fendt auf eis

Hallo,

interessantes Video, jetzt sind bei mir noch zwei Fragen aufgetaucht: 1. Es ist ein Elchtest zu sehen, schafft der Normalfahrer diesen Test überhaupt mit dem Fendt? Ich denke mal eher, dass der Normalfahrer bremst. 2. Zu dem Vario-Getriebe: Wenn ich es richtig verstanden habe, funktioniert das Getriebe so ähnlich wie ein Hydrostat beim Radlader. Muss ich vor dem Wechsel von Vorwärts- auf Rückwärtsfahrt anhalten oder kann man diesen Wechsel während der Fahrt vornehmen?

Gruß Andreas
 
Soweit ich weiß muss man da erst anhalten, hab das aber nur bei nem 926er gesehen.

m.f.g
 
Hm waren letztens bei Fendt zur Exkursion. Dort wurde uns das Getriebe, ich denke mal grob, erklärt.
So wie ich es verstanden habe, kommt das anhalten von allein, denn wenn die Pumpe oder der Hydromotor geschwenkt werden, dann fahren sie automatisch über die 0-Grad-Stellung in der der schlepper steht. Es nicht ganz wie beim Radlader. Das Getriebe besteht aus einem Planetenradgetriebe. Aber im Gegensatz zu einem Lastschaltgetriebe wird hier das drehen der einzelnen Bauteile nicht voll unterbunden. Mann muss sich das vorstellen, als ob die Bremsbänder nicht voll schließen und ein schleifen zu lassen. Da das aber sehr uneffektiv wäre, wird dieses "Schleifen" mittels der Hydraulikkomponenten erreicht. Wobei deren Wirkungsgrad auch nicht der tollste ist.

Gruß Thomas
 
Fendt setzt ja auf 100% Vario also 100% stufenlos....
Das Variogetriebe ist schon eine ausgeklügelte sache...

Mfg zt305
Wer führt fährt Fendt oder Fortschritt!
 
ob man anhalten muss, weiß ich nicht aber es liegt in der natur der sache, das man quasi den "lehrlauf einlegt", aber irgendein überlastschutz muss da schon drin sein. das mag dem fahrer egal sein, aber dem der das ding konstruiert nicht, sonst pumpt der motor beim schubbetrieb in die gleiche leitung wie die pumpe, das kann nicht gut gehen. das ding ist schon genial. vor allem weil man meint es sei hyper kompliziert aber eigentlich ist es von der grundidee echt simpel. ändert aber nichts dran das hydraulik nicht die tollsten wirkungsgrade hat und genau deswegen, ist ja das planetengetriebe mit drin. das wäre für nen stufenlosen antrieb eigentlich nicht notwendig.

Gruß Thomas
 
Hallo,

schon interessant zu sehen was es alles gibt...

aber ist es wirklich nötig, das ein Trecker 60kmh fahren muss...?

Gruß Johnny
 
Hallo Johny,

vielleicht will man sich damit neue Märkte/Bereiche erschließen.

Gruß Andreas
 
naja, das versteh ich schon, dass versucht wird inovativ zu sein, aber es ist n Trecker...Bei der Entwicklung, 15 Jahre weiter, kann ich mit n Fendt pflügen und danach in Urlaub fahren, weil die Traktoren ja immer höhere Geschwindigkeiten ereichen.
Hab ja nur die Frage in den Raum gestellt, ob es notwendig ist n schnellen Trecker zu fahren.

Gruß Johnny
 
Hallo Johnny,

naja, in den Urlaub fahren mit Traktoren, das machen ja einige heute schon. Wenn ich da an die Reportage über den Winzer denke, der mit einem MF und Wohnwagen bis nach Sizilien gefahren ist, oder an den Mann, der mit einem Lanz B... nach Italien zu einem Traktorentreffen gefahren ist. Aber, ich denke, die höhere Geschwindigkeit hat auch Nachteile, Du musst dann öfter zur Sicherheitsprüfung, aber, die Technik entwickelt sich eben weiter.

Gruß Andreas
 
Die wollen wegen der Biogasanlagen auf die Autobahn dürfen und da musste du mindestens 60km/h im Fahrzeugbrief stehen haben. So hab ich es in Erinnerung. Aber es ist schon etwas verrückt. Die Schlepper werden immer größer und breiter und dann noch schneller. Das ist schon gefährlich.

Gruß Thomas
 
Hallo madfurnchen,

ich denke, technisch haben sie das im Griff, das Problem ist nur, dass der Traktor dann rechtlich wie eine Zugmaschine, ein LKW behandelt wird. Da kannst Du dann nur noch sagen: Wer Landwirt werden will, der soll gleich Klasse CE machen, sonst braucht er gar nicht auf den Traktor steigen. Fraglich ist auch, ob die Gesetzesvorgaben nicht der Technik hinterher hinken. Wenn ich an die Transporter der Sprinter-Klasse denke, die immer schneller werden, und, wenn ich mir dann überlege, dass die vorgegebenen Bremswerte/Verzögerungswerte veraltet sind, dann kann man sagen: Die Technik ist den Gesetzen 20 Jahre voraus.

Gruß Andreas
 
hallo thomas
das mit der autobahn ist so (noch) nicht geplant, weil dann das fahrzeug anders konzepiert sein muss also es müssen mehr als 60Km/h sein auch die türscharniere müssen dann vorne angebracht sein (siehe JCB Fasttrac) es gibt noch mehr vorschriften deshalb wollte fendt (noch)nicht auf die autobahn aber die zeit wird zeigen was noch kommt vom getriebe her ist das kein problem das vario getriebe ist bis 75km/h ausgelgt
mfg Alexander
 
Hallo Alexander,

also mit den Türscharnieren, da kann ich Dir sicher sagen, dass Opel die beim neuen Meriva auch hinten hat und für die so genannten Selbstmördertüren eine Ausnahmegenehmigung vom KBA bekommen hat. Auch bei Pick-ups aus den USA habe ich bei den hinteren Türen so eine Lösung schon gesehen.

Gruß Andreas
 
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