K 700a und Anhänger

zt303rr

Traktorist
Registr.
04. Okt. 2015
Beiträge
44
Hallo zusammen 

Ich hab da eine Frage

darf man mit einem K 700 und Anhänger auf unseren Strassen fahren oder gibt es da ein Verbot  wegen Knicklenkung oder so ? 

Weiß  da jemand bescheit ?

Ich bedanke mich schon im vor raus für eure Antworten .

MfG Rene 
 
Im Grund "Ja" wenn alle Maße eingehalten werden und

 in den Papieren Anhängerlasten eingetragen sind.

manny
 
Hallo!

Ich kenne Keine typgeprüfte Anhängevorrichtung für 40-er Zugösen zum K 700A.

Für den mitgelieferten "Protzenhaken" gibt es keine passenden Anhängeösen in Deutschland.

eup-1135899430-11f8fb0bd7af4d765d29cec14c866492-1519632047_big.webp

Gruß Wolfram
 
Moin.

Wie weit das jetzt legal bzw. verträglich mit der StVZO ist weiß ich nicht, aber die meisten Anhänger die bei der NVA liefen hatten an der Deichsel Wechselaugen. Dazu gehören auch die militärischen HL50 und HL80 welche vom Rahmen her mit den zivilen HL61 oder HL80 identisch sind und der HL80 ist ja zumindest vom Rahmen her gleich wie der HW80 in der Landwirtschaft. 

Gruß Robert
 
Ja Robert,

das mit den Ösen an den NVA-Anhängern ist richtig.

Ich hätte "landwirtschaftliche Anhänger" mit passenden Ösen schreiben sollen. Diese gab es in der SU, wurden aber nicht importiert.

Deshalb wurden diese Konsole mit den Protzenhaken nur in den seltensten Fällen an die LPG ausgeliefert. Diese Konsole blockieren die Unterlenker. So sind in den Papieren auch keine Anhängelasten eingetragen.

Die K 700 / 700A usf. wurden ja zur schweren Bodenbearbeitung importiert. Dazu wurde in der Regel ein vom Rationalisierungsmittelbau der KfL entwickeltes und gebautes Kopplungsdreieck (-System) im Dreipunkt zur Verbindung mit dem Arbeitsgerät angebaut.

Für Anhängegeräte wurde noch ein Zugmaul für die Ackerschiene mitgeliefert ...  das wurde dann am Kopplungsdreieck in der Querschiene angebolzt.

Erst später soll es von L&K eine Variante zum Umsetzen de Nachbearbeitungsgeräte gegeben haben ... ???

Alle von mir beobachteten (nicht zuglasenen !?) nachgerüsteten Automatikanhängekupplungen am Heck schränken durch die Nähe zur Hinterachse den Einschlag der Zuggabel erheblich ein.

Gruß Wolfram
 
Hallo, 

zur Untermalung meines vorhergehenden Beitrages noch paar Bilder. Für schwere Zugarbeiten ;-)  mit dem K 700A gab es dieses Zugmaul für die Ackerschiene; hier am Kopplungsdreieck angbolzt.

eup-1135909906-fc6978a333bc49fc4ba2250b5ee895d3-1519956683_big.webp

eup-1135909906-d633c3bdfc6fd0e0ea92619cd20d3cb8-1519956708_big.webp

Hier sind die Ösen an den Dreieckslenkern zu sehen

eup-1135909906-a343de613f6157e28f1e421517dc307a-1519956793_big.webp

... an denen der Protzenhaken angeschraubt ist.

eup-1135909906-a2db4cd4bb7e6df04066b6bc9dd4506b-1519956865_big.webp

Da wird der Lenkeinschlag doch erheblich eingeschränkt; zum Vergleich ein Protzenhaken an einem MTS

eup-1135909906-fa11d743cacf395efd42776ba701d323-1519957136_big.webp

Gruß Wolfram
 
Zurück
Oben