T 157 als Anbaubagger

Eicherfahrer

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05. Jan. 2007
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484
Hallo,

ich beabsichtige mir einen T 157 zuzulegen und ihn so umzubauen, dass ich ihn an den Traktor hängen kann, die Hydraulikpumpe dann an die Zapfwelle. Nun weiß ich, dass das hier schon mal Jemand gemacht hat, kann aber leider den Beitrag nicht finden.Was muss ich, den Kranaufbau betreffend, beachten, wenn ich mir einen T 157 kaufe?

Beste Grüße

Uwe
 
Hallo Andreas,

Danke für deine Bemühungen, muss ich wohl übersehen haben. Vielleicht findet sich ja noch jemand, der mir ein paar Tips gibt worauf ich, beim Kauf, achten muss.

Gruß

Uwe
 
Die Idee ist nicht schlecht aber ich finde diese Konstruktionen stehen nicht gut.  Hab bei YouTube ein Video gesehen mit der selben Idee vom halben Tih.  Das Ding wackelt ganz schön beim Baggern 
 
Pionier- Traktorist:

Die Idee ist nicht schlecht aber ich finde diese Konstruktionen stehen nicht gut.  Hab bei YouTube ein Video gesehen mit der selben Idee vom halben Tih.  Das Ding wackelt ganz schön beim Baggern 
Ist auch logisch, da man mit dem halbierten oder gerupften Bagger die Statik und auch die vorgegebene Gewichtsverteilung ändert.

VG Gerd
 
Mein Reden... halber Bagger kann nicht das gleiche leisten wie ein ganzer. Und nicht dass du mit dem Bagger auch den angehängten Traktor umschmeißt wenn du am Hang was schweres anhebst
 
Sicher, alles Dinge die man beachten muss. Wobei ich denke, die breiten Abstützungen genau in Höhe des Drehkranzes werden schon einiges abfangen. Bisher habe ich nur gutes gehört von Jemanden der so ein Teil hat. Vielleicht gibts hier im Forum noch jemanden der Erfahrungen gesammelt hat.

Gruß

Uwe
 
Diese Abstützungen können leider keine Wunder vollbringen und sind beim seitlichen Arbeiten der kritische Punkt des T157 und genau deshalb kippt ab und an auch mal ein T157 um. 

Wäre mir selbst schon fast passiert.

VG Gerd
 
Hallo,

ich möcht mal Gerd‘s Beiträge noch ergänzen.

Mit der Entfernung des Motor -Getriebeblockes fehlt zunächst erst einmal Gewicht. Gleichzeitig werden mit den Hinterrädern zwei entscheidende Abstützpunkte entfernt. -Mir ist nicht in Erinnerung, daß es beim Arbeiten schon einmal die dem Greifer gegenüberliegenden Hinterräder ausgehoben hat.- Sollte das "Popometer" merken  ;-) .

Aus der "Vierpunkt"-Abstützung wird so eine "Dreipunkt"-Abstützung ( seitlichen Abstützungen und Anhängung am Traktor); die Vorderachse spielt keine Rolle, da sie drehbar um die Längsachse gelagert ist.

Im Gegensatz zu den originalen Hinterrädern nimmt die Anhängung am Traktor keine seitlichen Kippkräfte auf. Die seitlichen Abstützungen können allein die Kippkräfte nicht abfangen, weil da Eigen- / Gegenmasse fehlt.

Mein Vorschlag wäre:

Beim Arbeiten die luftbereifte Achse sperren.  Zwischen Drehkranz und Anhängung am Traktor ordentlich Ballastieren.

In dem Video sieht man, wie mit einfachen Mitteln hinter der Anhängung wieder eine "Vierpunkt"-Abstützung gebaut werden kann. Zudem wäre auch auf dem Drehkranz gegenüber vom Ausleger ein Ballastklotz sinnvoll; da bei vielen Industrie-Ladern Fahrer und teilweise Antrieb als Gegengewicht dienen.

Achtung:

Wenn so ein "Bastelgerät" umkippt ist solange alles in Ordnung, wie kein Personenschaden eintritt! Aber wehe es passiert etwas ...

Gruß Wolfram

https://www.youtube.com/watch?v=Gs4JzhLsdY4
 
Solche Anhängekräne findet man vor allem in CZ: http://www.trac-lift.cz, vlt als Anregung.... ;-)

Viele Grüße Jan
 
Kläre mich mal bitte auf

Warum willst du einen 157er zerschnippeln, um ihn dann mehr schlecht als recht an den Traktor zu hängen?

Ich hab schon lange einen und muss sagen, das Ding ist einigermaßen geländegängig, läuft auch knappe 20km/h, kann auch mal 1,5t heben und du fährst in jede Ecke, auf jedenfall besser

als hinterm Traktor.

Was für Vorteile soll es also bringen?

Übrigens, wenn man mit einem gut gehenden 157er mal richtig drauf los krant, hebt der sehrwohl die Hinterbeinchen, vorausgestzt die Abstützungen versinken nicht.

MfG
 
Hallo,

erstmal finde ich die Diskussion hier super und hilfreich. Jeder bringt seine Argumente und begründet sie auch. Kein sieht doch sch.. aus, klappt sowieso nicht und bla bla ohne jede Begründung.Das mit dem Blockieren der Vorderachse ist eine Idee und hinten noch eine, vielleicht ausziehbare, Abstützung auf jeder Seite ebenfalls, das lässt sich relativ einfach bewerkstelligen. Zumal ich auch denke es wird eine recht hohe Stützlast entstehen. Also weiter so Jungs, dann wird das auch was ordentliches. Was stabiles soll es werden, hatte mal so einen Atlas Bagger für den Dreipunkt, da waren die Abstützungen, nichr allzu weit auseinander, wenn du da im 90 grd. Winkel zum Schlepper gearbeitet hast, hat es bei gestrecktem Ausleger ganz schön geschauckelt.GrußUwe
 
gt66:

Kläre mich mal bitte auf

Warum willst du einen 157er zerschnippeln, um ihn dann mehr schlecht als recht an den Traktor zu hängen?

Ich hab schon lange einen und muss sagen, das Ding ist einigermaßen geländegängig, läuft auch knappe 20km/h, kann auch mal 1,5t heben und du fährst in jede Ecke, auf jedenfall besser

als hinterm Traktor.

Was für Vorteile soll es also bringen?

Übrigens, wenn man mit einem gut gehenden 157er mal richtig drauf los krant, hebt der sehrwohl die Hinterbeinchen, vorausgestzt die Abstützungen versinken nicht.

MfG
Volle Zustimmung, wobei er sicher keine 1,5 t hebt, bei 900 kg ist meist Schluss und das reicht auch.

Man kann den 157er auch mal mit Last verfahren, und jeder halbwegs intelligente Fahrer kriegt den auch aus total misslichen Situationen alleine wieder raus.

Aus gutem Grund haben sich diese Anhängebagger auch nicht durchgesetzt. Dieses Arbeitsfeld hat der Traktorbagger eingenommen ohne Einschränkungen und aus vielerlei Gründen. Da gibt es ja auch abnehmbare Modelle. 

VG Gerd
 
Ich will es ja niemandem ausreden, nur fallen mir keine Vorteile ein, daher die Bitte um Aufklärung.

Klar, man bräuchte nur einen Fahrer um Traktor und kran zum Einsatzort zu bringen, aber nen Anhänger kann man auch bloß nicht mitnehmen,

bringt also auch wenig.

Den 157er unterschätzt man gerne, er hebt, zugegeben bei nur bei kleiner Auslage und dann auch nur mit dem Knickarm und verfahren ist dann natürlich auch nicht drin, eine ca1,5t

Plastersteinpalette, hab ich schon mehrfach gemacht.

Recht gebe ich dir natürlich, 900kg reichen eigentlich und auf Dauer ist das sicher auch nicht materialverträglich

Das zeigt aber auch wie wichtig ein großes Kontergewicht ist.
 
Hallo

Haben vor 1 Jahr das gleiche Vorhaben gehabt. Gesucht wurde eine Maschine zum Stammholz verladen, Mist verladen und eventuell kleine Baggerarbeiten.

Zur Wahl standen damals der T157, ein "Mistlader" auf Lafette (so wie er hier gebaut werden soll) oder ein Anbaubagger an den 3. Punkt.

Schnell hat sich gezeigt der T157 war die richtige Entscheidung, obwohl er von den Kosten am teuersten war da es hier im "Südwesten" nichts zu kaufen gab und wir einen Transport einmal Quer durch Deutschland bezahlen mussten. Im Nachhinein wäre alles andere nur "Spielerei" gewesen. Beim Mistbagger mit 400kg zu wenig Tragkraft beim Anbaubagger war die Auslegung mit 3m zu wenig.

Der T157 hebt mit Armverlängerung auf 5m noch Stämme mit 30cm Durchmesser und 4m länge. Perfekt. 

Den T157 wollten wir dann so umbauen dass man die Vorderachse entfernt und diese durch eine Deichsel ersetzt hätte. Das ganze hätte man dann wie einen 1-Achs Anhänger hinter den Traktor hängen können und dahinter an den T157 noch einen kleinen 2-Achs Anhänger. Vorteile wären gewesen das man alleine in den Wald fahren hätte können um Stämme zu laden, die wohl bessere Geländegängigkeit hinterm ZT und das schnellere Umsetzten von A nach B.  So der Plan...

Als wir den T157 aber dann bei uns auf dem Hof hatten und ich das erste mal mit ihm gearbeitet habe wurde klar "er bleibt so wie er ist"

Man kann ohne Problem im Gelände dahin fahren wo jeder andere 2WD Schlepper auch hin kommt. Das Umsetzten geht auch recht zügig.

Mittlerweile wollen wir ihn nichmehr missen müssen. Einfach eine tolle Maschine die mit wenig viel Bewegen kann.

Gruß Marco
 
daf-molli-driver:
... gekürzt ...

Aus gutem Grund haben sich diese Anhängebagger auch nicht durchgesetzt. Dieses Arbeitsfeld hat der Traktorbagger eingenommen ohne Einschränkungen und aus vielerlei Gründen. Da gibt es ja auch abnehmbare Modelle. 

VG Gerd

Nun Gerd,

sicher ist ein T 157 leistugsfähiger als so ein Anhängebagger.

Das diese Anhängebagger sich nicht durchgesetzt haben, betrifft wohl (nur) die ehemalige DDR.

Da wurde bereits der RS 08 (mit dem Benzinmotor) vor ca. 60 Jahren als Grundlage für eine ganze Mobilladerbaureihe gewählt (wäre ‘ne eigene Bilderstrecke wert). Für die parallele Entwicklung eines Anhängelader‘s war da kein "Bedarf"; das mag wohl auch an der zentralgeleiteten Industrie in Verbindung mit der Vergenossenschaftlichung der Landwirtschaft gelegen haben.

Wie Jan schon schrieb; bei den Tschechen und besonders in der damaligen BRD waren die Verhältnisse anders, da haben bestimmt auch die Anschaffungskosten und der geringere Leistugsbedarf auf den Höfen eine Rolle gespielt ... und diese Anhängelader waren für kleinere Hersteller interessant, um ihr Sortiment abzurunden.

Gruß Wolfram
 
Hallo,

mir geht es, in erster Linie, darum, mir das ganze Drumherum um den Antriebsstrang zu sparen. Also vom Ölwechsel bis zu irgendwelchen Reparaturen. Hatte mal einen Gt und nur Stress mit dem Teil. GrußUwe
 
Abstützung lassen- brauchste Vorderachse nicht zu sperren

Zukünftige Anhängeseite (demnach vorn) ausziebare oder ausklappbare vernünftige Stützen und ein ausgewogenes Gegengewicht an den Arm, könnte etwas gescheites werden.

manny
 
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