T174-2 Motor fest

Pionier- Traktorist

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23. Aug. 2009
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Hallo Freunde der Landtechnik, ich könnte einen T174-2 bekommen der in einem guten Zustand ist, nicht viel geleistet hat nur leider hat es in den Motor geregnet und durch den Auspuff ist somit Wasser eingedrungen was zur Folge hatte, dass der Motor sich nun nicht mehr dreht. Nun meine Frage, gibt es ein Mittel, dass helfen könnte den Motor vorerst zu lösen um einen Probelauf zu machen und zweitens wenn dieses Mittel nicht hilft wo bekomme ich Kolben Buchsen her, wieviel kosten diese Teile ungefähr und kann man einen Kolben/ Buchsenwechsel im eingebauten Zustand an ein zwei Tagen machen? Wir wollen uns den Bagger mit ein paar Kumpels zusammen holen und ihn wenigstens dort wo er jetzt steht zum Laufen bringen um mal die Funktionen zu prüfen und den Arm für den Transport anzuheben. Danke im Vorraus, Gruß Lukas
 
Kippt mal etwas Diesel rein! Wenn der 174iger schon länger steht, denke ich, habt ihr schlechte Karten! Es gehen doch genug 174iger auf den Schrott, da wird schon jemand nen günstigen Ersatzmotor für euch haben. Viel Glück!
 
Moin Lukas.

Wenn der festgerostet ist würde ich ihn nicht versuchen zu starten. Da kann man mehr kaputt machen als du Gutes tun. Ich würde den Motor zerlegen, dann sichten, und defekte Teile ersetzen.
Wenn nicht besorgt ihr euch nen gebrauchten Motor und baut den ein und überholt den der fest ist.

Grüße Maik
 
hatte beim moped mal das Problem. hab Öl auf den Kolben gekippt und n Tag wirken lassen. Dann vorsichtig mit nem Hartholz den Kolben lose geklopft. Aber beim Moped ists halt einfacher den Kopf runter zu nehmen. ;-)

Gruß Thomas
 
Hi Lukas
Ich denke....das mit dem neuen Motor kannst Du ja am Schluß immer noch machen....aber ich würde erst mal die Einspritzdüsen rausschrauben...Diesel rein...stehen lassen...und mit ner großen Brechstange laaaangsam durchdrehen( wenn’s geht???)....Wenn nicht - PECH.....Wenn ja: erstmal drehen...drehen....und dann mal ne Runde schleppen....vielleicht haste ja Glück.
Ich hatte das selbe Problem mit meinem Famulus, und habs auf diese Weise hinbekommen.UND: Er fährt heute noch.(nach 6 Jahren)

also viel Glück
axel
 
Hallo, zunächst danke für die Antworten. Mir ist so als hätte hier mal wer was geschrieben mit Cola reinkippen... das sollte eine gute Lösungswirkung haben? Hat das schonmal jemand ausprobiert? Gruß Lukas
 
Hallo Lukas,ich hab mal einen Einzylinder Deutz bekommen,den ham wir kreuz und quer durchs Tal gezogen,er wollte einfach nicht drehen,dann hab ich den Kopf runter genommen,und nen halben Liter Cola drauf gekippt,den Tipp hab ich von nem alten Hasen gekriegt.Einen Tag stehengelassen,und am nächsten Tag,hat sich der Motor nach einigen Versuchen wieder gedreht,und er läuft heute noch.Irgendwie hat die Säure in der Cola ne rostlösende Wirkung.Grüsse Peter
 
HI hi
Also Cola allein würde ich da nicht rein kippen....wenn dann mußt Du da noch ne Limette...braunen Rohrzucker,,,und weißen Rum rein tun.....und solltest Du das lieber selber trinken; dann fährt Dein Bagger zwar immer noch nicht aber....glaub mir...es ist dir völlig egal :-) :-) :-) :-)
Aber mal im Ernst: Ob’s hilft weiß ich nicht???
Aber wenn Du das Zeug da nicht wieder komplett raus kriegst,,,,dann ist das so wie Zucker im Tank....das brennt dann an den Buchsen und den Kolben fest....und im Endeffekt denke ich ist der Schaden größer als der Nutzen???!!!

Versuchs erst mal auf meine Weise....und wenn’s nicht hilft,,,,,also kurz bevor du den Motor verschrottest......COLA?????

mlg axel
 
Hallo Leute,also ich habe mal einen orginalen H-6 Motor in einem Notstromagregat gehabt,da war auch vom langen draußenstehen aufm Acker das Regenwasser in Auspuff reingelaufen und logischer Weise ein Zylinder fest gewesen.Da haben wir die beiden Zylinderköpfe runter genommen,in den festen etwas Öl reingekippt und auch mit Hartholz und großem Vorschlaghammer den Kolben losbekommen.Wieder alles zusammengebaut und siehe da,Motor lief.Jedoch waren die Ölabstreifer und Kolbenringe festgeklebt,gingen auch nach langer Laufzeit nicht von alleine locker.Hat immer blau zum Auspuff raus genebelt . Mfg. Mario
 
Hallo,
ich kannte einen sehr guten Oldtimer-Restaurator der leider schon verstorben ist.Er hat alle Motoren die er vom Schrottplatz mit nach Hause brachte entweder komplett(geht mit nem 74er Motor schlecht)in Petroleum geworfen ,oder komplett mit Petroleum befüllt.Er hat ihnen dann länger Zeit gegeben sich wieder zu lösen.Nach mehreren Tagen ,Wochen oder teilweise sogar Monaten hat er das Petroleum rausgelassen und alle Motoren liefen wieder ! Also wenn du etwas Geduld hast kannst du auch diese Methode anwenden,Ist bestimmt die schonenste für den Motor und du riskierst nichts.Cola ist gut für Schrauben,aber in ne Laufbuchse käme das bei mir nicht rein.
Gruß Ralf

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Hallo. ich hatte selbst schon mehrere, durch Wassereintritt feste Motoren( auch T174) habe Rostlöser eingesprüht und alle durch hin- und herdrehen wieder losbekommen. Alle Motoren hatten anschließend weder Ölverbrauch noch Leistungeinbußen. Gefährdeter sind eher die Düsen oder feste Elemente der Einspritzpumpe.
Viel Glück
MFG
 
hallo, wenn der motor schon länger festgerostet ist u. sich schon kleine rostnester in der laufbuchse gebildet haben nutzt das ganze hin und her hier nichts. von wegen kein leistungsverlust usw. bring den mal auf einen prüfstand. anders ist es wenn er durch lange standzeit nur verharzt ist, dann kann man es mit petroleum o. rostlöser gangbar machen und er wird auch wieder gut laufen.
mein letzter motor den ich gemacht habe (2vd8/8) wurde vor der wende in demin regeneriert, stand dann ewig rum und war festgerostet. also gangbar gemacht, buchse gezogen, nur leichte rostflecken, die buchse leicht nachhonen lassen, die rostflecke waren noch sichtbar aber nicht fühlbar, nach dem starten lief der zylinder leicht zeitversetzt mit an - aber leistung war sehr wenig vorhanden. das merkt man einfachsten wenn man die abgastemperaturen mißt.
also:
1. Köpfe runter,
2. rostlöser o. petroleum in die buchsen kippen, lange einwirken lassen,
3. durch hin und her ruckeln (rechts/links drehen) versuchen loszubekommen.
wenn´s nicht geht wie beschrieben holz auf kolben u. mit hammer vorichtig lostengeln.
4. buchse ziehen,
5. kolbenringe auf gangbarkeit prüfen,
6. buchse prüfen
sieht alles gut aus wieder zusammenbauen u. spaß haben.
 
Hallo,

also Cola ist nicht optimal, da duch das viele Wasser bei längerer Standzeit mehr Rost entsteht als das bisschen Säure weglösen kann. Außerdem hat Cola nicht mehr sovile Säure drin wie noch vor 30 Jahren.

Petroleum (Diesel oder Rostlöser) ist gut, da der auf Grund seiner Oberflächenspannung in jeder Ritze kriecht.

Evtl. kann Biodiesel besser sein. Da der nicht nur in jede Ritze kriecht, sonder auf Grund seiner Säure auch alles schön blank macht (brauchst nur bisschen Wartezeit).

Alternativ könnste Du ja mal nach Rissrot gucken. Damit werden oberflächenrisse detektiert. Dieses Mineralölzeugs ist so flüssig, das es in kleinste Spallten ganz langsam einzieht. Hat quasi die selbe Wirkung wie Petroleum ist jedoch noch viel dünnflüssiger.

Gruß Ulf
 
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