanlage, Luftkompressor,Räder, Kühlung).

Mfg bernd
Es hieß doch aber, dass man weg von den fossilen Brennstoffen will. Damit macht eine Diesel-elektrische Auslegung ja eigentlich wieder keinen Sinn oder?
Lassen wir uns einfach mal überraschen was kommt.
 
Eigentlich ist ja jeder an einer sauberen Lösung....sowohl auf der Straße, wie auf dem Acker interessiert.

das Problem dabei sehe ich aber nicht darin, mal 10....oder....100 Traktoren mit einem solchen Antrieb einzusetzen. Sondern darin generell etwas umzustellen. Der Energieverbrauch beim laden von ca 120.000 Schleppern allein in Deutschland (jeden Tag in der Saison ) wäre schon gewaltig. Ganz zu schweigen von den Rohstoffen zur Herstellung der vielen Batteriesätze ( die übrigens auch nicht das ewige Leben haben).

Ich denke, der Ansatz ist schon der Richtige....aber im Moment wirft dieses System mehr Fragen als Antworten auf....

mFg axel
 
Hallo Torsten,

an der TU in Dresden stand ein kleinerer Traktor mit elektrischen Radmotoren. An diesem hat ein Dieselmotor einen Generator angetrieben.

Der Vorteil sollte sein, das der Motor mit optimaler Drehzahl läuft und die mechanischen Verluste reduziert werden durch Getriebewegfall und die anderen Verbraucher bewegen sich nur nach Bedarf. Einige Anbaugerätehersteller entwickeln schon Geräte für den elektrischen Antrieb.

MfG Bernd

http://www.rigitrac.ch/index_htm_files/Datenblatt EWD.pdf
 
Danke für die Antwort Bernd,

ich sehe auch grundsätzlich in der diesel-elektrischen Auslegung kein Problem. Klar kann man durch Optimierung der Betriebszustände sowohl beim Diesel als auch beim Generator den "Verbrauch" optimieren, aber egal ob diesel-elektrisch, diesel-hydraulisch oder rein diesel-mechanisch - alle 3 verbrauchen weiterhin Diesel. Und das ist ja das eigentliche Problem, man möchte ja möglichst vollständig von den fossilen Brennstoffen weg.

Für Übergangsphasen sind solche Konzepte aber durchaus eine gute Alternative zum bisher eingesetzten System. Sowohl E-Motoren als auch Hydraulikmotoren haben halt im Vergleich zum Diesel speziell beim Anfahren und der Drehmomententfaltung deutliche Vorteile die es zu nutzen gilt.

Von rein elektrischen Schleppern (im Serieneinsatz) sind wir aber noch sehr weit entfernt, so meine Einschätzung.

Grüße
Torsten
 
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