Hi Marko,
also ich würde dir auch einen Kessel mit Lambdaregelung empfehlen, da es auch für Kessel eine Abgasnorm gibt. Das sogenannte BimSchG-Bundes-Imissions-Schutz-Gesetz legt fest welche Schadstoffe in welcher Menge ausgestoßen werden dürfen.
Bald werden die Emissionsgrenzen verschärft und dann wird es laut meinem Herr Papa sogar für unseren Künzel schon eng.
Bei Künzel hatte das Material dieser Bauteile unserer Meinung nach mal an Qualität nach gelassen. Die ersten Platten und die Turboscheibe, die mit den Kessel geliefert wurden, waren besser als die Ersatzteile. Wir denken, dass lag daran, dass die Aufgrund hoher Nachfrage mit der Produktion nicht nach kamen und deswegen auch Teile verkauft haben, die sie vorher weggeschmissen hätten.
Bei uns kommt hinzu, dass der Kessel regelmäßig gereinigt werden muss. Was bei einem selbstständigen Ein-Mann-Betrieb schnell unter geht. Sonst hab ich das immer gemacht, aber nun wohne ich nicht mehr zu Hause und mein Bruder will noch nicht so richtig.
Unter den Platten sammelt sich mit der Zeit Asche, die muss alle halbe Jahre entfernt werden, sonst wird sie hart wie Beton, hält die Wärme lange, was zum verziehen der Platten stark beiträgt. Die Teile kosten denke ich so ca. 200-300€. Wobei ich mir da nicht sicher bin. Das weiß Rudi wahrscheinlich besser.
Ich würde dir wie geasgt zu dem ETA raten. Der Fröhling ist zwar, denke ich, komplett aus Edelstahl gefertigt, aber was nutzt dir ein Kessel der 50 Jahre hält, aber vielleicht in 20 Jahren wegen erneute verschärfter Abgasgesetze nicht mehr betrieben werden darf?
Mit Wolf hab ich gar keine Erfahrung, da kann ich dir nichts zu sagen.
WW lässt sich eigentlich recht gut machen. Wir haben den Holzkessel kombiniert mit dem Gaskessel laufen. Dazu haben wir einen Verteiler installiert und zwischen den Kesseln wird über ein 3-Wege-Ventiel hin und her geschaltet. Den Verteiler brauchste dazu glaub ich nicht unbedingt, aber mein Vater will noch seperate Kriese für Heizkörper und Fußbodenheizung bauen. Wann auch immer...
Gruß Thomas