Geräteträger Lamellenkupplung verschlissen? (GT 124)

Restilot

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02. Nov. 2010
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Moin zusammen!

Mein GT wurde vom Vorbesitzer oft mit getrennter Lamellenkupplung gefahren (Zapfwelle). Nun ist es so, daß sie zwar anscheinend noch ganz gut Leistung überträgt, aber die Zapfwelle sich nicht ohne Zahngeräusche schalten läßt.

Ist diese Verschleißfolge mit einem Nachstellen oder sonstigen verändern der vorhandenen Kupplung zu beheben, oder bauche ich eine neue? Immerhin überträgt sie ja Kraft!

Beste Grüße!

Restilot
 
Hallo,

schaue mal an der rechten Getriebeseite, unter dem schaltturm für die Zapfwelle.

Dort befindet sich ein Blechdeckel am Getriebegehäuse. Hinter diesem kannst du die Kupplung an einem Gewindestück einstellen. So war es zumindest bei meinem alten RS 09. Bei meinem GT ging die Zapfwelle aber auch nicht ganz geräuschlos rein.

MfG

Tobias
 
Danke, wie man da einstellen kann habe ich schon gelesen.

Bin aber sehr unerfahren und sehe da nicht unbedingt, was los ist. Daher wollte ich hier erstmal besprechen, worauf die Beobachtungen schließen lassen. Immerhin scheint (!) die Kupplung eher zu fest zu sein, gleichzeitig ist sie aber überbeansprucht worden. Dann müßte sie ja viel zu fest eingestellt gewesen sein und trotzdem den mehrjährigen Verschleiß nicht erlitten haben?

Ich hatte iegentlich erwartet, daß man die Kupplung nach solcher Vorgeschichte nur noch tauschen könnte, oder wäre ein Nachstellen dann prinzipiell noch möglich? Eigentlich müßte sie doch von dem Verschleiß lose werden, also keine Kraft mher übertragen, oder?

Beste Grüße!

Restilot
 
Wenn die Zapfwelle an sich keine Last hat und diese auch nicht eingeschaltet ist, passiert da nicht viel, wenn die Lammellenkupplung offen ist. Da die Kupplung vorgespannt ist, können im Höchstfall die Federn etwas ermüden. Ist aber eher unwahrscheinlich. Eine eingeschaltete Zapfwelle mit angebauten Gerät, sollte nur kurzzeitig ausgekuppel bleiben, da dann die Lamellen aneinander reiben und der Verschleiß steigt.

Das Prinzip ist ja ähnlich wie beim Moped.

Wenn die Kupplung im zugeschaltetem Zustand die Kraft gut überträgt, ist sie ja auch noch nicht verschlissen. Du musst sie also etwas loser stellen. Achtung!!! gehe besser mit nur wenigen umdrehungen der Stellmutter voran und Prüfe mit einem Zapfwellengerät, dass du die Kupplung nicht zuweit löst. Nicht das sich vielleicht die Zapfwelle leicht einschalten lässt, aber bei Belastung die Kupplung rutscht. Aber wie schon geschrieben, ist es normal, dass das Zapfwellengetriebe beim einschalten etwas knarrt. Nur richtig ratzen sollte es nicht.

MfG

Tobias
 
Hallo,

mir wurde erklärt, das die Kupplung im ausgekuppelten Zustand ausschlägt.Vermutlich ein Gleitlager. Wenn Du den Deckel ab hast, beobachte die Kupplung. Im eingeschaltenem Zustand ist sie gerade und ausgekuppelt hängt sie nach unten durch. Dadurch trennt sie nicht vollständig. Beim einstellen nur mit 1/12 Umdrehungen arbeiten.

Mfg Bernd
 
Hört sich brauchbar an, danke! Ich werde mich mal drum kümmern. Dann muß ich nicht sofort noch einem Ersatz schauen.

Wem noch was einfällt, sehr gern.

Beste Grüße!

Restilot
 
Ich bin‘s wieder!

Habe heute den Deckel geöffnet und reingeschaut. Wenn ich die Lamellenkupplung löse, kann ich mit dem Finger die Lamellen wackeln, sie scheinen lose. Dann läßt sich auch die Kupplung mit den Fingern drehen. Beim Feststellen der Kupplung - beides nicht! Auch sehe ich nichts absacken (wg. ausgelaufenem Lager).

Soweit müßte doch alles passen...

Was mich wundert - der "Schnäpper" zum Sichern des Gewindestellrings ist kaum erkennbar und eigentlich nicht zu erreichen. Er liegt oben hinter der Mitte - etwa auf 11 Uhr, wenn ich bei drei Uhr stehe. Wie betätig man den am besten?

Hat noch jemand einen Gedanken dazu?

Beste Grüße!

Restilot
 
Hallo ,wenn die Kupplung gut über trägt dann Schraube da nicht dann rum.einfach mit ganz wenig standgas Hebel rein und gut, da großartig dann rum zu stellen bringt meist nicht viel.ist zumindest meine Meinung.

MFG ronny
 
Nichts zu machen. Hab ihn heute laufen lassen und versucht, "trotzdem" zu schalten, aber da geht nichts. Den rechten Hebel z. B. in die oberste Stellung zu drücken, wird mit mehr Gas nur schlimmer, da würgt es eher den Motor ab. Immerhin scheint es bei stehendem Motor gut zu gehen - ein kleiner Trost.

Aber was man da noch tun könnte...?
 
Ist dein Zapfwelle angegebene exakt eingestellt ? Wenn die beiden Hebel nicht zueinander richtig stehen kann es zu Verspannungen kommen , hab ich auch schon gehabt,da war ein Keil aus der schaltgabel raus.das war bei dem zw Getriebe mit Hebel an der Lenksäule . wie das bei drehhebel alte Ausführung ist weiss ich nicht , ich glaub etwas anders. MFG ronny
 
Moin Ronny, das vestehe ich nicht:

"Ist dein Zapfwelle angegebene exakt eingestellt?"

Du meinst vielleicht, es muß die Stellung beider Hebel zueinander passen?

Meinst Du mit Schaltgabel das ausgeschnitte Führungsblech der Hebel?

Beste Grüße!

Restilot
 
Muss heißen "ist dein Zapfwelle Getriebe exact eingestellt" ja die Hebel zueinander mein ich .schaltgabel direkt unten im zw Getriebe unterm Schaltgetriebe die dort die Zahnräder schieben sollten ,wenn dort die gleitsteine weg sind machen die Zahnräder was sie wollen.MFG Ronny
 
Hallo, der Fall geht noch weiter. Hat jemand eine Ahnung, wie viel Aufwand man braucht um die Lamellenkupplung zu tauschen? Was muß ab? ;-)
Viele Grüße, Restilot
 
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