Privatbahnlokfuehrer
Traktorist
- Registr.
- 24. Aug. 2008
- Beiträge
- 32
Du hast mir grad die Buchstaben von der Tastatur genommen, wieder zurück zur Technik.
Also bei unseren Common-Rail-Lokomotivmotoren (MTU 16V4000)
wechseln wir mit schöner Regelmäßigkeit die Injektoren aller ca. 2000Bh, neben den Turboladern und den Hochdruckpumpen - und die Motoren werden zu 99% warm gestartet.
Was ich damit sagen will, ein guter Motorstart ist bei diesen hochsensiblen Aggregaten von so vielen Faktoren abhängig - Glück dem, der einen Motor vom Werk bekommt, der ohne größere Störungen läuft.
Meine Frau arbeitet bei Continental in der Dieselinjektorenfertigung, die Toleranzen die da für ein und denselben Kunden nur für verschiedene Länder schon vorhanden sind, natürlicher Verschleiß und dann noch schwankende Kraftstoffqualitäten in Verbindung mit Wasser im Tank (aus der Luftfeuchtigkeit) können da bei einer ungünstigen Kombination schon mal die Uhren rückwärts gehen lassen.
Auf Arbeit hat sich da eine Kombination aus eigener Werkstatt, vernünftigem Umgang mit der Maschine und möglichst nur firmeneigenem Personal auf der Lok als optimal störungsvorbeugend erwiesen.
Im privatbereich kommt halt noch eine gewisse Dieselpanscherei dazu, um nicht auf das quittengelbe Pflanzenöl alleine angewiesen zu sein, zumindest im Winter.
Viele Grüße - Jens
Also bei unseren Common-Rail-Lokomotivmotoren (MTU 16V4000)
wechseln wir mit schöner Regelmäßigkeit die Injektoren aller ca. 2000Bh, neben den Turboladern und den Hochdruckpumpen - und die Motoren werden zu 99% warm gestartet.
Was ich damit sagen will, ein guter Motorstart ist bei diesen hochsensiblen Aggregaten von so vielen Faktoren abhängig - Glück dem, der einen Motor vom Werk bekommt, der ohne größere Störungen läuft.
Meine Frau arbeitet bei Continental in der Dieselinjektorenfertigung, die Toleranzen die da für ein und denselben Kunden nur für verschiedene Länder schon vorhanden sind, natürlicher Verschleiß und dann noch schwankende Kraftstoffqualitäten in Verbindung mit Wasser im Tank (aus der Luftfeuchtigkeit) können da bei einer ungünstigen Kombination schon mal die Uhren rückwärts gehen lassen.
Auf Arbeit hat sich da eine Kombination aus eigener Werkstatt, vernünftigem Umgang mit der Maschine und möglichst nur firmeneigenem Personal auf der Lok als optimal störungsvorbeugend erwiesen.
Im privatbereich kommt halt noch eine gewisse Dieselpanscherei dazu, um nicht auf das quittengelbe Pflanzenöl alleine angewiesen zu sein, zumindest im Winter.
Viele Grüße - Jens