Schuco K700A in 1:87

mtshorst

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07. März 2013
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Lange angekündigt und nun endlich auch bei mir,

der K700A von Schuco im Maßstab 1:87.

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Das Modell ist für diesen Preis recht gut gelungen und der Sammler kann e so in die Vitrine stellen.

Der Aufbau deas Antriebsblocks ist aus Metall Fahrgestell und der gesamte hintere Teil aus Kunststoff.

Ackerschiene ist starr, das Knickgelenk funktioniert in all Richtungen.

Die leider etwas zu großen Räder sind Gummibereift.

Die großen Räder fallen eigentlich nur auf, wenn der Kasi mit anderen Treckern zusammen steht,

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zum Beispiel hier neben einem ZT.

Ist trotzdem ein schönes Modell.

mfghorst
 
Lange hat’s gedauert, aber jetzt sieht der Erste so aus.

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Nach einem Beitrag hier hab ich den ersten Kasi mit einem Schönebecker V8 ausgerüstet. Er hat tatsächlich eine Nachbildung

des Motoer unter der Haube. Ich überlege, ob ich nicht noch Kühler und Abgasanlage aufbaue. So könnte ich die Motorhaube

ganz öffnen.

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Scheibenwischer bekommt er noch, sobald ich welche habe. DL-und Hydr.-Leitungen kommen auch noch. Mache ich aber erst

wenn die anderen beide fertig sind.

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Mal kurz an der Tanke

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Da er ja noch nichts zum anhängen hat, muss er erstmal Kleinkram erledigen.

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mfghorst
 
Hallo Horst.

Sieht alles sehr gut aus.An der Tanke waren die K700 ja auch gerne.

Der ZT Fahrer hatte wohl zu tief ins Glas geschaut ;-) .

Gruß Frank.
 
Der sollte bestimmt die Wassertiefe messen und hat das in den falschen Hals bekommen. Der Kasi ist Klasse geworden.

Grüße aus Rand-Berlin
Detlef
 
Hallo Horst,

dein Modellbau ist für mich unerreichbar. Ich bin schon gespannt, wie die anderen Beiden aussehen werden.

 Ich freue mich, wenn ich von den 1:1 fotografierten Fahrzeugen einfach ein 1:87-Modell in der Vitrine habe.

Auf die Idee, beim K 700A- Modell die Räder auszutauschen, bin ich überhaupt noch nicht gekommen; sieht aber stimmiger aus.

Umsomehr erstaunt mich deine Variante mit einem Schönebecker V-8-Motor. -Ich hatte mich zuerst nur über den seitlichen Auspuff gewundert und dann noch einmal gelesen.- Davon habe ich noch nie gehört. Hast du so einen im normalen Alltag schon in Natura gesehen?

Gruß Wolfram
 
Moin Wolfram,

>Kirovetzfan< Jens hat dazu einen Beitrag hier eingestellt.

Dieser machte für mich die Modellgestaltung erst möglich.

Bei den Kasibildern Seite 29, ist schon ein etwas älterer Beitrag.

So schwer ist Modellbau garnicht. Man darf nur nicht versuchen, als Meister an zu fangen.

Schau doch mal bei uns im DDR-Modellbauforum rein, da findest du alle Leistungsklassen.

mfghorst
 
Mahlzeit Jungs,

Horst sehr schön gemacht das Modell. Gefällt mir!! Hast ja sogar an die Kotflügelverbreiterung gedacht!! :-)

Es gibt sogar ein Film, wo man den 700A beim pflügen sehen kann. Bei youtube mal "Produktionsüberwachung bei Getreide DDR 1984" eintippen. Ab Minute 2.08 schön zusehen, auch der 700‘er dahinter hat einen Schönebecker drin! Dann kann man ihn noch mit demKopplungswagen in Minute 3,23 und 6.15 sehen.

Vielleicht verlinkt jemand mal den Film hierher.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und Horst, viel Spaß mit deinem Modellen. ;-)

Gruß Jens
 
Hallo Jens,

schön gesehen in dem Video. Die Barnstädter haben zu DDR Zeiten mit dem 8 VD herumgetüftelt. 
Da hatten wir uns dazu je schon mal ausgetauscht...

Gruß,

Daniel
 
Hallo und Danke,

den Film hatte ich mir unter Beachtung der pflanzenbaulichen Aspekte schon angesehen; da ist mir der Umbau nicht aufgefallen.

Soweit ich den Bericht vom Jens richtig lesen konnte, ging es beim Umbau um die Kraftstoffersparnis. Das Problem war sicher die Verfügbarkeit der 8 VD Motoren?

Diese waren ja nur in den E 516 ff Typen eingesetzt und somit nicht unbegrenzt verfügbar  :( .

Gruß Wolfram

https://www.youtube.com/watch?v=QJ_3jpO0Y84
 
Hallo Wolfram,

genau das war das Problem. E 516 mussten laufen und waren die Schlüsselmaschinen hier im Flachland. Dazu kam das Barnstädt zu der damaligen AIV Querfurt gehörte und hier die ersten Serienmaschinen vom 516er zum Einsatz kamen. Sicherlich sind dabei zwei 516er ausgemustert und von denen die Motoren verwendet worden. Aber das ist reine Spekulation...

Gruß,

Daniel 
 
Guten Abend,

im Artikel zum Umbau "Landtechnische Information" 2/85 steht Eingangs auch noch geschrieben:

"Für den Dieselmotor 8 VD 14,5/ 12,5 A-1 SVW mit Abgasturboaufladung bestand für die Techniker des Betriebes die Aufgabe, einen Erprobungsträger zu finden, um die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit des Erzeugnisses in in einem möglichst kurzem Zeitabschnitt nachweisen zu können. Der Motoreneinsatz in einer reinen Saisonerntemaschine z.B. im Mähdrescher, erfüllt diese Bedingungen nicht. Deshalb wurde eine Einsatzmöglichkeit in der Landwirtschaft der DDR gesucht, bei der hohe Laufzeiten pro Jahr anfallen und der Kampagnecharakter vom Einsatz her überwiegt."

Ich könnte mir das auch vorstellen, dass man in Schönebeck nicht in der Lage war, dann diesen Bedarf abzudecken.

Ich stelle mir gerade vor, dass hätte gefruchtet. Wie hätte man dem Traktoroexport im Moskau erklärt, dass die DDR nur noch den Traktor Kirovets K-700A ohne Motor und dessen Aggregate kauft? ;-)

So nu ist "Schwester Agnes" Time! (MDR)

Schönen Abend euch.

Gruß Jens
 
Hallo Jens,

Gut recherchiert  ;-) . Schönebeck hätte nie die Kapazitäten gehabt, dass in Serie umzusetzen. Und dazu kam das ganze RGW -Politikum, mit Liefer- und Abnahmeverpflichtungen. Ein viel zu starrer und unflexibles Apparat. Da hätte die Genossen nie mitgemacht und dem Russen selbst, war nur eins wichtig: Hauptsache Er hat genug Ware und Maschinen aus der DDR beziehen können. Wenn das was geworden wäre, hätten die eher den 8VD eingefordert und uns weiterhin den Jams geschickt. 

Gruß, Daniel 
 
Hallo und Guten Morgen,

es ist eigentlich schade, daß der schöne Modellumbau von Horst etwas in den Hintergrund geraden ist  ;-) .

Andererseits hat mich gerade dieser Umbau auf ein Thema aufmerksam gemacht, welches bisher an mir vorbei gegangen ist  :( .

Wenn ich den von Jens zitierten einleitenden Artikel  richtig deute, ging es bei den drei Umbauten, zunächst erst einmal um die Motoren mit Abgasturbolader unter Dauerbelastung in zwei K 700A zu testen.

Erstmals wird in dem Artikel der Motor 8 VD 14,5/12,5 A-1 SVW benannt und bildlich dargestellt. 

Demnach waren das vermutlich werksneue Motoren, und wie beschrieben, mit zwei unterschiedlichen Einspritzpumpen! Bild von Jens‘ Beitrag eingefügt! -Zu Vergleichszwecken hat man dann wohl gleich noch einen normalen 8 VD  Motor in einen K 700 verbaut?-

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Für mich bleibt da die Frage: Wozu war dieser Motortyp eigentlich geplant? Doch nicht etwa um die K 700A zu motorisieren??? Für die Mähdrescher und den Einbau in K 700A war doch der Saugmotor ausreichend!?

Gruß Wolfram
 
Macht mal ruhig weiter, das ist ein sehr interessantes Thema.

Vielleicht hängt das mit Versuchen zu neuen Zugfahrzeugen

für größere Transporträume zusammen.

mfghorst
 
Mahlzeit Männers,

leider geht aus dem ganzen Bericht nicht hervor, von wo diese Motoren bezogen wurden.

Wolfram genau, der K-700 hatte den Schönebecker Saugmotor 8 VD 14,5/12,5-1SVW eingebaut bekommen.

1981 hatte die LPG Vippachedelhausen eingeständig unter Mirwirkung von Motorspezialisten aus Schönebeck so einen Motor in ihrem K-700 verbaut. Angeregt durch einen Erfahrungsaustausch und die positiven Betriebsergebnisse wurden dann weitere 8 VD Motoren mittels eines Hilfrahmen in den K-700 und K-700A eingebaut. Die Originalmotoraufhängung wurde beibehalten. Mit der LPG Barnstädt und dem Dieselmotorenwerk Schönebeck fand eine intensive Zusammenarbeit statt.

Der Saugmotor im K-700 hatte gegenüber dem originalen JaMS 238NB die gleiche Flächeleistung (ha/h) beim Pflügen erreicht, auch der Literverbrauch war gleich. Nur bei schweren Feldarbeiten (Tiefpflügen) liegt der Verbrauch bis zu 10% über dem des Originalmotors.

Damit konnte dieser Motor als Ersatzmotor eingesetzt werden.

Der Turboladermotor 8 VD 14,5/12,5 A-1 SVW war damit auf Grund der Erprobungsergebnisse als Ersatzmotor für den K-700A sehr gut geeignet.

Zitat aus dem Artikel:

"Grundlage für die Fortführung der Enrwicklung des aufgeladenen Dieselmotors 8 VD14,5/12,5 A-1 SVWmit dem Ziel der Serienproduktion ist ein genügend großer volkswirtschaftlicher  Bedarf, der eine ökonomische Fertigungn im VEB Traktoren.- und Dieselmotorenwerk Schönebeck abgesichert."

Daniel, so wie du es schon beschrieben hast, warum es hätte nie so kommen können, dass der Kiro ohne Motor "Importiert"  wird, reichte somit der Schönebecker nur als Ersatzmotor.

Mir selber sind aber weitere Umbauten nicht bekannt: Ich erinnere mich, daß bis zum Ende der DDR aus den 3 Nordbezirken alle Jaroslaver Motoren in Anklam instandgesetzt wurden. Selbst im Jahre 2010 konnte man in Anklam noch auf Anfrage Teile beziehen bzw. auch instandsetzen lassen.

So Horst, nu bist du wieder dran mit deinen Modellen. Vielleicht baust du ja mal einen Barnstädter A, in der Farbe rot?

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Gruß Jens
 
Hallo,

ein sehr interessantes Thema was da ausführlich schon besprochen wurde. Aber Jens wie sieht den der Barnstädter A aus? Würde ihn doch gerne mal sehen.

Gruß Mirko
 
Guten Abend Mirko,

Horst hat ihn ja schon, im Video fährt der K-700A nur in der Farbe rot durch‘s Bild. Wolfram und Andreas haben den Link dazu hier reingestellt. Da fährt er einmal schön am Filmer vorbei.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.

Gruß Jens
 
Moin Mirko,

schau mal ein Stück weiter oben, da hat Wolfram einen Link eingestellt.

Schau die den Film mal an.

mfghorst
 
Hallo,

ich auch noch dazu  ;-) .

In dem abfotografierten Artikel vom Jens sind zwei Bilder von den K 700A zu sehen. sie unterscheiden sich durch Auspuff und Motorverkleidung  :-) .

Ob der K700A auf dem ersten Foto noch verkleidet wurde, entzieht sich meiner Kenntnis  :( .

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-Bilder eingefügt.-

Besteht also noch kreativer Spielraum  ;-) .

Gruß Wolfram

https://forum-ddr-landmaschinen.de/...01-k-701m-k-734-k-735-k-744-k-745.708/page-29
 
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