mal wieder ein kleines Rätsel

THK5

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01. Jan. 2011
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Hallo,

hab da heute was gesehen. Wer von euch weiß, auf was dieser Aufdruck sein könnte?

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Mfg

Lutz
 
Guten Morgen,

nach meiner Meinung sieht das erste aus wie "Erdgastrasse" wie sie auch immer gehießen hat. das zweite könnte auch Kraftverkehr Nordhausen sein.

Gruß Micha
 
Hallo,

ich will meine Antwort nochmal auf den Punkt bringen:

Ich nehme an, daß beide Logos auf dem gleichen Gegenstand (warscheinlich auf einem Fahrzeug) sind.

Das erste Bild stellt das Logo des zentralen Jugendobjektes Erdgastrasse !982 - 1990 (1992) dar.

Das zweite Bild zeigt das Logo des Verkehrskombinates Erfurt.

Deshalb vermute ich, daß es sich um ein Fahrzeug, eines VEB Kraftverkehr, des Verkehrskombinates Erfurt handelt, das an der Erdgastrasse eingesetzt wurde bzw. dafür vorgesehen war.

Gruß Thomas
 
Hallo Leute,

ich löse mal auf. Es ist an einem Seecontainer. Ich Blödi hab im Stress blos vergessen den ganzen Container zu fotographieren.

Wie der nach Schwandorf in Bayern kommt wäre interessant.

@ Buddi: der steht direkt neben dem ehemaligen Kaufland.

Hole ich nächste Woche mal nach ;-) .

Mfg

Lutz
 
Also von Hamburg kommt er nicht.... ;-) ;-) ;-)

Schönen Gruß und Sonntag....

Thomas
 
....oha, ich glaub ich hab mal einen verloren mitm Zug..... :( Naja, nu isser ja wieder aufgetaucht, hoffe es war nix verderbliches drin! :-)

Ja eine Gesamtansicht des Containers würde mich auch mal interessieren. Da mach mal Bitte paar Bilder ringsum und auch andere Beschriftungen sind interessant. Wäre mal ne schöne Idee für die Modellbahn! Hab ja schon einige Containervarianten (DSR, Kühlcontainer ect) aus DDR-Zeiten gesehn, aber diese ist mir neu!

Viele Grüße Jan
 
Hallo,

ich hab hier mal was zum Werdegang der DDR-Container nach der Wende gefunden:

Hier ein Link zum kompletten Artikel der "Berliner Zeitung" vom 09.06.2008

und hier ein Zitat aus oben genanter Quelle (Berliner Zeitung vom 09.06.2008)

unmittelbar nach der Wende. Damals arbeitete er bei der Bahntochter Transfracht und war zuständig für das gesamte Containerequipment. Als im ersten Halbjahr 1990 beschlossen wurde, Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zu fusionieren, erhielt Michel den Auftrag, die Containersparte der Reichsbahn auf Marktwirtschaft zu trimmen. 185 000 verschollene Stahlkisten Es war ein Abenteuer, das Michel nie vergessen wird. "Als erstes mussten wir alle Container registrieren und in die Unternehmensbilanz einstellen", berichtet Michel. Doch wie macht man das, wenn kaum Container im Lande, sondern die meisten in ganz Osteuropa verstreut sind? "Die Reichsbahn hatte damals rund zigtausende Container", sagt Michel. Das sei ein Vielfaches im Vergleich zum Bundesbahnbestand gewesen, denn in der DDR war die Reichsbahn der größte Gütertransporteur. "Die Container waren technisch von super Qualität und beste deutsche Stahlarbeit." Das wussten auch die befreundeten Länder der DDR zu schätzen. "Sie behielten die guten DDR-Container zumeist im eigenen Lande, und schickten ihre Transporte in alten Stahlkisten zurück." Zum Glück war jede Containerbewegung in einem dicken Reichsbahnbuch registriert. So erfuhr Michel, wo die Container verblieben sind: An der Erdgastrasse in Russland, in Vietnam, in Osteuropa und auf Kuba. Immerhin gelang es Michel, in Russland und den DDR-Nachbarstaaten im Osten rund 15 000 Container zurück zu holen. Eine dieser 20-Fuß-Stahlkisten hatte damals einen Wert von rund 10 000 D-Mark. "Das ist alles,was Sie gefunden haben?" wurde Michel vom Vorgesetzten gefragt. "15 000, mehr nicht?" Insgesamt hatten die Transfracht-Finanzexperten einen Buchwert der DDR-Container in Höhe eines dreistelligen Millionen-D-Mark-Betrags errechnet. Also musste suchte Michel weitersuchen. Er stieg in eine Interflug-Maschine und flog nach Kuba, wo sich die mit Abstand meisten Container befinden sollten. Er traute seinen Augen nicht. Überall tauchten die DDR-Container auf, sie waren leicht zu erkennen: DRXU stand in großen Buchstaben auf den teuren Kisten. Viele von ihnen wurden von den einfallsreichen Kubanern umgewidmet. Sie dienten als Hühnerstall, Legebatterie, Garage,

Gruß Thomas

unmittelbar nach der Wende. Damals arbeitete er bei der Bahntochter Transfracht und war zuständig für das gesamte Containerequipment. Als im ersten Halbjahr 1990 beschlossen wurde, Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zu fusionieren, erhielt Michel den Auftrag, die Containersparte der Reichsbahn auf Marktwirtschaft zu trimmen. 185 000 verschollene Stahlkisten Es war ein Abenteuer, das Michel nie vergessen wird. "Als erstes mussten wir alle Container registrieren und in die Unternehmensbilanz einstellen", berichtet Michel. Doch wie macht man das, wenn kaum Container im Lande, sondern die meisten in ganz Osteuropa verstreut sind? "Die Reichsbahn hatte damals rund zigtausende Container", sagt Michel. Das sei ein Vielfaches im Vergleich zum Bundesbahnbestand gewesen, denn in der DDR war die Reichsbahn der größte Gütertransporteur. "Die Container waren technisch von super Qualität und beste deutsche Stahlarbeit." Das wussten auch die befreundeten Länder der DDR zu schätzen. "Sie behielten die guten DDR-Container zumeist im eigenen Lande, und schickten ihre Transporte in alten Stahlkisten zurück." Zum Glück war jede Containerbewegung in einem dicken Reichsbahnbuch registriert. So erfuhr Michel, wo die Container verblieben sind: An der Erdgastrasse in Russland, in Vietnam, in Osteuropa und auf Kuba. Immerhin gelang es Michel, in Russland und den DDR-Nachbarstaaten im Osten rund 15 000 Container zurück zu holen. Eine dieser 20-Fuß-Stahlkisten hatte damals einen Wert von rund 10 000 D-Mark. "Das ist alles,was Sie gefunden haben?" wurde Michel vom Vorgesetzten gefragt. "15 000, mehr nicht?" Insgesamt hatten die Transfracht-Finanzexperten einen Buchwert der DDR-Container in Höhe eines dreistelligen Millionen-D-Mark-Betrags errechnet. Also musste suchte Michel weitersuchen. Er stieg in eine Interflug-Maschine und flog nach Kuba, wo sich die mit Abstand meisten Container befinden sollten. Er traute seinen Augen nicht. Überall tauchten die DDR-Container auf, sie waren leicht zu erkennen: DRXU stand in großen Buchstaben auf den teuren Kisten. Viele von ihnen wurden von den einfallsreichen Kubanern umgewidmet. Sie dienten als Hühnerstall, Legebatterie, Garage,

Wie ein Bahnabgesandter nach der Wende auf Kuba wertvolle Reichsbahncontainer aufspürte: Mit Rum und Raúl | Archiv - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/wie-ein-bahnabgesandter-nach-der-wende-auf-kuba-wertvolle-reichsbahncontainer-aufspuerte-mit-rum-und-ra-l,10810590,10564366.html#plx1511286191Transfracht und war zuständig für das gesamte Containerequipment. Als im ersten Halbjahr 1990 beschlossen wurde, Deutsche Bundesbahn und Deutsche Reichsbahn zu fusionieren, erhielt Michel den Auftrag, die Containersparte der Reichsbahn auf Marktwirtschaft zu trimmen. 185 000 verschollene Stahlkisten Es war ein Abenteuer, das Michel nie vergessen wird. "Als erstes mussten wir alle Container registrieren und in die Unternehmensbilanz einstellen", berichtet Michel. Doch wie macht man das, wenn kaum Container im Lande, sondern die meisten in ganz Osteuropa verstreut sind? "Die Reichsbahn hatte damals rund zigtausende Container", sagt Michel. Das sei ein Vielfaches im Vergleich zum Bundesbahnbestand gewesen, denn in der DDR war die Reichsbahn der größte Gütertransporteur. "Die Container waren technisch von super Qualität und beste deutsche Stahlarbeit." Das wussten auch die befreundeten Länder der DDR zu schätzen. "Sie behielten die guten DDR-Container zumeist im eigenen Lande, und schickten ihre Transporte in alten Stahlkisten zurück." Zum Glück war jede Containerbewegung in einem dicken Reichsbahnbuch registriert. So erfuhr Michel, wo die Container verblieben sind: An der Erdgastrasse in Russland, in Vietnam, in Osteuropa und auf Kuba. Immerhin gelang es Michel, in Russland und den DDR-Nachbarstaaten im Osten rund 15 000 Container zurück zu holen. Eine dieser 20-Fuß-Stahlkisten hatte damals einen Wert von rund 10 000 D-Mark. "Das ist alles,was Sie gefunden haben?" wurde Michel vom Vorgesetzten gefragt. "15 000, mehr nicht?" Insgesamt hatten die Transfracht-Finanzexperten einen Buchwert der DDR-Container in Höhe eines dreistelligen Millionen-D-Mark-Betrags errechnet. Also musste suchte Michel weitersuchen. Er stieg in eine Interflug-Maschine und flog nach Kuba, wo sich die mit Abstand meisten Container befinden sollten. Er traute seinen Augen nicht. Überall tauchten die DDR-Container auf, sie waren leicht zu erkennen: DRXU stand in großen Buchstaben auf den teuren Kisten. Viele von ihnen wurden von den einfallsreichen Kubanern umgewidmet. Sie dienten als Hühnerstall, Legebatterie, Garage,

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Wie ein Bahnabgesandter nach der Wende auf Kuba wertvolle Reichsbahncontainer aufspürte: Mit Rum und Raúl | Archiv - Berliner Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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@ Jan, den müsstest du sogar sehen, wenn du mit der Lok vorbei Schuckelst

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Mfg

Lutz
 
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