Neues Buch ? ZT 300 Typengeschichte und Technik

Der Verlag ist Geramond.

Also wieder ein Buch, welches mehr verspricht als es tatsächlich an Infos liefern kann.

Garantiert gibts da wie gewohnt, wieder viele schöne Bilder, aber fachlich ist da nichts weltbewegend neues zu erwarten.

Der Klappentext auf Wikipedianiveau regt nicht gerade zum Kauf an, da hier auch schon die ersten fachlichen Fehler zu finden sind....

VG Gerd
 
Hallo,

...Erscheinungstermin soll übrigens Ende Juni sein.

Ich bin mal gespannt ob im Inhalt der Rest der Erklärung zu "300 für die maximale Zugleistung" steht. Hier könnten es t, kg, Mp oder auch Kartoffeln sein, die wichtigste Angabe fehlt eigentlich. Und zur Zugkraft hab ich irgendwie auch andere Werte.... :(

Mfg Webmaster Jan
 
Hallo Jan 

Wenn die Anderen das nicht hin bekommen, kannst du ja noch ein Buch rausbringen.

schönen Gruß Timo
 
Mich würde mal ein Typenkompass über die in der DDR gebauten Anhänger(Landwirtschaft/LKW) interessieren(mit Bauzeit/Stückzahlen/Daten/Verianten/...), da gibts bisher überhaupt nüscht.

Hab heute erst wieder eine HTS30Selbsttränke gesehen und ein Milchtankanhänger auf TEK4-Basis mit Hitch(hab ich bisher noch nie gesehen, vermutlich aus einem KFL). Auch hab ich neulich irgendwelche Spezialanhänger mit H6-Achsen und Achsschenkellenkung für große Kabelrollen gesehen(Bergbau/Wismut?), total eingewachsen im Wald - aber was es nicht alles gab!

Gruß Robin
 
Hallo Timo,

Na ich denke andere bekommen sowas schon auch hin, aber wer nicht direkt mit der Ostmaterie zu tun hat greift halt auch mal auf Wikipedia zurück,  und auch dort stimmt eben vieles nicht. Dort kann ja quasi auch jeder eintragen......

Im übrigen ist mir das ZT 300-Buch nicht neu..... ;-) Bei Verlagen ist halt immer das Problem "Zeit" und für echte Recherche in Archiven oder zur Ermittlung von Zeitzeugen ist dann eben kaum Zeit.....

Mfg Webmaster Jan

edit: Textfehler behoben
 
Robin:

es gab in der DDR so ziemlich alles, es war meist nur die Frage wie und woher man das bekommt, alternativ wurde improvisiert und selbergebaut, das nannte man dann Rationalisierungsmittelbau.

Zu den anderen Antworten:

Ob der Autor richtiges Fachwissen hat oder nur Schaum schlägt ist das eine.

Verkaufte Stückzahlen für den Verlag ist das andere, über die Kosten reden wir mal nicht. Nicht alles was in ein Buch rein muß zum Thema kommt rein, da wird alles in einen vorgegebenen Umfang gepresst mit vielen bunten Bildern, die zwar schön sind aber auch hier kann man sich über die gewählten Motive streiten. 

VG Gerd
 
aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Recherchen Geld und Zeit kosten - das will heute eigentlich niemand mehr so richtig stemmen. Dann lieber eine Buch mit vielen Hochglanzbildern und wenig Inhalt (und sind wir ehrlich, das Publikum liebt das mehr, als wenn es viel lesen muss). Nächstes Problem ist für den Verlag: wieviel kaufen das? Oder gibts (wenns richtig Mühe macht und anspruchsvoll ist) nicht irgend jemanden, der das Ding scannt und per Net vertreibt (gibt gute Beispiele, wo das Buch kurze Zeit später auf zB russischen Seiten zu finden war). Welcher Autor und welcher Verlag geht so ein Risiko ein...

MfG

PS: Ich glaube die wenigsten hier wissen, was auch nur eine 2000er Auflage kostet und was der Autor davon zu sehen bekommt (natürlich nach Steuerabzug)
 
guten tag

über den wert des genauen und reichhaltigen inhalts kann ich nichts sagen, da ich das buch nicht gelesen habe. bin auch kein fachmann wie viel andere hier, aber auf dem buch steht...ZT 300 und das bild zeigt mindestens einen ZT 303.

oder täusche ich mich da?

mfg tino
 
Natürlich hast du recht, aber wenn das Buch schon mit Fehlern beworben wird, das stimmt schon bedenklich....

Ich meine mit den Fehlern nicht das Titelbild, sondern den Werbetext, im Verlagsjargon Wurschtzettel genannt!

VG Gerd
 
Hallo Gerd,

Gut leserlich steht geschrieben "Typengeschichte und Technik"! Da sollte das Titelbild nicht von Bedeutung sein.

Gruß Oskar
 
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