Hallo,
diese Bilder gehen schon unter die Haut. Ich kann das nur bestätigen, daß das der ganz normale Alltag ist im östlichsten Europa und Eurasien und vor allem im asiatischen Russland ist. Diese Fahrer riskieren Tag für Tag ihr Leben, nicht nur im Winter, auch im Sommer, wenn die Wege aufgeweicht und aus meterhohen Schlamm bestehen.
Ich selbst war mit dem LKW bis in den Ural unterwegs und hatte das Glück fast nur auf festen Straßen unterwegs zu sein, auch wenn die max. Höchstgeschwindigkeit manchmal 30km/h nicht überschritt.
Sobald man die Wolga überquert hat, geht das Abenteuer los, man kommt in Gegenden wo die Zeit scheinbar stehen geblieben ist, Kilometerweit keine Menschenseele, da ist jeder auf sich allein gestellt.
Manch ein Brummifahrer von uns würde auf der Stelle kündigen, wenn er die Arbeitsverhältnisse dieser Fahrer dort machen müßte. Ein Kolben- oder Büchsewechsel, Getriebe zerlegen, Differenziale zerlegen- und alles auf freiem Feld- und vor allem der Fahrer muß alles selbst machen, da kommt nicht mal schnell ein Monteur vorbei!!
Ich hab dies alles mit eigenen Augen gesehen und ziehe meinen Hut ganz tief vor diesen armen Kerlen!!
MfG Jens