hey meinste den E930
Der E 930 war Anfang der 80iger Jahre, auf reger Nachfrage, nach motorisierten Gerätesystemen für den privaten Gartenbau, entstanden. Angetrieben von dem, aus dem Moped S 51, bekannten Triebwerk M531 vom IFA-Kombinat Simson Suhl, rollte der E 930 ab 1982 vom Band des VEB Landmaschinenbau Neustadt/Sa. Der Motor leistet 3,6 PS bei 5500 U/min und besitzt zunächst, in der Ausführung “A01“, 3 Vorwärtsgänge. Das Eigengewicht des Geräteträgers betrug dabei 124 kg voll getankt. Ab 1984 ging, neben der “A01-Version“, die Detailverbesserte und um 3 kg schwerere Version “A02“ in Serie. Sie besaß, neben einem geänderten Ansaugtrakt und verändertem Rahmen, 2 Vorwärtsgänge und einen 1 Rückwärtsgang. Dieser Rückwärtsgang wird zwar über das Mokickgetriebe geschaltet aber in einem Spezialgetriebe eingelegt, welches bei beiden Versionen die Höchstgeschwindigkeit auf ca. 8 km/h drosselt. Es lässt sich zudem extra über einen 2. Hebel, für den Fahrbetrieb, dazuschalten. Beide Versionen besitzen eine Keilriemenscheibe, welche z.B. für den Antrieb der Kehrmaschine und des Mähwerks verwendet wird. Als Zusatzgeräte gibt es Wendescharpflug, Kartoffelhäufler und Grubber. Zusätzlich fungierte der E 930, in Verbindung mit dem HP 350 / 400, mit einer Spezialkupplung inklusive Sitz und Bremse, als Kleintransporter. Ab 1987 kam dann der leistungsstärkere 70ccm Motor M731, mit 5,6 PS bei 6000 U/min, im neuen E 930.70 zum Einsatz. Die 50ccm-Variante blieb bis etwa 1989 als E 930.50 im Angebot. Beide wurden nach wie vor als “A01“ und “A02“ gebaut. Nachfolger dieser Typen war, ab 1989, der E 931.50 bzw. E 931.70, die optisch etwas aufgepeppt und wieder detailverbessert wurden. Der Preis eines E 930.50 A02, mit dem
Anhänger HP 400.02 und Zubehör, war allerdings mit 16.000,- Mark sehr hoch. Eine Dankeschön an Christoph Hünninger für die Daten!!*
ich habe den text von der seite www.DDR-Landmaschinen.de um gelagert
mfg michael