Motoröl in Verbrennungsmulde

kbahner

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29. Juli 2012
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Hallo Forum,

bin seit geraumer Zeit dabei den 6VD 14,5 SRL wieder zusammenzubauen. Beim Einziehen der Kolben in die Laufbüchsen habe wir nicht mit Öl gespart, damit es schön reinflutscht.

Beim Aufsetzen der Zylinderköpfe ist mir aufgefallen, dass sich das Öl mittlerweilen in den Verbrennungsmulden der Kolben gesammelt hat. Sollte man das wegmachen?

Grüße Jens
 
Na wenn´s geht ja ! Ich weiß ja nicht wieviel es ist, aber je mehr, desto höher wird die Kompression beim ersten starten....und Flüssigkeiten lassen sich "eher schlecht verdichten"....also auswischen oder absaugen....kleine Mengen machen nix...aber "schwimmen " sollte der Kolben nicht!!

:-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und schwarzen Humor enthalten...auch unsichtbare Smilies sind möglich...deshalb alle Angaben ohne Gewehr
 
Hallo Ingo,

na schwimmen tun die nicht. Die Kegelspitze in der Mulde ist trocken. Na da werd ich lieber nochmal die Köppe runtermachen, sind nur handfest drauf und ausgerichtet.

Jens
 
Hallo Jens,

 

also etwas Öl im Verbrennungsraum ist nicht schlimm, im Gegenteil. Wenn Du ihn erst auseinander hattest, dann ist es sogar besser zur Schmierung und zur Einlaufphase.

 

Gruß

Lars
 
......deswegen meinte ich ja...die Menge macht´s...wenn du die KW 2 Umdrehungen frei von Hand mit einem Schlüssel o.ä. durchdrehen kannst, dann ist es ja o.k...wenn es Blockierungen gibt ...dann ist es eben nicht gut....also erstmal durchdrehen von Hand...deswegen nicht gleich die Köpfe abnehmen!! 

Viele Grüße ,der Ingo

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genau, etwas Öl schadet nicht, dreh ihn ein paar Umdrehungen durch vorm Starten, wenns gut geht ist alles ok. Den Rest hustet er sich nach den ersten Minuten  schon weg, qualmt dann natürlich schön Blau ;) Allerdings sehe ich den Sinn noch nicht ganz, beim Zusammenbauen den Kolbenboden derart zu Ölen...
 
Hallo,

nein, wir haben doch nicht dieKolbenböden geölt. Nur die Büchseninnenwand und die Kolbenringe. Nach einer Woche ist das Öl dann zusammengelaufen und in die Mulde rein. Also Köppe bleiben erstmal drauf. Muß noch die Stößelstangen und die Düsen einbauen. Wenn ich jetzt durchdrehen atmet er nur durch die Düsenöffnung tief durch.

Jens
 
Hallo,

Hilfe ich könnt heulen. Haben gestern die Köppen festgezogen und die Stößelstangen eingebaut. Darauf hin wollten wir das Ventilspiel einstellen. Und beim durchdrehen der KW mit der Hand machts im Kurbelgehäuse "Klack". Nachweislich immer an einer bestimmten Stelle. Und es geht auch leicht spürbar schwerer an der Stelle. Düsen sind noch nicht drinnen, also nix mit Kompressiondruck.

Wir habe die KW, in den verschiedenen Bauzuständen,  schon zichmal mit der Hand durch gedreht, da war nix. Und jetzt sowas. Das Teil ist fast zusammengebaut.

Ich sehe hier keinen Zusammenhang zwischen Köpfe nur handfest und jetzt richtig angezogen mit Stößenstangen drin.Habt Ihr hier nen Tip?

Jens
 
...na da wird wohl einer der Kolben im OT am Kopf anschlagen...Spaltmaß zu klein....meistens wird dieses mit unterschiedlich dicken Beilagscheiben unter den Buchsen eingestellt, was ich aber in deinem speziellen Fall nun nicht so genau weiß. Aber es ist ja gottsei Dank nur beim durchdrehen passiert...also keine Gefahr im Verzug. Nun wäre herauszufinden, welcher der Kolben es ist. Falls du mit einem Lötzinn in den Brennraum reinstecken kannst, so kannst du sehr schnell den fehlerhaften Zylinderbeim durchdrehen erkennen bzw auch alle anderen Spaltmaße mit einem Meßschieber an der gequetschten Lötdrahtdicke ausmessen...schlecht eben bei Vorkammermotoren....

:-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

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Hallo,

mmh, das kann natürlich sein. Hab zwar das Kolbenrückstehmaß mittels Fühllehre gemessen, war bei 1,2mm..1,4mm, wie im RHB steht. Aber da wurden die Laufbüchsen natürlich nicht mit vollem Drehmoment angezogen. Kann sein das die sich jetzt nochmal gesetzt haben.

Mal sehen ob ich das mit dem Lötzinn hinkriege. Denn an der Einspritzdüse ist ja die Verbrennungsmulde. Da wird nichts zusammengedrückt.

Ich meld mich mal wieder, wenn ich mehr rausgekriegt habe.

Jens
 
Hallo ich glaub ihr verwechselt das Kolbenüberstand Maß. Mit dem buchsenüberstandsmaß. Mit den Ringen unter den buchsen gleicht man das buchsenüberstandsmaß aus um die kopfdichtung etwas zu drucken das sie dicht wird das hat nix mit den Kolben zu tun!!!! Um das kolbenuberstandsmaß einzustellen nimmt man unterschiedliche Fußdichtungen so haben wir das jedenfalls immer gemacht. 

Mfg Michel 
 
>>>...na da wird wohl einer der Kolben im OT am Kopf anschlagen...Spaltmaß zu klein....meistens wird dieses mit unterschiedlich dicken Beilagscheiben unter den Buchsen eingestellt, 
 
Ja Ingo so meinte ich das auch dickere Fußdichtungen  unter legen dadurch kommt der ganze block höher und das Spaltmaß wird größer.

Mfg Michel 
 
Hallo,

hier geht es um einen luftgekühlten Motor. Also Einstellung wie von Ingo beschrieben, mit Beilagscheiben unter der Zylinderbuchse. Michel´s Beschreibung passt halt eher zum wassergekühlten Motor.

MfG René
 
Oh ich muss mich entschuldigen ich bin Wirklich von dem wassergekühlten Motor ausgegangen. Habe aber gerade gelesen das es um den luftgekühlten Motor geht 

Mfg Michel 

http://ich
 
Hallo,vielleicht schlägt auch ein Ventil auf den Kolben auf da du schreibst das ihr das Ventilspiel noch nicht eingestellt habt.

MfG Jürgen
 
Hallo,

ich melde mich mal wieder zurück. Bin leider nicht eher zum Bauen gekommen.

Hab heute alle Kipphebelböcke ausgebaut und dabei festgestellt das 2 davon verkantet eingebaut waren. 2 Ventile konnten so nicht in die Ruhelage zurückkehren. Keine Ahnung wieso und warum ich die so eingbaut habe. Jedenfalls war ohne die Kipphebel ein ruhiger Lauf wieder feststellbar. Hab dann die Böcke wieder nacheinander eingebaut und immer wieder KW durchgedreht. Jetzt ist alles iO.

Öl rein und Ventilspiel grob auf 0,3 eingestellt. KW noch mal händig durchgedreht.OK. Und dann Probe mit Anlasser.

Klang alles richtig gut. Mir fiehl ein Stein vom Herzen. Nach gut einer Minute Leierei kam dann auch endlich Öl aus den Steigleitungen zun den Kipphebeln. Öldruckmanometer hatte ich bei diesem Test jedoch noch nicht dran. Jetzt fehlen nur noch die Einspritzdüsen. Da muss ich aber erst neue besorgen, die alten Düsen sind hin.

Danke für eure Tips und Hinweise.

Ich melde mich wieder, wenns was neues gibt.

Jens
 
...na dann geht´s ja aufwärts...viel Erfolg !! :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

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Hallo Forum,

es hat geklappt. Er läuft endlich. Ist ein total irres Gefühl, wenn man nach fast einem 3/4 Jahr Bauzeit das Ergbniss vor sich hat. Er klingt richtig gut und nimmt auch gut Gas an. Abgase sind fast rauchfrei.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die mit ihren Tips und Hinweisen zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Bevor ich ihn einbauen werde, sind noch Restarbeiten zu erledigen. Das Gebläsegehäuse muss nochmal runter und gerichtet werden. Zur Zeit scheuern die Dieselleitungen zu den ESD noch dran. Das geht nicht lange gut.

Jens
 
sehr schön.... :-) :-)

Viele Grüße ,der Ingo

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