suche Daten(-blatt) Ölpumpe ZT/W50

madfurmchen

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Hallo Gemeinde,

ich suche ein Datenblatt für die Ölpumpe vom ZT bzw. W50 (war wohl bei beiden die selbe verbaut, soweit ich weiß).
Wir haben so eine an unserem Holzspalter die wir mit einem E-Motor betreiben. Ich möchte noch eine 2. anbauen die wir dann mit der Zapfwelle antreiben können.
Dafür brauch ich die Daten, damit ich z.B. weiß ob da noch ein Getriebe zwischen muss oder ob ich die direkt antreiben kann.
Mir würden auch die blanken Daten reichen. Muss kein original Datenblatt sein.
Vielen dank schon mal.

Gruß Thomas

P.S.: Bei Datenblätter hab ich den Beitrag auch drin, da hat sich nur keiner gemeldet, deswegen probier ich es hier nochmal.
 
Hi hat den keiner von euch nen Tip für mich wo ich mal fragen oder suchen könnte?
Jetzt lasst mich nicht so hängen.

Gruß Thomas
 
Hi Bernd,

puh hm also da muss ich noch mal nachschauen was drauf steht. Ich wusste nicht, dass 3 drin sind und hab jetzt auch kein Foto bzw. das Teil ist auch grad außerhalb meiner Reichweite, so dass ich auch keins machen kann.
Ich probier sie mal zu beschreiben: Das Gehäuse besteht aus 3 Alu-Teilen. 2 Platten, die jeweils mit 8 M8-Inbus-Schrauben an den Pumpenkörper geschraubt sind. In einer der Platten ist ne Bohrung durch die die Keilwelle, die sich an einem der Zahnräder befindet nach außen geführt wird. In der Bohrung befinden sich 2 Dichtungen, die man ineinander schiebt und in der Bohrung mit einem Sicherungsring gesichert sind. In der Platte befinden sich noch 4 Löcher mit der sie irgendwo angeschraubt werden kann. Außerdem befindet sich an der Platte eine zylindrische Erhöhung auf der die Drehrichtung eingeprägt ist und die wohl der genauen Positionierung im Gehäuse dient.
Auf der Pumpe selber steht leider so gut wie nichts. Die Keilwelle misst ca. 25mm im Durchmesser und die Pumpe ist von Platte zu Platte gemessen etwa 85mm lang. Dadurch unterscheidet sie sich von der schon verbauten, die ist etwas kürzer. Glaube so ca. 80mm. Ansonsten stimmen Lochbild und alles andere überein. Ich hoffe die Beschreibung bringt was. Ich mach aber noch Fotos. Vielen Dank schon mal.

Gruß Thomas
 
1.Es wurden Orsta Zahnradpumpen verbaut
15Ltr oder 25Ltr. Menge bei 165-180bar( gerechnet auf 1000 Umdr, pro Min )
Drehrichtung kann geändert werden durch Umstecken des Innenleben mit etwas Geschick.
Verzahnung: alte Ausführung Nuten, neue Mäuseverzahnung
Mfg Brummie
 
Aha super. Danke erstmal. Das ist doch schonmal was. Ist auf der Pumpe irgendwo gekennzeichnet wieviel sie fördert?
Und gibt es eine Mindest- bzw Höchstdrehzahl für den Betrieb bzw. ist eine Mindestleistung oder ein Mindestdrehmoment vorgeschrieben?
Wir haben dann wohl die alte Ausführung mit Nuten bzw. Keilwelle. Es sind glaub ich 6 oder 8 Nuten. Ich hab das Teil leider nicht zur Hand. Sondern es ist grad 400km weit weg.
Ich hab im Netz ein Bild gefunden. Die sieht unserer sehr ähnlich, könnte sogar die gleiche sein.

Gruß Thomas

http://img1.classistatic.com/cps/bln/110103/610r1/53318fl_23.jpeg?set_id=2C4000l
 
Wenn in der Ansaugbohrung über die gesammte breite Verzahnung zu sehen ist, kann man von einer A25 ausgehen.
Bei A15 etwa nur dieHälfte.
Bei anderer Literzahl ändert sich der Durchmesser der Antriebswelle.
Ich habe eine A10 mit1800Um/min laufen mit
2,5Kw Motor
Alle Angaben ohne Garantie
 
Hi

ich bin vorletzte Woche zufällig auf eine Datenblatt zu den Orsta Zahnradpumpen nach TGL 10859 gestoßen. Das möchte ich euch nicht vorenthalten.

Orsta Zahnradpumpen nach TGL 10859

Daten stammen von Hydraulik Jäger aus Oberlungwitz. Ich weiß jetzt, dass die meine Pumpe eine A25 ist.

Weiß jemand ob die Pumpen im Dauerbetrieb auch einem höheren Arbeitsdruck als 160bar zuverlässig erzeugen können? Also ohne vorzeitig zu verschleißen.

Gruß Thomas
 
....na gehen wird´s schon, aber den vorzeitigen Verschleiß wirst du schon irgendwann haben...über 200 bar würd ich als Dauerbetrieb nicht empfehlen...und die Drehzahlen nicht überschreiten.

Grüße Ingo ;-) ;-) ;-)
 
Hallo,

in dem Dokumentr steht alles drinnen was man über die Pumpen wissen muss. Zulässig sind maximale Drücke von 200 bar. Allerdings liegt der Betriebsdruck bei 160bar, welchen man, wie auch Ingo schon erwähnte, einhalten sollte. Irgendwann fliegen dir bei zu hohem Druck die Dichtungen weg denke ich und die Pumpe nimmt Schaden.

MFG Christian

http://www.hypneu.de/cms/uploads/media/TGL_10859_02.pdf
 
Hi danke für eure Tips.

Mike super, das ist ja das komplette Datenblatt. Das ist ja noch besser als das, was ich gefunden habe.

Wie oben erwähnt, will ich unseren HolzSpalter mit ner zapfwellenbertrieben Pumpe nachrüsten.

Jetzt muss ich noch rausbekommen, mit was für Drücken die Originalpumpe arbeitet. Auf den Typenschildern sind überall maximale Drücke von 210-240 bar angegeben. Aber eben Maximaldrücke. Die Druckspitzen bei den Orstapumpen liegen ja bei 220bar und somit ja eigentlich auch in dem Bereich. Noch bin ich zuversichtlich, dass die Orstapumpe verwendet werden kann.

Gruß Thomas
 
na klar kannst du die Orsta Pumpe nehmen, und ein Überdruckventil musst du eh mit einbauen...was soll da passieren...?

Viel Erfolg und Grüße
Ingo ;-) ;-) ;-)
 
Hi

ich weiß halt noch nicht genau, mit welchem Druck der Holzspalter arbeitet, wenn er seine 10 Tonnen drückt.Deswegen hatte ich bedenken, dass die Pumpe den Druck den ich brauche nicht bringt bzw. auf Dauer in der Überlast betrieben werden müsste. Denn ich will nicht mit weniger Maximalspaltkraft leben müssen. Der Spalter ist BJ 2005 oder so und die Pumpe sicher schon 20-30 Jahre alt. Da kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie nicht mehr stand der Technik ist. Aber so wie sich die Sache jetzt darstellt, brauch ich mir da ja keine Sorgen zu machen. ;-)

Ein Überdruckventil ist in der Anlage schon drin. Rückschlagventile muss ich noch besorgen, aber das ist nur ein kleines Problem. Die werden gekauft.

Gruß Thomas
 
also ich hab an meinen holzspalter eine große hydraulikpumpe vom tih,welche hinter einen vorsatzgetriebe läuft (übersetzung ca. 1:3)
verbaut. eingestellt auf 200 bar,funktioniert ganz prima,allerdings hab ich auch nen zylinder vom tih drin,also steht hier reichlich spaltkraft zur verfügung.

gruß,falko
 
Mit 180Bar kann mann 500T Drücken.
Alles nur eine Frage der Zeit-Zylinderdurchmesser+Literleistung und die nötigen Ps/Kw zum Antrieb
Alles ein Rechenexempel!!!!!!!!
 
Ich hab Maschinenbau studiert und arbeite als Ingenieur. Ich weiß wie ich das rechnen muss! Da hab ich Bücher zu und Klausuren drüber geschrieben! Bringt mir aber nichts, wenn ich den Zylinder nicht mehr wählen kann, sondern mich nach dem richten muss, der an der Maschine ist. Soviel zum Gebrauchswert dieses Kommentars!!

Ich hatte zwar beim Öffnen des Themas geschrieben, dass an dem Spalter schon so eine Pumpe dran ist. Wir haben aber 2 Spalter einen Selbstgebauten mit einer Orstapumpe (vermutlich auch eine A25) und eine HydroCombi 10 von Posch und ich möchte jetzt lieber den mit einer 2. Pumpe für Zapfwellenbetrieb nachrüsten, da der einen Meter Hub hat. Und dazu sollten eben Nenndruck und Fördermenge pro Minute in etwa gleich der Pumpe sein, die schon am E-Motor hängt. Und um irgendwelchen Schlaumeiern zuvor zu kommen, ich weiß, dass die Fördermenge für die Spaltkraft unerheblich ist. Für die ist (bei vorgegebener Zylinderfläche) nur der Druck wichtig. Aus Druck und Fördermenge ergibt sich aber das notwendige Drehmoment des Antriebsaggregats. Deswegen soll die Fördermenge ähnlich der des E-Antriebs sein. Denn zum einen soll unser 18Ps Treckerchen das Ding antreiben und zum anderen will ich nicht, das der Spalter von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang braucht um einmal auszufahren.

Da ich die Daten der Orstapumpe nun habe (an dieser Stelle nochmal danke an Mike für den sehr hilfreichen Kommentar mit dem Link zur TGL), womit sich das Thema eigentlich erledigt hat, muss ich noch die Daten der verbauten Pumpe rausbekommen. Das wird hier im Forum aber sicher nichts werden. Es sei den jemand weiß, was für eine Ölpumpe sich hinter der (Posch-)Bezeichnung: 2PB9,6 verbirgt. Ich hoffe aber Drehzahl und Schluckvolumen auch direkt am Spalter herausbekommen zu können.

Gruß Thomas
 
also ich rate dir,ein getriebe mit zu verbauen. bei einem spalter mit elektromotor hat deine pumpe ja eine drehzlak von sicherlich 1000-1500 U/min.
wenn du aber per zapfwelle antreiben willst,macht deine pumpe ja nur 500 umdrehungen bei fast schon vollgas,was ja auch nicht wirklich von vorteil ist.
da du geschrieben hast,das du nur einen 18 ps trecker davor hast,geh ich mal nicht davon aus,das der ne 1000er zapfwelle hat.
wie gesagt,ich habe tih pumpe und zylinder ,lass den traktor mit der 1000er zw zwischen 800 und 1000 u/min motordrehzahl laufen. damit du mal nen anhaltspunkt hast,der kolben ist hier ca. 90 mm und die ausfahrzeit beträgt etwa 3 sek bei 800 mm hub.
 
Danke JD,

der Trecker hat leider nur ne 540er Zapfwelle. Da werde ich wohl um das Getriebe nicht herum kommen. Was für eins hast du genommen? Hatte mal an eins von nem E-Motor mit Untersetzungsgetriebe gedacht. Oder selber konstruieren, wobei es dann immer noch gebaut werden muss. Und über Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen verfüge ich leider nicht :(

Gruß Thomas
 
....hab gerade mal bei ebay gestöbert unter Zapfwellengetriebe Hydraulikpumpe....da gibt´s richtig neckige Sachen in allen Möglichen Größen und Dimensionen....und sogar bezahlbar...aber schau selbst....

Grüße Ingo :-) :-) :-)
 
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