Rodelader KS-6 & Varianten

-buddi-

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20. Juni 2009
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Hallo Zusammen,

für eine bessere Übersicht eröffne ich mal den Beitrag "KS 6 & Varianten" und stelle gleich mal ein paar von Ihnen vor.

Es wurden unterschiedliche Test‘s durchgeführt, um auf die unterschiedlichen Bedingungen und Bodenarten reagieren zu können und vor allem, die Verluste somit zu reduzieren. Folgende Testmuster wurde unter anderen im Feld getestet:

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Es wurde z.B. mit Polderscharen oder rotierenden Rodespitzen experimentiert.

hier ein paar relativ seltene Bilder von der KS-6 W, die aufgrund der Wende in der DDR, nicht mehr in größeren Stückzahlen zum Einsatz kam.

Allerdings dürften die Entwicklungen in die heute noch in Russland anzutreffenden KS-6B-01 Typen, eingeflossen sein. Wichtigste Neuerungen waren:

Moderne Kabine, geändertes und austauschbares Rodeaggregat, neue Antriebsachse, stärkerer Motor und geänderter Höhen- & Wagenförderer.

Das zweite Bild zeigt das Versuchsmuster...

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Die Bilder stammen aus dem Bildarchiv der TU München.

Gruß,

Daniel
 
Hallo Daniel,

Danke für den schönen und informativen Beitrag. Ist ja eh ein Leblingsthema von Dir.

Dann stelle ich meine KS-6B-01 auch mal hier noch mit an:

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Viele Grüße Jan
 
Hallo Daniel 

Die Vorgänger hatten den Motor vom T150K drinnen oder? 

Der Schalldäpfer sieht ja noch so aus. Haben sie die Motoren Leistungsgesteigert, oder sind das komplett andere?

Gruß Timo 
 
Hallo Timo, 

Soweit ich das weiß war bei den alten KS 6 & KS 6B der SMD 64 verbaut, der an und für sich dem SMD 62 vom T 150 K recht identisch war. Der größte Unterschied war der beidseitige Antrieb für die Aggregate und den Fahrantrieb, sowie die Leistung von 150 statt 164 PS . Meiner Meinung nach war in der KS 6W ein stärkerer Motor drin, mit mehr als 150 PS. Ich muss da noch einmal in meinen Unterlagen nachschauen.

Gruß, Daniel 
 
Ich hab‘s gefunden.  Der Motor der KS 6W war ein SMD 24 mit 118kw Leistung.
 
Hallo 

Ja , danke Daniel für dein Beitrag zu der Kombine. Die KS6 mit der "großen "Kabiene hab ich noch nie gesehen,sieht j nach E524 aus wenn ich mich nicht irre.auch die unterschiedlichen Rodeaggregate kenn ich nicht.sehr interessant .

mfg
 
Hallo Daniel 

Und Danke für die Antworten! Ist immer wieder erstaunlich was hier noch so zum Vorschein kommt!

Gruß Timo 
 
In unserer "Kolchose" wurde für die Futterrübenernt ein Anhängeköpflader und - roder angeschaft.

ich habe keine Bilder.

Könnte das Thema "Anhängegeräte" hier mit einfließen?

manny
 
Hallo Manny,

ich würde hierfür ein neues Thema eröffnen. Z.B. Rübenerntetechnik DDR.

Sonst geht das bloß im KS 6 Thema unter und ist später nicht mehr auffindbar.

Gruß,

Daniel 
 
Hallo Zusammen,

hier noch eine Bild von einer KS-6B, mit einer Rodebaugruppe von der Firma Stoll.

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Quelle: Archiv BBG Leipzig

Gruß,

Daniel
 
Hallo,

Bei der Suche nach alten Bildern bin ich auf diese Foto‘s von der agra 1989(?) gestoßen.

KS-6 B -erta

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Und KS-6 W -olfram  :-) :-) ; nee, stand wohl für Weiterentwicklung ;-) . Leider habe ich nicht geahnt, daß 1990 in Markkleeberg nur noch Westtechnik dominierte ... :( .

Habe ich nie wieder Bilder o.ä. gesehen.

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Die Kabine war wohl eine Neuentwicklung, wie sie auch auf dem E 282 verbaut war ...

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Gruß Wolfram
 
Hallo Wolfram,

super. Danke für dei alten Bilder. Wie Ich Dich kenne hast Du sicherlich noch mehr in Deinem Archiven von der alten Rübentechnik.

Hauptverbesserungen der KS 6-W waren folgende Punkte:

-Neue Hinterachse

-Neuer leistungsfähigerer Motor

-Verbesserter Wagenförderer

-bessere Lenkautomatik

und modular, den Bodenbedingungen austauschbare Rodeeinheiten (Polderschare, Radrodeschare oder Rodespitzen)

Gruß,
Daniel
 
Hallo Wolfram,

schöne Zeitdokumente! 1989 sollte stimmen, denn der E 282 wurde zur Leipziger Frühjahrsmesse 1989 erstmals dem Publikum vorgestellt ;-) Und von der KS-6W Variante habe ich auch in dem Jahr mal was gelesen, finde es aber gerade nicht....ach doch hier: Ersteinsatz in der DDR 1986! ;-)

Viele Grüße Jan
 
Hallo Zusammen

Wenn ich mich recht erinnere waren die ersten KS6 mit Variatorsteuerung für den Fahrantrieb mit 2Variatorriemen und in der Mitte eine doppelte Variatorscheibe welche dann über eine Schwinge hin und her bewegt wurde, die KS6W hatte dann einen hydrostatischen Fahrantrieb, vielleicht finde ich noch was dazu.

Grüße Micha
 
Hallo Micha,

dass wäre ja nicht schlecht, wenn Du dazu noch etwas finden würdest. Und ja, die KS-6 hatte einen Fahrvariator. Der war jedoch zu schwach ausgelegt und es gab ständig Ärger mit der Anbindung an die Achse. Die hat sich gerne und oft gelockert. Ab der KS-6B gab es dann den Hydrostaten.

Gruß,

Daniel
 
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Der ETK für den KS6W ist von 1983, interessant ist natürlich auch die Leistungssteigerung.
 
Hallo RT, 

da ist Dir wohl ein kleiner Übersetzungsfehler unterlaufen. Da russische Б ist ein deutsches "B". Dagegen ist das russische "В" im deutschen "W". Demnach ist dein Katalog der einer KS-6B, nicht KS-6W.

Ich glaube auch nicht, dass es von der KS-6W überhaupt einen Katlog oder eine Bedienungsanleitung gegeben hat, da dass Projekt durch die Wende eingestellt wurde. In der Ukraine dagegen, wurde die KS-6B zur KS-6B/01 weiterentwickelt. Unter anderen mit Verbesserungen, die in das KS-6W-Projekt hätten einfließen sollen.

Gruß,
Daniel
 
Halle,

da der ETK von 1983 ist Kann es keine KS 6 W sein!

Diese standen erstmals beide gemeinsam Jahre später auf der "agra" in Markkleeberg. Bilder von mir sind paar Beiträge weiter oben ...

Da war auch die neue Kabine verbaut.

Gruß Wolfram 
 
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