Thomas u. Madlen
Traktorist
- Registr.
- 17. Feb. 2009
- Beiträge
- 54
Hallo Forum,
Der laut KFZ-Brief Famulus RS14/30 Bj.1959 steh auf dem Hof und wartet auf ein paar Reparaturen.

Im großen Ganzen war alles dran und mehr oder weniger in funktionsfähigem Zustand. Hydraulikkupplungen fehlen. Der Abtreibersessel muss auch weg. Da bekommt man ja Anbaugeräte ran.

Zum Glück hatte der Vorbesitzer neue Seitenscheiben die er mir mitgab.
Die Schutzbleche sind garnicht mal so schlecht, lassen sich richten und schweißen,da wo zu viele Löcher sind. Dach muss neu gemacht werden.

Der rechte Krafthubarm hat einen kleinen Riss oberhalb des Loches für den Sperrbolzen. Lässt sich aber mit etwas Aufwand schweißen.

Ich hoffe der Anhängebolzen schafft den TüV nochmal... .Spannschloßmutter links angeschweißt, hab ich auch noch nicht gesehen. Sperrbolzen der Hitchkupplung fehlt.

Leider würde der Luftfilter mit dem Saugstutzen verschweißt. Naja jeder hat eben eine andere Vorstellung von Reparatur.

Motor ölt am Öl-Einfüllstutzen bzw. Kurbelgehäuseentlüftung. Hoffentlich kein Druck in der Ölwanne. Dieselleitung vom Filter zur Einspritzpumpe weißt Knick auf, mögliche Verstopfungsstelle. Lässt sich aber schnell beheben.


Motorhaube schlecht repariert, aber in einem noch akzeptablen Zustand wie ich finde zum Richten und neue Bleche einsetzen.


Krümmerdichtungen alle defekt, neue sind schon geschnitten aus Kautasit(Asb.Papier). Krümmer muss geschweißt werden. Hat mehrere Risse, Famikrankheit?
Lichtmaschine leider nicht original muss ich ersetzen.

Das Kabelwirrwarr muss auch weg. Das geht doch schöner mit Schlauchtüllen.

Knauf am Lenkrad mag der TüV nicht. Amaturenbrett muss zurück gebaut werden,und fehlendes Ferntermometer muss besorgt werden.

Hydraulikschläuche müssen teilweise ersetzt werden.

Beim Kauf stand der Famulus sehr breit da. Und hatte Radgewichte drauf. Ich will ihn schmal und ohne Radgewichte. Der Felgenstern muss also gedreht werden.
Schön zu sehen, Motor ölt wahrscheinlich aus Kurbelwellenlager hinter der Schwungscheibe,Hydrauliksteuerschieber und Arbeitszylinder undicht. Nicht zu sehen, Feder der Entkupplungsgabel gebrochen, kleine silberne Späne unter dem Kupplungsautomaten. Bin ich gespannt was da reibend zerspant wird. Auch das Sicherungsblech der Achsmutter hinten links war locker. Die Achsmutter selber hat jemand ganz böse mit dem Meißel misshandelt.

Leider hat der Vorbesitzer zu lange Bolzen in die Felge geschweißt. Wo vorher die Radgewichte dran waren. Da nun aber der Felgenstern dort ran muss, mussten die Bolzen raus. Zu unserem Glück hat da jemand nur im "MIG Klebeverfahren" geschweißt. So das die Bolzen nach ein paar Hammerschlägen losbrachen, und wir die alten Sternbolzen wieder verwenden konnten.

Felgenstern teilweise angeschweißt.
Die Reifen haben schon einiges mitgemacht so wie es scheint.

Die Achsfäuste heraus zu bekommen war ein Akt brachjahler Gewalt unter Einsatz von sehr viel Rostlöser.
Ein alter Spaltkeil und zwei Beilagebleche sorgten für die nötige Spannung... .

Schön zu sehen wie eingerostet die Fäuste fest saßen.

Die Achsfäuste und das Achsrohr wurden erstmal gereinigt und gefettet. Dann wieder zusammengebaut. Hoffe die gehen zu beginnender Demontage bei der Restauration wieder gut raus.
So das war erstmal der Zwischenstand zu den Arbeiten der letzten Tage. Weitere folgen, wenn das Wetter es zulässt.
P.S. Falls jemand Literatur für den RS14/30 oder RS14/36 in digitaler Form hat, würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen.
Gruß Thomas
Der laut KFZ-Brief Famulus RS14/30 Bj.1959 steh auf dem Hof und wartet auf ein paar Reparaturen.
Im großen Ganzen war alles dran und mehr oder weniger in funktionsfähigem Zustand. Hydraulikkupplungen fehlen. Der Abtreibersessel muss auch weg. Da bekommt man ja Anbaugeräte ran.
Zum Glück hatte der Vorbesitzer neue Seitenscheiben die er mir mitgab.
Die Schutzbleche sind garnicht mal so schlecht, lassen sich richten und schweißen,da wo zu viele Löcher sind. Dach muss neu gemacht werden.
Der rechte Krafthubarm hat einen kleinen Riss oberhalb des Loches für den Sperrbolzen. Lässt sich aber mit etwas Aufwand schweißen.
Ich hoffe der Anhängebolzen schafft den TüV nochmal... .Spannschloßmutter links angeschweißt, hab ich auch noch nicht gesehen. Sperrbolzen der Hitchkupplung fehlt.
Leider würde der Luftfilter mit dem Saugstutzen verschweißt. Naja jeder hat eben eine andere Vorstellung von Reparatur.
Motor ölt am Öl-Einfüllstutzen bzw. Kurbelgehäuseentlüftung. Hoffentlich kein Druck in der Ölwanne. Dieselleitung vom Filter zur Einspritzpumpe weißt Knick auf, mögliche Verstopfungsstelle. Lässt sich aber schnell beheben.
Motorhaube schlecht repariert, aber in einem noch akzeptablen Zustand wie ich finde zum Richten und neue Bleche einsetzen.
Krümmerdichtungen alle defekt, neue sind schon geschnitten aus Kautasit(Asb.Papier). Krümmer muss geschweißt werden. Hat mehrere Risse, Famikrankheit?
Lichtmaschine leider nicht original muss ich ersetzen.
Das Kabelwirrwarr muss auch weg. Das geht doch schöner mit Schlauchtüllen.
Knauf am Lenkrad mag der TüV nicht. Amaturenbrett muss zurück gebaut werden,und fehlendes Ferntermometer muss besorgt werden.
Hydraulikschläuche müssen teilweise ersetzt werden.
Beim Kauf stand der Famulus sehr breit da. Und hatte Radgewichte drauf. Ich will ihn schmal und ohne Radgewichte. Der Felgenstern muss also gedreht werden.
Schön zu sehen, Motor ölt wahrscheinlich aus Kurbelwellenlager hinter der Schwungscheibe,Hydrauliksteuerschieber und Arbeitszylinder undicht. Nicht zu sehen, Feder der Entkupplungsgabel gebrochen, kleine silberne Späne unter dem Kupplungsautomaten. Bin ich gespannt was da reibend zerspant wird. Auch das Sicherungsblech der Achsmutter hinten links war locker. Die Achsmutter selber hat jemand ganz böse mit dem Meißel misshandelt.
Leider hat der Vorbesitzer zu lange Bolzen in die Felge geschweißt. Wo vorher die Radgewichte dran waren. Da nun aber der Felgenstern dort ran muss, mussten die Bolzen raus. Zu unserem Glück hat da jemand nur im "MIG Klebeverfahren" geschweißt. So das die Bolzen nach ein paar Hammerschlägen losbrachen, und wir die alten Sternbolzen wieder verwenden konnten.
Felgenstern teilweise angeschweißt.
Die Reifen haben schon einiges mitgemacht so wie es scheint.
Die Achsfäuste heraus zu bekommen war ein Akt brachjahler Gewalt unter Einsatz von sehr viel Rostlöser.
Ein alter Spaltkeil und zwei Beilagebleche sorgten für die nötige Spannung... .
Schön zu sehen wie eingerostet die Fäuste fest saßen.
Die Achsfäuste und das Achsrohr wurden erstmal gereinigt und gefettet. Dann wieder zusammengebaut. Hoffe die gehen zu beginnender Demontage bei der Restauration wieder gut raus.
So das war erstmal der Zwischenstand zu den Arbeiten der letzten Tage. Weitere folgen, wenn das Wetter es zulässt.
P.S. Falls jemand Literatur für den RS14/30 oder RS14/36 in digitaler Form hat, würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen.
Gruß Thomas