Ratioteil ZB. 12/90 KfL Stendal

Bauer Peter

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Wer kann mir bei der Entschlüsselung eines Ratiobauteils aus dem KfL Stendal, im

heutigen Sachsen-Anhalt  helfen?

Wozu würde das Teil eingesetzt?

Hat jemand dazu eine Betriebsanleitung?

Kann jemand einen Schaltplan zum Einbau des Gerätes beisteuern?

Ich hatte zwar einen ähnlichen Beitrag schonmal gepostet, doch so 

richtig schlau bin ich immer noch nicht. Nun lag das Teil wieder vor mir

ind wartet auf "Erlösung".

Gräße Peter
 
Ich kann es dir nicht genau sagen, aber an meinem ZT war ein ähnliches Teil vebaut, mit dessen Hilfe ein Magnetventil gesteuert wurdem das wiederum einen Luftzylinder im Gasgestänge ansteuerte.

Es Diente wohl dazu mit Hilfe dieses Luftzylinders sozusagen eine Not-Aus Funktion zu realisieren, vermutlich für Arbeit mit zapfwellengetriebenen Geräten.

MfG
 
Hallo,

wenn das Teil mit Luftzyliner uvm. zum Einbau in ZT bestimmt war, könnte es sich um eine Abschaltautomatik zum Kraftstoffsparen handeln.

Es gab da eine zentral angeordnete Umrüstaktion :( ... doch da kam die Wende ;-) ...

Gruß Wolfram
 
Hallo das klingt ja interessant. Wie sollte das funktionieren? Bei Schubbetrieb sollte der Kraftstoffzufluss aus dem Tank gestoppt werden oder wie und wie sollte der Schubbetrieb erkannt werden?

Gruß Thomas
 
Der Kraftstoffzufluss aus dem Tank wurde wohl nicht unterbrochen, eher wurde das Gasgestänge zurück gezogen/geschoben in die Nullförderung, wobei das ja eigentlich über den Handgasregler auf "Leerlauf" eingestellt ist. Oder es gab am Gestänge noch eine Entkopplung per "Langloch".....

Ich hab so ein Teil bei unseren vielen ZT jedenfalls nicht gekannt.....

Viele Grüße Jan
 
Gibt es vielleicht irgend was als Foto oder eine Beschreibung , um sich mal wortwörtlich 

ein Bild dazu machen zu können?

Die Magnetventile, die in der gleichen Kiste lagen, sind meiner Meinung nach für Luftdurchfluss

gebaut. Also kann dass nicht direkt mit dem Kraftstoffzufluss zusammenhängen.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es   gib, wo das mal dokumentiert wurde.

Peter
 
Ich hab leider kein Bild gemacht,

aber mann muss es sich so vorstellen:

Das Gasgestänge war auf ungefähr der Hälfte des Weges zwischen den U-Profilen der Tank-Halterung (rechte Seite) unterbrochen

und in ein paar cm Abstand zueinander mit Hilfe eines Flacheisenstückes wieder verbunden.

Dieses Flacheisenstück war mit seinem unteren Ende am Ende der Kolbenstange des Kleinen Luftzylinders, welcher waagerecht lag, angebracht.

Ist der Luftzylinder nun ausgefahren, hat er den Winkel des Flacheisenstückes verändert, welches somit das Gasgestänge derart verlängerte, dass der Motor aus ging.

Mein ZT war 89 noch in Zerbst, so würde es passen, dass es ungefähr zur Wendezeit angedacht war. Es sah auf jedenfall nicht gebastelt aus.

Mein Opa war zur der Zeit Werkstattmeister in einem Trockenwerk und als ich ihm dieses eigenartige Konstrukt zeigte, sagte er zu meinem Erstaunen sofort, dass er es kennen würde, in seinem Betrieb wäre auch ein ZT mit so einer, ich nenns mal Abschaltautomatik gelaufen.

Peter:

Ich will es nicht beschwören, aber so ein Luftventil sollte es schon gewesen sein. Aber auf jedenfall hab ich mir damals den kleinen Schaltkasten angeguckt und kann mich erinnern, ein Bauteil gesehen zu haben, wo etwas von Zeitglied drauf stand.

MfG
 
Hallo 

Wir hatten auch soeinen ZT mit der Abschaltautomatic , wenn keiner auf dem Fahrersitz war ging er nach 3 min aus.

grüsse friedel
 
Vlt hat jemand die LI Landtechnische Information, da könnte die Lösung detailliert drin stehen. Es dürfte sich ja auf die Jahrgänge 88/89/90 beschränken.

Viele Grüße Jan
 
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