toro 523dxi
Brigadir
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Auf die Idee einen Fortschritt ZT 303 zu besitzen kam mein 8jähriger Sohn. Am Anfang habe auch ich die Sache belächelt doch dann nach umfangreicher Recherche habe ich mich auch verliebt. Ich suchte also auf den einschlägigen Seiten nach einem guten Originalen unverbastelten ZT 303. Der nach vorgaben meines Ablegers unbedingt Allradantrieb haben musste, auch Hitchhaken, große Hydraulik, und vollhydraulische Lenkung wurden verlangt. Nach einigen suchen und beobachten habe ich dann bei mir in der Nähe einen ZT 303 angesehen und habe danach schnell und verschreckt den Hof verlassen, Mann ist der Groß!!!! und habe anschließend das Projekt zu Grabe getragen. Nach einigen Tagen bohrte es in mir immer weiter und ich habe dem Verkäufer ein Angebot gemacht und er hat sofort zugestimmt. Nach zwei Tagen stand der Trecker bei mir im Hof. Der Verkäufer hat ihn mit gleich noch per Achse angeliefert und ich konnte also davon ausgehen das das mit dem Fahrbereit auch irgendwie gestimmt hat, obwohl ich in der Scheune nicht den Eindruck hatte!
Der Zustand des ZT war wie bei fast allen verrostet, verbraucht, aber am Leben gehalten und zum mitmachen überredet sogar mit einer neuen Einspritzpumpe und einem neuem Anhängerbremsventil. Auf dem ersten Blick war er komplett bis auf die rechte Seitenverkleidung und ein paar kleinteilen. Es musste also alles überholt werden aber eben eine solide Basis.
Nachdem mich auch der letzte Nachbar für verrückt erklärt hatte, begann ich im Januar 2010 mit der Arbeit. Irgendwie ließ sich kein Gang einlegen, die Kupplung trennte nicht richtig. Also begann ich erst mal alle unnützen Teile zu demontieren alle Gewichte alle Blechteile den Dreipunktanbau kurz alles was zum probieren nicht gebraucht wurde verschwand in einem Schuppen. Im Februar kam mein Nachbar mit dem Mörenheber und hob die Kabine runter und schon nach zwölf Arbeitsstunden von mir und meinem Sohn war der ZT nacksch. Danach demontierte ich Stück für Stück alles was am Rahmen nicht zum fahren gebraucht wurde wie die arme vom Kraftheber die Halterungen und kleinteile
Wegen des langen Winters 2010 habe ich begonnen alle abgebauten Stahlteile zu reinigen und zu überhohlen. Einige Blechteile wurden geschweißt und sandgestrahlt. Der Drehpunkt Anbau zerlegt und gereinigt. Die Spannschlösser waren völlig fest gerostet, nur mit Hilfe von Hitze und roher Gewalt war es möglich die teile völlig zu demontieren.
Die Anhängerkupplung entpuppte sich als besonders harter Brocken, sie ließ sich nicht von der Halterrung abschrauben. Die Mutter ging trotz eines eigens angefertigter 75 Steckschlüssel mit einem ein Meter langen Rohr nicht auf. Nachdem ich den Halter auf einem schweren Schweißtisch angeschraubt hatte, habe ich mit einem 75 Steckschlüssel und sage und schreibe 3m langen 2 Zoll Rohr, die Mutter alleine( 100 KG) fast nicht drehen können. Gegengehalten wurde die Kupplung mit einem Gabelstapler so dass sie sich nicht verdrehen konnte. Nach ca. zwei Stunden Schwerstarbeit und viel Öl und noch mehr Hitze hatte ich dann die Mutter runter gedreht. Die ausgeschlagenen Kugellager der Unterlenker habe ich mit aufgeschweißten stahlscheiben repariert. Da der ZT bei uns nicht Ackern soll sollte das so eine Weile halten
Der Hitch haken wurde nur gereinigt und erst einmal richtig entgratet. Das wurde wohl in Schönebeck absichtlich vergessen? Denn der gesamte Trecker hatte das gleiche Problem. Jetzt fehlten erst mal nur noch die Halterungen von den vorderen Schutzblechen. Die waren richtig krumm und die Schutzbleche waren irgendwie nachgebaut. Also habe ich erst mal mit der Flex rausgeschnitten was noch zu gebrauchen war und den Rest in den Schrott getan. Da ich auf Arbeit etwas Luft hatte, habe die hinteren und die vorderen Schutzbleche neu gekantet da deren zustand nicht als rettbar zu bezeichnen war. Die alten hinteren Schutzbleche habe ich erst mal in mühevoller Kleinarbeit von dem an gepunkteten Stützrahmen befreit. Diese Arbeit hat etwa 8 Stunden gedauert!!! danach habe ich die Rahmen ausgeschweißt und zum Sandstrahlen gegeben um einen ausreichenden Korrosionsschutz auftragen zu können. Danach wurden zuerst die neuen inneren Seitenbleche mit den Stützrahmen verklebt und anschließend an einigen Stellen angeschweißt.
Den Fahrersitz wollte ich eigentlich nur reinigen und grundieren aber irgendwie lagen da überall kugeln drinnen rum so dass ich um eine komplette Demontage nicht herum kam. Man könnte den Eindruck bekommen das der der den Sitz konstruiert hat, darüber seine Doktorarbeit geschrieben hat. So aufwändig und genial ist die Konstruktion. Da hat bestimmt einer lange überlegt um insgesamt 10 Kugellager und zwei Drehfederstäbe im Rohrrahmen zu verstecken ohne dass man von außen etwas sieht. Die Großen Kugellager konnte ich nicht neu auftreiben deshalb habe ich zwei gerettet und die fehlenden durch selber gedrehte Messingbüchsen ersetzt, so das alles zurückgebaut werden kann wenn es Lager gibt.
Das Kupplungspedal war völlig ausgeschlagen und es gab keine Rückzugsfeder. Um die Kupplung richtig einzustellen habe ich es erst mal das Kupplungspedal demontiert und alle beweglichen ausgenuddelten Teile aufgeschweißt und alle Bolzen neu gemacht. Auch habe ich das Luft Ventil zerlegt und gereinigt. Danach alles wieder eingebaut, die Zugstange gereinigt und gangbar gemacht und dann versucht die Kupplung einzustellen. Das weiteren habe ich die Getriebebremse ausgebaut und wieder gangbar gemacht, sie war völlig eingerostet.
Nachdem das Wetter besser wurde habe ich die Batterien eingebaut und einige fahr Versuche durchgeführt. Jetzt liesen sich die Gänge sauber einlegen und die Kupplung trennte auch richtig .Also konnte ich jetzt mit der Zerlegung des Fahrgestelles beginnen.
Zur Demontage der Hydraulikanlage benötigte ich einen ganzen Arbeitstag, auch durch größte Vorsicht liesen sich zahlreiche Ölflecken nicht vermeiden da sich in den Rohren über fünf Liter Öl befinden und ich nur 9,7 Finger habe!!
Jetzt wurde die Demontage noch mal richtig schmutzig, zuerst habe ich alle restlichen Öle abgelassen und alles mit Kärcher und Kärcher Reinigungsmittel gereinigt. Danach wurden alle Tanks und das Lenkrad abgebaut. Auch der Steuerschieber wurde demontiert. Nach ca. 3 Arbeitstagen war der Größte Dreck runter und ich habe die Getriebe Deckel geöffnet und den Kraftheber abgebaut um festzustellen dass im Getriebe alles einwandfrei und wenig benutzt aussah. An der Zapfwelle habe ich einen neuen Simmering eingesetzt und erst von unten her habe ich gesehen das das Kegelradgetriebe einige Pittingspuren hat aber nichts Schlimmes.
Den Steuerschieber habe ich komplett zerlegt und alle O Ringe gewechselt, die zwei Stangendichtungen und die 0 Pinge habe ich einfach bei meinem Landmaschinenhändler bestellt und am nächsten Tag bekommen. Kosten dafür knapp 50€.
Die Rahmen waren auf beiden Seiten vorne mehrfach laienhaft geschweißt und innen voller Dreck, daher habe ich den Motor und das Getriebe abgestützt und erst einen und dann den anderen ausgebaut um ihn zu reinigen und zu grundieren. Alle Schweißarbeiten wurden im ausgebauten zustand noch einmal gemacht und eine Verstärkung im Bereich der Vorderachse aufgeschweißt.
Jetzt war noch die Reinigung um die Hydraulikpumpe und von unten zu erledigen. Dazu musste ich den Motor etwas drehen der saß aber fest. Mit einer Brechstange drehte ich den Motor an der Gummikupplung und es knackte dabei vorne bei den Steuerrädern? Also hatte ich den Motor vorne geöffnet und fest gestellt das die Schrauben der vorderen linken Motorhalterrungen mit 20mm genau 5mm zu lang waren und dadurch das Einspritzpumpenzahnrad beschädigt war. Dieses konnte ich nach kurzer Suche neu auftreiben und einbauen. Insgesamt ist das natürlich eine Fehlkonstruktion.
Am Anfang wollte ich den Traktor nur Kärchern und über alles hinweg Lackieren aber ich musste immer wieder fest stellen das bei solchen Verschmutzungen immer eine Demontage des Bauteils notwendig ist wenn man gute Arbeit machen will. Also wurde auch noch unter dem Traktor die Kupplung für den Hitchhaken abgebaut und siehe da, diese war in der Mitte zerbrochen und musste geschweißt werden. Ach die Kardanwelle sah anfangs gut aus aber beim abschrauben stellte ich fest das die Schrauben alle! Locker waren. Die Verkleidung der Welle habe ich teilweise neu angefertigt.
Die Spurtstangen habe ich ausgebaut und nur gereinigt alle Teile konnten erhalten werden.
Das Lenkgetriebe war undicht und so habe ich neue 0 Ringe eingebaut die ich in Internet bestellen musste weil einige beim Landmaschinenhändler nicht Liefer bar waren.
An der Vorderachse habe ich beide Radnaben mit den Radlagern abgebaut und gereinigt. Um die Gelenkwellen richtig zu reinigen habe ich einige Drahtbürsten für die Bohrmaschine verlängert um bis in den letzten Winkel zu kommen danach wieder alles schön eingefettet und zusammengebaut.
Wichtig hierbei ist sicherzustellen dass auf keinen Fall Wasser eindringen kann also immer Dichtmittel zwischen die einzelnen Bauteile der Radnaben auftragen.
Die Hinterachse habe ich äußerlich gereinigt und grundiert, die Vorgelege wurden demontiert um an die Bremsen heran zu kommen. Das geht sehr einfach mir einem Hubwagen und drei Paletten. Nach der Reinigung stellte ich fest dass die Bremszylinder gerade dabei waren fest zu rosten. Also habe ich die Bremsen komplett zerlegt und doch noch alles gestrahlt und Lackiert, eingebaut wurden neue Bremszylinder und Bremsbänder die Bremsbacken waren wie neu und wurden erhalten.
Erst bei der Montage der hinteren Radnaben stellte ich fest dass zwei der drei Schrauben im Zentrum des Hinterrades sich nicht vollständig einschrauben lassen weil noch Reste von abgebrochenen Schrauben drinnen steckten. Eine 10,9 Schraube ausbohren geht mit einem normalen Bohrer eigentlich gar nicht, also habe ich einen 14 SDS- Bohrer scharf geschliffen und damit gebohrt und danach mit einem Gewindebohrer nachgeschnitten.
So jetzt nach 286 Arbeitsstunden war das Fahrgestell Überholt und Grundiert. Alle Anbauteile des Fahrgestells überarbeitet und ebenfalls Grundiert. Insgesamt war der Traktor in einem sehr guten benutzten zustand aber leider völlig verdreckt und verölt.
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Die Montage begann ich mit einigen vor Lackierarbeiten. Danach montierte ich die Kardanwelle, die Lenkhebel mit der Spurstange, die vorderen Schutzblechhalterungen, das Lenkgetriebe, und das vordere Rahmenteil. Weiter kamen noch der Steuerschieber und einige Hydraulikleitungen dran.
Ich verwendete immer neue Schrauben die ich mit einem Ersatzteilkatalog ausgesucht habe um Fehler bei der Länge und Güte zu vermeiden. Das habe ich mir nach dem Fehler mit den Schrauben an der linken vorderen Motorhalterung vorgenommen.
Das ÖL in den Achsen habe ich auch vor dem Lackieren des Fahrgestells eingefüllt. Die hinteren Schutzbleche habe ich vor dem lackieren noch angepasst und die Rücklichter platziert.
Zuerst habe ich die Räder weiß Lackiert. Die Lackierung des Fahrgestells erfolgte an einem Nachmittag und nahm immerhin fünf Stunden in Anspruch. Tank Halterung und kleinteile erfolgten alle binnen einer Woche und wurden aus Platzmangel immer am folgenden Tag montiert.
Da der Traktor immer noch im freien stand montierte ich noch alle fertigen Anbauteile wie die Alu teile am Motor und die Einspritzpumpe. Auch die Riemenscheiben die Wasserpumpe den Kompressor usw. habe ich noch montiert.
Nach 377Stunden war Die Grob Montage abgeschlossen und der Traktor konnte über den Winter in die Garage
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Das Problem dabei war, das der ZT nur vorwärts rollte aber nicht rückwärts? ich versuchte alles aber rückwärts radierten die Vorderräder. dann fiel mir ein, das der Freilauf vom Allradantrieb schuld sein könnte und ich habe an einem Vorderrad einen Mitnehmer an der Außenseite der Radnabe abgeschraubt und schon ging es wie geschmiert.
Die Montage der Hydraulikleitungen war nicht sehr einfach. Ich habe jede Leitung ausgerichtet und angeschraubt, danach abgebaut und dann Lackiert. Einige Leitungen waren schon oft geschweißt worden, diese ersetzte ich mit neuteilen die beim Händler noch auf Lager waren. Mehrere habe ich neu bestellt aber zwei waren nicht mehr lieferbar. Diese fertigte ich neu an und stellte fest das das mit einem passenden Rohrbieger ziemlich einfach zu bewerkstelligen ist. Hätte ich das vorher gewusst hätte ich alle Leitungen neu angefertigt aber die Erkenntnis kam leider zu spät.
Nun war auch mal Zeit sich um die ausgeklapperten Schalthebel zu kümmern. Der Gangschalthebel war schon einmal geschweißt worden und nach näherer Besichtigung stellte ich fest dass er in der Mitte zerbrochen war. die Schalthebel wurden aufgearbeitet und die Verschleißteile bestellte ich neu. Da im Gehäuse die Bohrungen für die verdreh Sicherung sehr stark ausgeschlagen waren, setzte ich gehärtete Büchsen ein, und als Krönung bestellte ich im Internet extra für den ZT angefertigte Schaltknöpfe mit ein gravierten Schaltbild für Gänge und Gruppen.
Zum weiteren zusammenbau benötigte ich einige neue Teile, die ich bei meinem Landmaschinen Händler bestellte. Die Preise im Internet für neue Teile sind oft völlig überhöht so dass der Händler vor Ort oft die bessere Wahl ist!!!
Die teile die stärker belastet werden, wie Batteriekästen Armaturenbrett Dieselfiltergehäuse viele kleinteile usw. habe ich pulverbeschichten lassen. Den Kabinenboden und die Einstiegs Leitern habe ich feuerverzinken lassen. Viele Kleinteile wie Steckbolzen, Federn, Stifte, Hebel, alle Dieselleitungen, einige Schrauben habe ich galvanisch verzinken Lassen. Dieses ist zwar nicht original war aber in der DDR möglich und ist daher für mich vertretbar.
Für die Sitzpolster fertigte ich Sperrholzbretter an die ich mit Einschlagmuttern versehen habe um die Polster später ordentlich anschrauben zu können. außerdem hat das den Vorteil das man das Kunstleder später mit einem Tacker (natürlich DDR Produkt) anschießen kann.
So nach nun einem Jahr Arbeit nach der“ Arbeit “ und 444 Arbeitsstunden steht das Fahrgestell auf den Rädern es ist fast alles wieder montiert außer Elektrik Kabine und die Blechteile.
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Alle Elektrik Bauteile die nicht neu zu ergattern waren habe ich erst einmal grob gereinigt und auf Schäden überprüft. Alle Messingkontakte habe ich vorsichtig sandgestrahlt. Die Alu Brücken zwischen dem Hauptschalter und dem Batterieumschalter habe ich aus Kupfer nachgefertigt. Die Batteriekabel habe ich aus guten 70² Kupfer Schweißkabel geschnitten uns die Anschluss ösen wurden angepresst. Die einzelnen Kabel für die Leitungen über dem Motor und zur Lichtmaschine bestellte ich bei Conrad, die haben ein und zweifarbiges Kabel im Angebot und so konnte ich mich wenigstens einiger maßen an den Schaltplan halten. Den originalen Isolierschlauch hatte ich ausreichend am Lager. Für die Leitungen zu den Scheinwerfern und zu den Rücklichtern bestellte ich bei eBay einfaches siebenpoliges Anhängerkabel. Die Kabelsteckschuhe konnte ich mit der originale DDR Kabelschuh Presszange anpressen. Probleme bereitete mir die Warnblinkanlage. Die war im ZT nur als Sonderausstattung aber wenn man heute zum TÜV will braucht man eine. Ich hatte den richtigen neuen Schalter vom Teilemarkt und dazu einen Schaltplan aber erst nach dem ich nach acht Stunden Arbeit noch eine Brücke eingebaut hatte war das Problem gelöst.
Alle Kraftstoff und Pressluftleitungen habe ich beim FLMH neu aus Silberschlauch anfertigen lassen. Als Kraftstoff Hahn habe ich ausnahmsweise kein Originalteil verwendet da ich sicherstellen wollte das er auch richtig schlisst, und nicht wie der originale ständig tropft. Das Seil für den Hitchhaken, das rechte Seitenblech und die alle Gummis für den Dreipunkt habe ich für wenig Geld beim FLMH als neu teil bestellt. Zur Sicherung der Pressluft und Kühlerschläuche verwendete ich nur DDR Schlauchbänder die richtig eingebaut auch ordentlich dicht halten!!!
Beim auffüllen der restlichen öle nach der Bedienungsanleitung lief schon nach einem halben Liter öl die Einspritzpumpe über? Also habe ich die Pumpe geöffnet und stellte fest dass die Steuerstange auf halb gas festgesessen hat. Ich war richtig froh das ich noch keine Start versuche gemacht hatte. Die Pumpe war innen durch die lange Standzeit wie verklebt also habe ich alles zerlegt und gereinigt natürlich ohne etwas zu verstellen. Abweichend zur Bedienungsanleitung hat meine Pumpe keinen gemeinsamen Öl Vorrat mit dem Regler Gehäuse und es gehen insgesamt nur 0,75l Öl hinein.
Am Herrentag 2011 wurde der ZT zum ersten mal wieder gestartet. Es gab keine größeren Probleme, bis auf den Keilriemen vom Kompressor und nach 575 Arbeitsstunden bewegte sich der Traktor wieder von selber. Jetzt fehlten nur noch die Blechteile!!!
Es wurden einige Probefahrten durchgeführt und keine weiteren Mängel entdeckt.
Im Winter2011 habe ich mit dem stark beschädigtem Motorhauben unterteil weiter gemacht. Zuerst habe ich die Winkeleisen rahmen entfernt und für die stark verrosteten Bereiche Ersatz angefertigt. Danach die bleche mit dem Gitter auf eine gerade Holzplatte geschraubt und die Teile eingeschweißt. die Winkeleisenrahmen wurden mit den Blechen verklebt.
Den vorderen Gewichte halter war sehr stark verbogen und so wurden die Winkeleisen ersetzt. Die vorderen Gewichte waren schon Original in einem sehr schlechten Zustand und nicht einmal nach dem Gießen verputzt worden. Also habe ich das gemacht, das hat so mit Grundieren Lackieren 21 Stunden gedauert.
Das Motorhauben Hinterteil war auch nicht besser, zerrissen gebrochen und schief zusammengeschweißt, also habe ich Stück für Stück begonnen alle Schweißnähte wieder zu öffnen und alles neu zumachen.
Zwischenzeitlich haben wir die hinteren Gewichte lackiert und montiert.
