Kennzeichnung Zt 303

zt303rr

Traktorist
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04. Okt. 2015
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Hallo zusammen 

Ich hab da eine Frage zu Zahlen und Nummern, die bei meinem Zt 303 Baujahr 1977 unter der Motorhaube stehen .

Ich habe die Originalfarbe unter der Haube gelassen.

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Der Verkäufer  von damals meinte,dass wenn es zum Ernstfall  gekommen wäre und der Westen uns angreift  ;-)   Traktoren mit diesen Kennzeichnungen zum Einsatz an die Front müssten zum Kanonen  ziehen zum Beispiel .

Weiss jemand darüber bescheid? Ist das korrekt oder hat das eine ganz andere Bedeutung? 

MfG Rene 
 
Hallo Rene,

sehr kreative Erklärung vom Vorbesitzer! MD 302 ist die DDR-Bezeichnung der Ölsorte für den Motor.

MfG René
 
Ich lach mich schlapp  :-) :-)  da  hab ich damals ja eine richtige Märchenstunde bekommen !!

Danke für die Aufklärungsarbeit. 

MfG Rene 
 
Moin Rene,

Daß es zivile Fahrzeuge gab, die im Ernstfall zur militärischen Unterstützung herangzogen werden sollten, das habe ich auch damals mitbekommen. Mein Vater arbeitete in einem VEG.... und von dort wären, wenn ich mich recht erinnere, auf jeden Fall ein ZT und der S4000 Pritsche zum Einsatz gekommen. Auch an diesem Märchen ist was wahres dran 😉.

Schöne Grüße Thomas

Woher soll ich wissen was ich schreibe, bevor ich lese was ich denke.
 
Hallo,

das mit der Mobilmachung ist so schon richtig beschrieben; und damit die militärischen Nutzer das richtige Motorenöl nachfüllen, hat man die Ölsorte unter die Motorhabe geschrieben.

... brrrr, ich höre gerade die Schaltgeräusche der ungeübten Fahrer auf dem ZT ....

Gruß Wolfram
 
Moin,

Die werden doch wohl hoffentlich ausgebildete Mechanisatoren da rauf gesetzt haben und nicht irgendwelche Becker oder Friseure. 

Gruß Robert
 
SCHUI-RS88:

Moin,

Die werden doch wohl hoffentlich ausgebildete Mechanisatoren da rauf gesetzt haben und nicht irgendwelche Becker oder Friseure. 

Gruß Robert
Ach da krieg ich doch glatt einen Lachkrampf....

Aus allen Branchen sollten Fahrzeuge eingezogen werden, die neueren wie W50 und Co. waren für die NVA vorgesehen, die älteren Semester wie S4000 ua. hätte die Zivilverteidigung bekommen. Die Fahrer wären ebenfalls eingezogen worden, wobei die mit Sicherheit nicht bei ihren Fahrzeugen geblieben wären. 

Es zählte eher die Stückzahl, egal ob Maschine oder Mann. Ansonsten war wohl eher die beim Wehrbereichskommando hinterlegte Verwendung entscheidend.

VG Gerd
 
Gerd ....,

schau mal bei Robert auf‘s Geburtsdatum  ;-) ; woher soll er‘s denn wissen?

Gruß Wolfram
 
Tatra 141:

Gerd ....,

schau mal bei Robert auf‘s Geburtsdatum  ;-) ; woher soll er‘s denn wissen?

Gruß Wolfram
Na so tierisch bitter war es doch gar nicht gemeint....

Ja und wer sich mit der Geschichte beschäftigt, wird schnell herausfinden, dass im Kriegsfall immer schon requieriert wurde, egal ob Pferde, Autos oder sonstwas, was gebraucht wurde. Auch während des 2. Weltkrieges kamen den deutschen Firmen so allerhand LKW usw. "abhanden", aber auch die in der DDR hochgelobten russischen Befreier haben ohne Rücksicht nach Ende des Weltkrieges Fahrzeuge in der SBZ requiriert, für welche Zwecke auch immer. Auch bei meiner Oma wollten die Befreier den LKW abholen...

VG Gerd
 
Hallo,

ich denke mal, dass im Ernstfall jeder auf ein eingezogenes Fahrzeug gesetzt worden wäre, man ging ja von einem Verteidigungsfall aus.

Gruß Andreas
 
noch mal zum Thema!

Wenn zu DDR-Zeiten Fahrzeuge zbV eingeplannt waren, wurde mit den Betreibern eine schriftliche Vereinbarung getroffen.

Auf alle Fälle war dies bei den Feuerwehren in den Orten, wo die LPGs Zugmittel zur verfügung stellten. 

Darin wurde festgelegt. wo sich das Zugmittel bei alarmierung einzufinden hatte.

Habe selbst so ein Schreiben gelesen.

manny
 
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