Schwere Technik im Oderbruch (Gestern & Heute)

Hallo Wolfram,

dass weckt alte NVA- Erinnerungen, was?  ;-)

Gruß,

Daniel
 
Hallo,

zum Vergleich zu der oben gezeigten "polnischen" Lizensbau-ATS 59,

habe ich hier eine zivilisierte  ;-) "russische" ATS 712 aus dem beigefügten Video.

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https://www.youtube.com/watch?v=l5LV5jjkwMU&t=8s

gefunden.

Diese Fahrzeuge wurden ebenfalls nach ihrem Dienst in der NVA an die Landwirtschaft der DDR Veräußert.

In dem Link unten sind auch zwei Bewegungs-Video‘s .

Gruß Wolfram

https://www.multi-board.com/board/i...ats-712-artillerieschlepper-der-winter-kommt/
 
Hallo,

zu der ATS 712 noch ein Schlag aus meiner Kindheit. Winter Anno 1978/79. Schnee ohne Ende. Da ja die LPG für fast Alles im Dorf zuständig waren, war dann im Katastrophenwinter auch Schneeräumen angesagt. Da wurde dann mal über Nacht ein Schneeräumschild entworfen und an der ATS 712 montiert. Damit wurden dann die Straßen geräumt. Selbst die Leute wurden Damit zur Arbeit gefahren indem einfach ein Anhänger für Personentransport der eigentlich vom Gemüseanbau für den Personaltransport zum Feld da war genommen und dan einfach an der ATS anghängt wurde. Eine der 712 wude damals von meinen Coursin gefahren. Er war da noch in der Lehre und gerade mal 17 oder 18 Jahre alt. Eines Tages als ich gerade beim Frühstück war wurde Es draußen immer lauter und das Haus fing an zu zittern. Da hat doch mein Cousin beim Scheeschieben einfach mal ein Abstecher gemacht und hat den Weg zu unseren Gehöft und auf den gesamten Hof den Schnee weg geschoben. Ich war aber von dieser Aktion nicht sonderlich begeistert, da mein Iglu das ich mitten auf dem Hof gebaut hatte gleich mit Platt gemacht wurde. Damals wurden die ATS 712 gefahren die dan in den 80ern durch die ATS 59 ersetzt wurden. Die ATS 59G mit der großen Bude gab es hier nicht.

Jörg
 
Hallo Jörg,

Hallo Wolfram,

die ATS sind wirklich ein vergessenes Kapitel ostdeutsche Landwirtschaftsgeschichte. Obwohl es stellenweise ohne Sie nicht gegangen wäre. Gerade im Bezug auf die Geschichte von Jörg, wo ohne diese Technik die Bewältigung des Jahrhundertwinters, wohl weitaus schwieriger ausgefallen wäre. Und natürlich der unermüdliche Einsatz auf den schweren Böden des Oderbruchs. Wahrscheinlich hat man Jahrzehnte nichts davon gehört, weil die Technik stark regional begrenzt im Einsatz war. Vielleicht gibt es ja auch noch einiges über die T 130- Raupen zu berichten, die ebenfalls als Zugmittel zum Einsatz kamen?

Gruß,

Daniel 
 
Hallo,

Arbeitsverbot wegen der Schweinepest.

Wegen der Schweinepest ist zur Zeit fast das gesamte Oderbruch zum gefährdeten Gebiet erklärt. Das hat zur Bedeutung dass die Felder und Wälder nicht bewirtschaftet werden dürfen. Daher steht der gesamte Ackerbau komplett still.

Jörg

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Der Feldbaecker:

Hallo,

Arbeitsverbot wegen der Schweinepest.

Wegen der Schweinepest ist zur Zeit fast das gesamte Oderbruch zum gefährdeten Gebiet erklärt. Das hat zur Bedeutung dass die Felder und Wälder nicht bewirtschaftet werden dürfen. Daher steht der gesamte Ackerbau komplett still.

Jörg
Arbeits-/Bewirtschaftungsverbot! Das ist hart!
Warum? Sollen die Wildschweine in dem betroffenen Gebiet nicht gestört werden, damit sie sich nicht in andere Gebiete Verdrücken?
Wer bezahlt den Landwirten die Ernte- bzw. nachfolgenden Verluste durch das Verbot?
 
Hallo Jörg,

dass ist wohl ein schlechter Scherz? wollen die, wie Wolfram schreibt, die Rottenbewegungen eindämmen oder was? Oder gilt das der Verschleppung von infiziertem Wildschwein-Kot über Maschinen und Erntegüter? 

Gruß,

Daniel 
 
Hallo,

ja genau. Es soll verhindert werden dass die Wildschweine weiterziehen. Dazu besteht ein absolutes Jagdverbot. Es darf auch kein Frischfutter mehr geerntet werden um den Eintrag der Pest in die Hausschweinbestände zu verhindern. Ersetzt wird nach mein Wissen nur Das was jetzt nicht geerntet werden darf. Folgekosten wie nicht vorbereitetes Land und Nichtaussaat werden nicht ersetzt. Das gesamte Gebiet ist dann noch in eine Kernzone etwa 4 km im Umkreis der Fundstelle von infizierten Schwein, eine weiße Zone, gefährdetes Gebeit und einer Pufferzone eingeteilt. Die Kernzone wird dann komplett eingezeunt. Erst mit Elektrozaun der aber von den Schweinen einfach überrannt wird. Dann ein fester Zaun komplett an der Oder/Neiße zu Polen. Die Schweine schwimmen ja einfach über die Oder und schleppen dann die Pest mit ein. Da die Kernzone dierekt an der Grenze zu Polen liegt müsste Dort im besagten Umkreis auch eine Kernzone eingerichtet werden. Aber Pustekuchen da wird nichts gemacht. Im Gegenteil wird da gejagt und die Schweine flüchten dann dort hin wo Sie dann Ruhe haben. Was die Leute hier etwas aufregt ist die Tatsache dass die Landwirte die Felder nicht bewirtschaften dürfen, aber dierekt durch die Kernzone auf der Oderinsel bei Küstrin-Kietz der Grenzverkehr läuft und die Großbaustelle zur Errichtung der neuen Eisenbahnbrüche über die Oder einfach weiter läuft. Nach neuesten Stand dürfen die Landwirte nach Antrag und Nachweis dass kein Totes Schwein auf den Feld liegt teilweise wieder aufs Feld. Ist aber natürlich wie immer in D ein Bürokratiemonster.

Jörg
 
Hallo,

ich kanns kaum glauben. Die Golzower pflügen. :-)    Aber warum mit Radtraktor und nicht wie üblich im Bruch mit Gleisband. Da werd ich mal Hierzu eine Stellungnahme einfordern. ;-)

Übrigens die Felder sind größtenteils wieder freigegeben. Außer Mais und Sonnenblumen müssen stehenbleiben.

Jörg

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Die größe der Schollen und der Tiefe kommen Denen von Damals als noch mit der T100/130 gepflügt wurde schon ganz nahe.

Dazu das Novembernebelwetter. Da kommen die Erinnerungen von Damals wieder hoch wo aus allen Richtungen das knattern der Raupen zu hören war.

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Der Feldbaecker:

Hallo,

ich kanns kaum glauben. Die Golzower pflügen. :-)    Aber warum mit Radtraktor und nicht wie üblich im Bruch mit Gleisband. Da werd ich mal Hierzu eine Stellungnahme einfordern. ;-)

(... gekürzt ...)

Jörg
Hallo Jörg,

die Raupen haben nur Zugpendel  ;-) ; die Pflüge sind ja keine Anhängepflüge wie Damls  ;-) .  (Siehe Seite 1, deine Fotos  ;-) .)

Ich vermute mal, das diese Raupen bauartbedingt auch Traktionsprobleme hätten ?

-Als Ergänzung eingefügt:

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Zum Vergleich ein Quadtrac beim Pfügen aus Oktober 2020; erkennbar der Dreipunktanbau.

Außerdem wird durch die Knicklenkung der Kraftfluß auf den Boden durch die Lenkbewegung nicht unterbrochen.

Gruß Wolfram
 
Hallo Wolfram,

mit genau solchen Pflügen wie hinter dem Quadtrac wurde auch mit den Challanger gepfügt. Da aber seit Jahren nur noch gegrubbert wird sind solche Pflüge hier nicht mehr vorhanden. Gerade wegen der Traktion und dem Bodendruck ist hier im Bruch die Kette immer den Radtraktor im Vorteil. Hier geht Mann beim Radtraktor bei schweren Arbeiten von ca. 20% Radschlupf aus. Man kann auch sehr oft beobachten wie Radtraktoren bein grubbern mehr mit drehenden Rädern auf der Stelle stehen als Sich fortbewegen. Das ist meistens bei Landwirten zu beobachten die hier im Bruch neu sind und leichtere Böden kennen. Die müssen erst die Erfahrung machen dass hier der Grubber lieber ein Meter schmaler sein sollte aber im Enddefekt doch mehr Hektar geschafft werden.

Jörg
 
Hallo Jörg,

bei der Lemken Rubin ist interessant, dass der Packer weggebaut wurde. Wahrscheinlich weil der bei den Böden, der Nässe und den Ernterückständen "zu" macht.

Gruß,

Daniel
 
Hallo Jörg,

ich möchte hier noch einmal das Thema Raupenlaufwerke aufgreifen...Insbesondere Gummiband-Laufwerke.

Meiner Meinung nach haben Raupenlaufwerke bei normalen Feldbedingungen erhebliche Vorteile in Punkto Bodenschonung und Kraftübertragung. Auch hier haben die einzelnen Antriebskonzepte Vor und Nachteile, wie Wolfram schon kurz erwähnt hatte. Die Traktoren mit so genannter "Panzerlenkung" haben zwei entscheidende Nachteile: Manöverschäden beim engen Wenden am Vorgewende und einseitiger Zugkraftabriss bei Lenk- oder Lenkkorrekturbewegungen. Hierbei wird dann bloß eine Raupe angetrieben, während die andere Seite abgebremst wird. Bei Standardtraktoren oder Knicklenkern mit Bandlaufwerken werden diese beiden Nachteile durch das Lenkkonzept aufgehoben oder zumindest minimiert.

Auch bleibt man bei schweren Maschinen, mit Raupenlaufwerken innerhalb der zulässigen Fahrzeug-Außenmaße, was wiederum entscheident ist für die Zulassung von Fahrzeugen für den Straßenverkehr.

Unter trockenen oder mittleren Feldbedingungen kann das Bandlaufwerk seinen Trumpf voll und ganz ausspielen. Vorrausgesetzt das Laufband ist nicht zu stark verschlissen. Nicht umsonst kommen diese Traktorenkonzepte aus Regionen, wo ausschließlich Direktsaat oder die Minimalbodenbearbeitung angewendet wird. Z.B. Nordamerika. Und die Prärien des Mittleren Westens der USA sind eher dafür bekannt, zu trocken, als zu nass zu sein.

Kommen wir jedoch zu den Einsatzgrenzen von Raupenlaufwerken: Spätestens bei nassen & bindigen, gleiigen Böden, "schmieren" die Raupenlaufwerke irgendwann zu und fangen recht schnell das "schwimmen" an. Der Schlepper hat keine Möglichkeit mehr über die Stollen der Laufbänder, Zugkraft auf den Acker zu bringen! Hier muss man sich entscheiden was man will: Zugkraft oder Bodenschonung?! Der Vorteil, bei nassen Bedingungen nicht so stark einzusinken, wird der Raupe hier zum Verhängnis und mindert die Traktion. Ein gut ballastierter und richtig bereifter Standardschlepper oder Knicklenker, kann unter sehr nassen und schmierigen Bedingungen mehr Zugraft entwickeln, als ein vergleichbarer Raupenschlepper mit Gleisband-Laufwerk. natürlich stark zu Lasten der Bodenschonung. Darum muss man sich ab und an die Frage stellen, ob ein befahren des Feldes bei sehr nassen Bedingungen wirklich sein muss, oder wie Du erwähnt hast, man lieber 2-3 Schare wegbaut oder ein Meter weniger Arbeitsbreite verwendet.

Anders verhält es sich mit den alten Raupenschleppern, die mit Segmentgliederketten ausgestattet waren. Hier ist es wirklich so, dass diese Raupen auch unter sehr feuchten Bedingungen noch extreme Zugkräfte übertragen können, da diese einen gewissen Selbstreinigungseffekt haben und nicht so schnell "zuschmieren" wie die Bänder. Ein entscheidender Nachteil ist die Unverträglichkeit für moderne Straßen ;-) . Und natürlich ein aufwendiger Aufbau, eine hohe Geräuschentwicklung und die geringen Fahrgeschwindigkeiten.

Gruß,
Daniel
 
Hallo Daniel,

danke für die ausführliche Erklärung. Hier im Oderbruch steht natürlich die Bodenschonung im Vordergrund. Da sind die Raupenfahrwerke die bessere Wahl. Auch bringen Sie die Kraft besser auf den Boden da die Kontaktfläche um ein Fielfaches größer ist als bei den Rädern. Wenn ich Das immer so beobachte und vergleiche Rad mit Kette bin ich der Meinung dass gerade bei den schweren und dazu noch nassen Böden, bevor der Gleisbandschlepper schlapp macht die Radtraktoren schon lange aufgegeben haben.  Die größe der Flurschäden gerade beim Vorgewände hängt natürlich auch vom Fahrer ab. Bei den heutigen schweren Traktoren sind die Spuren auch nicht zu übersehen. Das sah Früher schon mal besser aus. ;-)

Gruß Jörg
 
Hallo Jörg, 

dass ist ein sehr umfangreiches und interessantes Thema, welches Antriebskonzept auf welchen Böden das richtige ist. Dabei sollte man sich jedoch nicht verführen lassen, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Denn richtig aussagekräftige Gegenüberstellungen, die nicht vertriebspolitisch Geschmückt sind, in denen Schlepper der gleichen PS und Gewichtsklasse im Zukraftvergleich antreten, gibt es nicht. Zumindest keine die ordentlich und wissenschaftlich fundiert, aufgearbeitet wurden. Zumindest ist mir dazu keine bekannt. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren  :-) .

Eine 27 Tonnen Raupe mit einem 9-10 Tonnen Standard-Radschlepper kann man in Punkto Kraftübertragung und Traktion nur schwer vergleichen, auch wenn die PS -Klassen beider Fahrzeuggruppen sich immer mehr angleichen. Mittlerweile gilt ein 240PS-Schlepper ja als Mittelklasse. Verrückt.

Ein anderer wichtiger Punkt dabei ist, dass ein Schlepper auf dem Acker nur das ziehen kann, was Er wiegt (Def. Triebkraftbeiwert). Physikalisch nicht anders möglich. Dazu kommt der Reibungskoeffizient, der je nach Aufstandsfläche, Verzahnung der Stollen im Boden und natürlich Untergrund stark variiert. Wenn dann eine schwere Raupe, dass gleiche Arbeitsgerät zieht, dass eigentlich für einen Schlepper mit 250-300PS gedacht ist, schneidet die Raupe natürlich besser ab, als der viel leichtere, wenn auch PS-Starke Standardschlepper. Für mich sollte so ein Test bei nassen Bedingungen wie folgt aussehen:

  1. Nasse, bindige Böden (ggf. mit Ernterückständen wie Körnermaisstroh)
  2. Rad-Knicklenker mit ca. 20 t GGW und 500-600PS (entsprechend angemessen Bereift)
  3. Raupe mit ca. 20t GGW und 500-600PS
  4. Gleiche Stollen- und Laufbandprofiltiefe bei Beiden
  5. Das selbe Arbeitsgerät, bevorzugt schwerer Pflug oder Schwergrubber, der zu der PS-Klasse passt
  6. Es sollte entweder ein Heckhubwerk oder ein Zugpendel bei beiden Fahrzeugen gleich, installiert sein
Ziel des Tests sollte sein, zu ermitteln wie weit die einzelnen Konzepte kommen, bzw. welches Konzept in einem zeitlich vorgegebenen Zeitrahmen, wieviel ha schafft. Dabei sollte auch der Kraftstoffverbrauch und der Schlupf untersucht werden. 

Meine Erfahrungen fußen auf den Einsatz von einer Claas 95E (410PS) im Vergleich zu einem K 744 (~350PS). Mit beiden Fahrzeugen nutzten wir die gleichen Geräte. Bevorzugt 10m Lemken Smaragd-Grubber oder 12 Schar-Kuhn-Pflug. Bei Trockenen Bedingungen zog die Raupe den K 744 davon. Die Königsdisziplin war jedoch, auf 50-90er Böden, im Spätherbst die Körnermaisstoppel oder den Rübenacker umzubrechen. Erstaunlicherweise haben wir es öfters geschafft die 95E zu versenken, statt den K 744. Die 95 E begann irgendwann an mit schwimmen und spätestens beim Umdrehen am zerfahrenen Vorgewende, war dank der Panzerlenkung Schluss und die Raupe steckte fest. Dabei muss man fairerweise sagen, dass die Challenger-Raupen nicht viel Bodenfreiheit haben, so dass diese irgendwann auf der Bodenwanne aufsaßen. Das ist ein ganz klarer Nachteil dieser Baureihe. Der 744er "fräste" sich dagegen durch den Schlamm. Hier galt es im sehr nassen Spätherbst, den Winterweizen in den Boden zu bringen, bzw. die Winterfurche auszuführen.

Gruß,

Daniel
 
Hallo Jörg und Daniel,

ich habe leider keine Einsatzerfahrung mit dem Böden im Oderbruch.

Doch den Ausführungen von Daniel kann ich mich nur anschließen.

Prinzipell, -immer gleiches Gesamtgewicht und PS-Leistung vorausgesetzt-,  hat ein Raupenschlepper weniger Bodendruck , was ein Hauptargument für deren Einsatz ist.

Durch die große Austandsfläche des Laufwerkes ist jedoch der Bodendruck je cm² geringer als bei einem Radfahrwerk. Durch den Bodendruck in Verbindung mit dem Profil, wird die Zugkraft übertragen. 

Nun sollte man meinen, durch die größere Fläche der Laufwerke wird die die geringere Kraftübertragung pro cm² durch die größere Aufstandsfläche kompensiert. Das ist aber ein Trugschluß. 

Setzt sich das Profi zwischen den Stollen einmal zu, wird die Kraftübertragung durch das Profil über die gesamte Fahrwerksaufstandsfläche gegen Null! Dann bleibt nur noch der Anpreßdruck durch die Fahrzeugmasse. Doch die reicht dann nicht mehr aus ...

Dazu ein Erlebnis von mir Urstromtal südlich Potsdam.

Im letzten Jahr bekam ich die Gelegenheit, eine Claas 85E zu fotografieren (Bilder im Claas-Thread). Es war trocken und die Sonne schien. Nach einer knapp 3-stündigen Fahrt, nahm ich gerne die Einladung zur Mitfahrt an; ... wir haben uns unterhalten und ich vergaß die Zeit und die Umgebung ( Wetterveränderung).

Plötzlich gab es einen Gewitterguß, welcher in kurzer Zeit den Boden durchnäßte.

Die Folge war der Traktionsverlust der Gleisketten. Die Raupe schaffte den Grubber nicht mehr und brach seitlich aus ... Lenkkorrekturen, durch Abbremsen je eines Gleisbandes, brachten die Maschine zum "Stillstand".  Der Fahrer mußte die Arbeit einstellen!

Gruß Wolfram
 
Hallo,

interessant hier mitzulesen, DANKE für Eure Ausführungen!

Viele Grüße Jan
 
Jaja Jan,

und Hallo,

solange es nicht zu einem wirklichen Vergleich, wie von Daniel beschrieben, kommt, wird es wohl bei den unterschiedlichen Meinungen bleiben.

John Deere wäre wohl der einzige Hersteller, der die möglichen Kandidaten zu Test aus einem Haus bereit stellen könnte ;-) .

Zufällig spülte mir "ATOPLAY" heute zum Mittag dieses Video, halbwegs zum Thema paßend, auf meinen Tisch  :-) .

https://www.youtube.com/watch?v=TN3REiWLHoc

Nach diesem auch akkustischem Genuß, besonders zum Schluß, gönnte ich mir noch einen Nachtisch  ;-) .

https://www.youtube.com/watch?v=boanuwUMNNQ&list=FLkjn35NxWpaQrEHiDJQc8fA&index=119

Damit die alten Glieder wieder in Schwung kommen

Bei mir gab es einen Apfel ... Wohl bekomm‘s  :-) .

Gruß Wolfram
 
Hallo Wolfram,

ich hoffe Du hast meine Antwort nicht "ironisch gemeint" interpretiert...? Ich fand es wirklich einfach nur interessant zu Lesen, meine Antwort daher absolut ohne jegliche Ironie ;-)

Viele Grüße Jan
 
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