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kürzlich war ich mal bei unserem "0173Ingo" im Revier. Leider war er nun gerade an dem Tag nicht da. Na vlt klappt es irgendwann nochmal.
Wer es nicht kennt: Auf der Flachstrecke verschafft ein "Olitätenwagen" zwischen Mai-Oktober Freiluftfeeling und auf der Bergstrecke gibt es einen offenen Wagen für eine gute Aussicht. Ein lohnendes Ziel für einen Wochenendausflug für Jung und Alt! 479 205 hat hier Lichtenhain gerade Richtung Chursdorf verassen
Ein kleines Treffen in CZ habe ich auch besucht:
Schöner alter Zetor 25A, aber nur MIT Fahrrad fotografierbar.....
Schöner Zetor 8011 der in Martin damit die CRYSTAL-Serie eröffnete
Selbstfahrer RP6, auf Basis Zetor 10145, auch endlich mal einen erwischt! Schönes Teil.
Und die Zwei waren auch vor Ort: DT-75 (links) und DT-54
Hallo,
kürzlich streikte die VAG in Nürnberg, weil aber gerade Volksfest war richtete die "Buscompany Franken" einen Shuttle-Verkehr ein, damit die Besucher wenigstens vom Hbf zum Festgelände kommen. Als Highlight sollte auch ein IKARUS 280.27 fahren. Da mußte ich einfach vorbeischauen.
Und dann kam er tatsächlich an: Nach ein paar Bilder vom IKARUS 280.27 ging es zur Haltestelle "Volksfest" das Rad dort geparkt und rein in den Bus....
....da hab ich mir dann noch 2 Runden gegönnt, danach fix ins Bett, um 1:38 hatte ich wieder Dienst....
Ein paar Tage später, die VAG streikte erneut war ich mit dem Ersatzbus (der nur stündlich) fuhr in der Stadt Am Hbf war ich schon umgestiegen als der "280er" wieder einbog. Der fährt sicher wieder Volksfest dachte ich und stieg aus. Und so gabs nochmal 2 gratis-Runden zu genießen.... Dieser 280.27er ist Bj.1989 und ein Export-Modell. Ging aber nicht weg und blieb in Ungarn. Er hat einige Unterschiede zu anderen Modellen der 280er-Reihe, u.a. nen Turbo-Motor, Anordnung der Schiebefenster und innen noch die alte Bestuhlung.
Naja, hätte nie gedacht daß ich in nem IKARUS mal durch Nürnberg fahren darf.....
Hallo,
im März 2025 waren mein Sohn, ein Arbeitskollege von mir und ich in Chile. Ziel war die Bahn von Antofagasta nach Ollagüe, der zugleich der Grenzbahnhof nach Bolivien ist. Die Bahn hat nur eine Spurweite von 1000 mm, aber Steigungen von bis zu 26 Promille und befördert trotzdem Züge bis zu 3300t! Das war ein echtes Highlight. Zudem befindet sich die Bahn komplett in der trockenen Atacama-Wüste. Dort regnet es oft mal Jahrelang nicht. Nebenbei gab es aber auch einiges Interessantes auf der Seite der "Gummifraktion".
Kaum in den Bergen angekommen kam auch schon die "eiserne Schlange" an. Ein Zug mit Kupferkonzentrat in Containern von der Sierra Gorda-Mine Spence nach Mejillones Hafen zur Verschiffung.
Da die Straße dann nicht weit weg war positionierte ich mich in Zugpausen mal dort. Ein Freightliner Cascadia Sleeper Truck mit Sattelauflieger und Säcke zieht von Antofagasta kommend die Berge hinauf.
Ein Mack ANTHEM mit Flüssigtank-Sattelauflieger UN3375 (AMMONIUMNITRATEMULSION) kommt aus einer der Minen in den Bergen zurück.
Ein Zug der FCAB hat den Pass vom Hafen in Richtung Mina Escondida überwunden. Sein Hauptladegut ist Schwefelsäure, was man dort zur Kupfergewinnung benötigt. Die Loks sind zumeist EMD-Diesel oder Lizenzbauten, so wie diese hier. Die führende G22CU stammt von der Clyde Engineering., die folgende G12 ist ein echter EMD.
Am Ortseingang von Calama stand er hier: KOMATSU 930E Minendumper der Chuquicamata-Mine (Betreiber Codelco)
Ein paar Eckdaten: Eigengewicht: 231.33 t/ Bereifung:53/80 R63/ Muldeninhalt: 202 m³ / Nutzlast:290 t, gebaut seit 1995 in Peroria (IL) USA. Der 930E war der erste Muldenkipper mit zwei elektrischen Wechselstrom-Fahrmotoren. Der 16 Zylinder-Motor vom Typ SSDA16V160 selbst hat eine Leistung von 2.701 PS.
Zur Mine selbst sei noch gesagt, es ist eine der größten Kupferminen! Der Tagebau ist ungefähr 4.300 m lang, 3.000 m breit und bis zu 1.000 Meter tief. Dies ergibt 13 km² Rechteckfläche und 11 km³ Quadervolumen; grob abschätzen lässt sich das tatsächliche Volumen der Mulde mit 17 % (Kegel auf halber Grundfläche) bis 52 % davon. Im Jahr 2014 sollte der Tagebau seine größte Tiefe von 1.100 m erreichen.
Weiter in Richtung Bolivianische Grenze erzählte dieser SCANIA LT 111 6x4 Muldenkipper von vergangenen Tagen.....
In Ollagüe hatte dann dieser Volvo FH 12 (420 / Modell 1993) mit seinem Sattelanhänger die Grenze gerade überfahren und macht sich auf dem Weg in Richtung Calama. Im Hintergrund hat eine Lok aus Bolivien einen Zug übernommen und macht sich auf dem Weg in die Heimat.
Am Ortsrand von Ollagüe stand dieses Stromaggregat. Wer weiß wie lange es schon steht, rosten tut hier ja kaum etwas.....
Und diese Volvo-Truppe wartete auf die Grenzkontrolle zur Ausreise Richtung Bolivien. Links ein Volvo FH 460, dann mittig der Volvo FH 540 und rechts ein FH 460 der 2.Generation, gebaut ab 2002. Sie parkten wunderschön direkt unterhalb des Vulkan Ollagüe, der 5.870 m hoch ist. Die Gegend war mit Vulkanen gepflastert kann man sagen. Seit Calama war eigentlich kein Bild OHNE Vulkan im Hintergrund möglich.....
Von Antofagasta bis hier nach Ollagüe waren es 413 km, die letzte offizielle Tankstelle liegt dazwischen auf der Hälfte in Calama.
Auf der Fahrt nach Calama kamen wir durch Baquedano. Dort gibt es ein Eisenbahnmuseum was Loks aus längst vergangenen Tagen zeigt. Alle etwas staubig aber sehr gut erhalten.
Ein John Deere 6403 mit Scheibenegge MX 225 (JD) beim Salz scheiben. Zwischen Calama und Ollagüe gibt es ausgedehnte Salzseen die ausgetrocknet sind. Dort wurde auch Salz abgebaut und per Lkw u.a. nach Bolivien verbracht.
Mack Pinnacle CXU613 Schlafkabine bei der Salz-Übernahme.
Volvo FH 460 Globetrotter XL 6x4 SZM mit Sattelauflieger und DAF XL
Der Leerzug mit Kübeln auf dem Weg vom Hafen Antofagasta nach Bolivien durchquert einen Salzsee. Im Hintergrund erloschene Vulkane. Sein Ziel ist die San Cristóbal-Mine um dort Zink zu laden.
Solch Schwertransporte mit Minen-Kippern konnte man öfter sehen. Hier stand ich zum Glück dann auch mal perfekt!
Die Zugmaschine war ein Mercedes FH 540 Globetrotter 8x6, die Ladung ein CATERPILLAR 798 Minen-Truck/Nutzlast 372t/2610kW
Auf dem nachfolgenden Truck kam dann noch die Mulde daher. Allein hier lassen sich die Dimensionen der Minen erahnen! Wir hatten uns Anfangs immer gewundert warum an manchen Leitungen die Durchfahrtshöhen mit zum Teil mit 9m, 10m oder mehr angegeben war. Die Transporte fahren dort - anders als hier - immer tagsüber!
Freightliner Cascadia 113 mit Tankauflieger (UN 1202)
Mack ANTHEM SZM 6x4 mit Sattelkipper
Und zum Abschluß noch ein Zugbild: Hinter Prat schlängeln sich am Betriebsbahnhof Gaviotas die FCAB-Loks 3205+3203 mit einigen vollen Flachwagen voller Kupfer und leere Schwefelsäurekessel dahinter den Paß hinauf in Richtung Antofagasta.
Hier nochmal ein Kartenausschnitt (Quelle: Wikipedia) wo man die Strecke von Antofagasta über Calama nach Ollagüe sieht. Bis dahin sind es 440 km, für die der Zug 2 Tage braucht.
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