Umweltverschmutzung durch die Landwirtschaft in der DDR

Hallo,

die Beispiele für den kaputten Boden haben Ich zwischen Halle und Leipzig und auf der Querfurther Platte beobachten können...
Von oben Top-Boden und ab einer tiefe von ca. 30cm war da alles Tot. Keine Organismen und 2-3 Jahre alte nicht verottete Maisstengel oder Strohnester. Aber lassen wir lieber dieses Ost-West geplänkel. Schauen wir lieber zusammen in die Zukunft und versuchen aus den Fehlern die gemacht wurden zu lernen.

MfG Buddi
 
Ich bin ja erst 30... Mein Vater, heute 65 Jahre war bis 1990 in der Landwirtschaft tätig. Zwei Dinge, die er mehrmals erzählt hat, fallen mir gleich ein:
1.
In den 60ern, möglicherweise auf der Agra hat er sich mal nen Vortrag von nem Landwirtschaftsprofessor angehört. Zitat des Professors:
" Wenn in der DDR weiter derartig gedüngt und gespritzt wird, haben wir bald nur noch die Feldmaus als Bodenlebewesen" Von diesem Mann gab es später keine Veröffentlichungen mehr....

2.
Bei Berlin gab es verrieselungsanlagen, wo menschliche Fäkalien auf Felder oder Wiesen verrieselt wurden. Über viele Jahre ging die Fruchtbarkeit der Kühe zurück. Grund waren die Hormone aus "der Pille", die in den Futterkreislauf gelangten.

Weitere Geschichte: Traktoristen arbeiteten auf Leistung. So wurde zum Beispiel Gülle nicht ausgebracht, sondern in den nächsten Bach laufen gelassen... Das ging schneller (war ein Einzelfall auf der LPG, wo mein Vater war)

Aber dass es heute besser ist, glaube ich auch nicht. Siehe Bienensterben....
 
Hallo,
ich war heute beim Arzt, da lag in der Zeitungsecke der "Stern" Nr. 22 vom 27.05.2010.
Aufmacher: Esst weniger Fleisch (was der Fleischkonsum in Deutschland anrichtet).
Nicht in allen Punkten mit mir übereinstimmend, aber gerade wegen der heutigen Umweltverschmutzung durch die industrialisierte Landwirtschaft sehr interessant.
Die DDR hatte gar nicht die finanziellen Mittel um solche Schweinereien wie sie heute stattfinden zu organisieren.
Die heutige Wirtschaft ist mindestens genauso schlimm wie damals die Roten!
Heute zählt der Profit, um J E D E N Preis!!!!!
Hier einige Zahlen aus dem Artikel:
- 0,5 Prozent Schweinefleisch und Geflügel kommen aus der Biomast

- 99 Prozent des in Deutschland verkauften Fleisches entstammen der Turbomast

- Ein 90 Kilo Schwein hat 75 mal 100 Zentimeter Platzanspruch, 39 Kilo Federvieh dürfen auf einem Quadratmeter per Gesetz

- in der deutschen Veterinärmedizin werden 780 Tonnen Antibiotika jährlich eingesetzt (in der Humanmedizin weniger als die Hälfte)

- im Landkreis Vechta leben auf 560 Quadratkilometer landwirtschaftlicher Nutzfläche mehr Großtiere als in der Serengeti (1,4 Millionen Schweine, 100.000 Rinder). Dadurch verursacht der Landkreis soviel Abwasser wie Berlin mit über 3 Millionen Einwohnern

Vechta liegt in den alten Bundesländern!

Und das wird im Jahre 2010 unter den Augen eines sogenannten "Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" den Bürgern dieses Landes als unbedenklich zum Verzehr zugemutet.
Fazit: Die Wirtschaft hat‘s Geld und die Politik hängt an den Marionettenfäden.(ungeachtet aller Sonntagsreden und dummen Vorwahlgeschwätz)
Ich muß dazu sagen, daß ich bekennender Fleischesser bin und aus dem landwirtschaftlichen Umfeld komme. Desweiteren wird meiner Meinung nach in diesem Land, der Landwirt immer zum Arsch gemacht den jeder für alles anzinken kann.
Beispiele: furzende Kühe (die "Forscher" die das rausbekommen haben furzen anscheinend nicht), Subventionsschmarotzer (findet man im Net Angaben über die Beihilfen für Autohersteller, Chemiekonzerne usw.??????),
Umweltverschmutzer (wie ist das mit Bohrplattformen von Ölkonzernen?????)
So jetzt komm ich wieder runter.
Gruß Thomas
 
Hallo,
ein sehr interessantes Thema und kein Ende in Sicht. Aber man wird diesem Thema mit einer eindimensionalen Betrachtung nicht gerecht.

Wieviel Fleisch ist wohl aus der DDR Richtung Westen exportiert worden? Leute, die in Schlachthöfen gearbeitet haben, konnten mir da vieles erzählen. Wer hat sich wohl im Westen gefragt, woher so manches gute und trotzdem preiswerte Angebot stammte? Hat damals kaum jemand gemacht und macht heute auch kaum jemand.
Und es war doch nach 1989 so verlockend und so einfach, mit dem Finger auf den Osten zu zeigen. Aber vorher hat es gut geschmeckt. Mit vollem Bauch und leerem Kopf und auf einem Auge blind, der Verdummung durch das ganze Geblubber der offiziellen Propaganda sei Dank, sie hat mittlerweile leider den gesunden Menschenverstand weitestgehend ausgeschaltet.

Und heute? Essen wird immer billiger, Saufen war ohnehin nie teuer in Deutschland, ja woher kommt denn das ganze billige Zeug?
Das Problem der Landwirtschaft ist doch, das sie sich hier in deutschen Landen abspielt, im Guten wie im Schlechten. Den entstehenden Dreck bekommen wir letztlich alle ab im Sinne eines Kollateralschadens.
Die sonstige Industrie hat es da leichter, Dreck und Mist kann man, der heiligen und unantastbaren namens Kuh Globalisierung sei Dank, recht problemlos auslagern in andere Länder, möge man sich vor Ort der entstehenden Probleme annehmen, hier ist alles sauber.

Was aber soll der Landwirt tun? Geld verdienen muß er, sauber kann er dabei nur bedingt arbeiten, sonst stimmt die Kasse nicht. Landwirte haben es mir berichtet.
Der Handel hat klare Vorstellungen von den Preisen und der Konsument sowieso.

Wir sind doch heute immer noch oder schon wieder da, wo wir wir östlich der Elbe bereits mal waren, wohlgemerkt, dies soll keine Polemik sein, aber täglich grüßt das Murmeltier?

Grüße von der sommerlichen Insel Rügen
Uwe
 
das thema find ich sehr schö denn wenn ich in lindenau zum nachtangeln bin un drüben der BIObauer(is scho bayern autenhausen ) nachts um 2 giftspritzt wess ich a net was ich davon halten soll. im endefekt is des scheißegal man wess ja eh net wieviel un was die bauern spritzen ob osten oder westen! grus david
 
Hallo FortschrittJopi,
bin zar nicht der Experte für Düngung, aber einiges möchte ich nun auch mal schreiben. Die Technik-Experten müssen sich schon recht viel abgeschaut haben von der DDR, denn Fendt und Co sind in Größe und Gewicht schon ganz gut auf dem Stand des K-700A, und die haben meist auch nur 4 Räder! Und ich meine fast zu behaupten, daß der K-700A gemessen am Gewicht-Bodendruckverhältniss nicht mehr wie ein ZT auf den Boden drückt! Der ZT wiegt zwar weniger, hat aber auch schmalere Räder! Gerne befrage ich dauzu mal den bekannten Dr. Döll, r hat lange Jahre in der DDR Bodendruckversuche durchgeführt und ist im übrigen der Urvater des DTU T860 !

Und Errosion kann es im Westen gmessen an der DDR ja kaum gegeben haben, es gab ja nur ein paar Handtücher" die bewirtschaftet wurden!
Und im übrigen sind die Bullen aus dem Bullenstall wo ich 4 Jahre lang als Schüler gearbeitet haben auch in den Export gegangen, das weiß ich auch sicher, denn meine Mutter hat die mit "zerlegt" und Exortfertig gemacht. Und Bewschwerden übers Fleisch hamm wir nie gehört in den (heimlich) geschauten ARD-Nachrichten! :-)

Tja und heute wird sowas wohl noch viel schlimmer betrieben, siehe Dioxinskandal......! Wobei das schlimme daran ist, daß es früher wohl "nur" um höhere Erträge ging, heute gehts einfach ums Geld, und da bleibt sogar die Qualität der Ware der Strecke. Das Getreide wie das Fleisch waren früher bestimmt nicht verseucht.......!

Mfg Webmaster Jan

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Nein ich bin NICHT die Putzfrau, ich bin hier der CHEF!!
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Hallo,....

ich bin zurzeit im 7. semester des studienganges Wasserwirtschaft in magdeburg.

Leider ist es nunmal fakt das die Landwirtschaft den Dünger maßlos einsetzt
(egal ob vor oder nach der wende) und so einen großen wasserwirtschaftlichen Schaden anrichtet.

eine pflanze kann nur begrenzte mengen an stickstoff und phosphor aufnehemen, der übrige rest sickert schlieslich in die umliegenden oberflächengewässer oder in das grundwasser, wodurch große schäden am gewässerhaushalt entstehen.
Die Unterhaltungsverbände sind der Verkrautung der Gewässer kaum gewachsen, was sich natürlich bei Hochwassereinflüssen wie gerade jetzt zum beispiel negativ auf die Wasserpegel auswirkt!!!! Von den Kosten der Krautbekämpfung kaum zu schweigen.

(man schätzt das durch die Verkrautung des Flussbettes, der Wasserpegel der "Schwarzen Elster" im Oktober 2010 rund 30 cm höher lag als ohne Verkrautung)

Noch eins: Sobald die DüngerChemikalien in das Gewässersystem eingedrungen und in gelöster Form durch das Wasser abtransportiert werden sind sie auf nimmer wiedersehen im Ozean verschwunden. Denn alle Flüsse fließen bekanntlich zum Ozean. Dort sinken die Phosphor und Stickstoffpartikel für die Menschheit unwiederbringlich in die Tiefe ab.

Laut meinen Kenntnissen ist nich zuerst das Erdöl alle, sondern die weltweiten Phosphorvorkommen, was man wohl an der Preisteigerung der letzten Jahre merken kann.

noch etwas in eigener sache: gerade hier bei uns im osten deutschlands ist nach der wende der superkapitalismus ausgebrochen, der auch vor der Landwirtschaft nicht halt gemacht hat.
Einige Betreiber von Agragenossenschaften versuchen nun mit macht reich zu werden. der springende punkt dabei ist aber, das in meinen augen der angepachtete acker so ausgelaugt wird das die nachkommende generation große probleme haben wird vernünftige erträge aus unseren kargen böden zu erwirtschaften(märkische streusandbüchse)

denn ich kann mir nicht vorstellen das: es nicht gut ist wenn man nur noch nach Maisanbau den Acker tief pflügt und somit lockert und nach Getreideanbau soll gruppern reichen??????
Die Maschinen und Traktoren werden immer Größer und schneller, wo soll dieser Irrsinn noch hinführen?? Als PKW-Fahrer bekommt man es ja mit der Angst zu tun wenn so ein Monster einem entgegenkommt.
Noch schlimmer muss es doch einem Moped-Fahrer ergehen wenn diese Monster von links nach rechts hin und her schaukelnd im Rückspiegel immer größer werden.

Reichen denn die Jahre lang erprobeten größen wie z.b HW80-Anhänger zum getreidetransport nicht mehr aus??? müssen es diese raumschiffähnlichen superanhänger sein??
genauso wie mähdrescher, häcksler usw...brauchen sich die bauern doch nicht wunder´n wenn so´n drescher ständig einsinkt bei der masse auf dem acker???

....hier läuft doch was verkehrt

vg tom
 
Hallo Tom,

Du sprichst mir aus der Seele. Vor allem wenn man wie ich, aus einem landwirtschaftlich geprägtem Gebiet (Lommatzscher Pflege -100!!!Bodenwertzahlen) kommt.

Aber Bernd, Deiner Aussage möchte ich nicht zustimmen. Es sind nicht alles "dumme Bauern", es gibt auch welche, die sich wohl -Arbeiten mit der Umwelt, und nicht gegen sie- auf die Fahne geschrieben haben. Leider wird es Denen aber in diesem System sehr schwer gemacht.

Eins haben uns doch schon unsere alten Geschichtslehrer in der Schule gelernt: Der Kapitalist ist nur auf Profit aus, und dies ohne Skrupel und Verluste. Hauptsache meins. Und ich lasse mich davon nicht abbringen, auch wenn es der Eine oder Andere nicht hören will: Die neu "eingereisten Westbauern" denken nur an sich und scheißen auf Umweltschutz oder Wahrung eines dörflichen Lebens.

Ich sehe es bei mir ganz genau: DDR-Wiedereinrichter und Großkotz Westbauer, wer etwas Ahnung von Ackerbau hat sieht allein an den Feldern den Unterschied. Es ist einfach nur traurig dieses mit anzuschauen.
Die Bauern, die vor 1989 im Westen bei sich nur "Handtuchflächen" bewirtschaftet haben, brüsten sich heute als die großen Retter der DDR-Landwirtschaft, wenn ich das höre und vorallem sehe!!! könnte ich kotzen.
Auch wir hatten gute Agronomen und Bauern, leider wurde diesen Leuten gar keine Möglichkeit gegeben 1989 ihre Ideen vorzutragen und umzusetzen.

Aus meiner persönlichen Sicht sieht der Blick in die landwirtschaftliche Zukunft sehr düster aus und ob unsere Enkel in einigen Jahrzehnten noch bestellte Äcker sehen werden, ist wohl sehr fraglich.

MfG Jens
 
Ach Jens,

den lieben Hauptaktionären und Vorständen in Ihren Augsburger, Hamburger oder Frankfurter Hochhäusern in bester Stadtlage, ist all dass doch egal. Und jeden Aktionär der Anteile an diesen Unternehmen hat, ebenso. Wichtig ist das die Endjahresbilanz stimmt und zwar mit allen Mitteln...
Nachhaltig arbeiten von diesen Betrieben leider nur die Wenigsten. Fruchtfolgen gibt s nicht mehr oder werden durch die Preise am Markt bestimmt. Aber alles nicht so schlimm, haben wir doch eine Menge neuer Wunderwaffen, z.B. die "Winterzwischenfrucht"! die Durchwurzelt jede noch so harte Pflugsohle und schön aussehen tut‘s auch wenns im Herbst noch mal Blüht. Da macht jede Verpächter-Fluhrschau spaß, wenn statt Krokant-Boden die versprochenen blühenden Landschaften zum Vorschein kommen. Die nächste große Spitzenleistung, Ackerbaulichen Fachwissens vernimmt man von der Maiszünsler-Front: Nur leider werden von dieser Front keine Siege gegen einen kleinen aber übermächtigen Feind verkündet. Hatte man es doch dem Kleinen nur allzu leicht gemacht, in dem man über Jahre hinweg ganze Landstriche mit Mais zupflasterte. Jetzt versucht man mit erheblichem Mehraufwand an Spritzmitteln und Mulchern der sogenannten Plage herr zu werden. Doch auf die Idee, den Maisanbau in dieser intensität in den betroffenen Gebieten zu überdenken, ist noch niemand gekommen, Bzw. wurde bewußt ausgeblendet. Denn die achso reine und Grüne Energie der Biogas-Anlagen hat mehr Hunger als eh und je. In diesem Sinne, schöne Grüße an unseren Umweltminister und die Spät-Hippies von den Grünen...Vermutlich könnte man hier noch eine vielzahl an Beispielen darlegen, die allesamt auf die hier schon getroffenen Erkenntnisse hinweisen: Wenn es ums Geld/den Profit geht, hört der Spass auf und ehtische Verwerflichkeiten werden maximal zu Heilig Abend in der Kirche Kopfnickend überdacht, wenn Pastor So & So seine mahnende Andacht hällt.

MfG Daniel
 
Hallo Gemeinde!
Wenn ich Eure Beiträge so lese, dann kann ich als Landwirt nur den Kopf schütteln. Fragt sich denn keiner hier weshalb gespritzt und gedüngt werden muß. Kostengründe zwingen die Landwirte dazu. Glaubt hier tatsächlich jemand man könne Getreide oder andere Feldfrüchte wie vor 100 Jahren herstellen? Ohne Chemie dafür mit einer Hacke. Ein schöner Traum aber leider nicht Real. Der Verbraucher möchte schön billig und die Politik auch.
MfG Michael
 
Ha ha natürlich nicht.

die hier aufgezeigten Beispiele sollen ja nicht die konventionell Arbeitenden Landwirte und Betriebe an den Pranger stellen, sondern nur den Blick schärfen für die Entwicklungen und Veränderungen in der Landwirtschaft, mit samt ihren Auswirkungen für den Markt und die Umwelt. Das der Landwirt Heutzutage einem enormen Kostendruck ausgesetzt ist, wissen hier im Forum glaub ich die Meisten. Kostendruck rechtfertigt aber keinen Verantwortungslosen Umgang mit dem Wertvollsten was ein Landwirt hat: Seinen Boden und seine Umwelt! Und das man auch auf konventionelle Weise nachhaltig Bewirtschaften kann, steht wohl nicht zur Debatte.

Ich merke gerade das wir hier vom eigentlichen Thema, nähmlich der "Verschmutzung der Umwelt durch die DDR_Landwirtschaft", abschweifen.

Tut mir leid Michael, bitte nicht persönlich nehmen, denn wie schon gesagt, es gibt ne Menge guter konventioneller Betriebe, die ordentlich arbeiten...
 
Waaaas 14 DM/h,

man könnte denken dass ist ein Anfall von Großzügigkeit... Das hatten bei uns die Helden der Arbeit, die schon seit 1970 in der selben Pflanze sich den A...h aufrissen. Wir als Jungfacharbeiter wurden mit 9 DM/h belohnt. Da Lachte das Herz und brach vor "freude" in Tränen aus, während die anderen auf Unsere Kosten Ihre Schäfchen ins trockene holten. Ferienwohnungen in der Schweiz und auf dem Darß, Häuser und Immobilien in bester Innenstadtlage usw.. Doch uns wurde immer wieder weiß gemacht wie hart doch die Zeiten seien und das wir doch glücklich sein können überhaupt Arbeit zu haben. Ach und bevor hier jemand irgend etwas schreibt wie: "das waren bestimmt Wessi-Chefs"! den muss ich enttäuschen. Das waren unsere "eigenen Leute" die uns täglich weiß machen wollten, wie klasse es ist mit 9 DM/h einen 14h-Tag zu bestreiten.
 
Hi Leute schaut euch mal den Film "good food, bad food" an. Der passt voll zum Thema. Sind auch n paar schöne Szenen mit T150K vor T088-Miststreuer drin und ein E303 (bin mir nicht ganz sicher, auf jeden Fall ein Fortschritt Schwadmäher) ist auch zu sehen. Die sind in der Ukraine entstanden, wo eine Kolchose seit 30 Jahren weder spritzt noch pflügt, weil die Haut der Mitarbeiter von den Mitteln angegriffen wurde! Zu Sovjet-Zeiten haben die den Plan trotzdem übererfüllt. Durch pflügen trocknet der Boden aus un die Errosion wird gefördert. Die Auflockerung der Erde übernehmen Mikroorganismen, wenn sie nicht durch Pestiziede und Herbiziziede abgetötet wurden. Der Einsatz von Ps-Monstern(so schön Sie auch sind) wird dadurch auch hinfälliger.
Es wird auch auf so "tolle" Konzerne wie Monsanto eingegangen. Die durch ihre Hybridsaatgute die Bauern in die absolute Abhänigigkeit führen. In einigen Landstrichen der 3.Welt(weiß leider nicht wo, wird aber gesagt) saufen die aus Verzweiflung die Gifte die sie spritzen sollen und bringen sich so um!
In Frankreich gibt es einen Katalog da steht drinne welches Saatgut gehandelt werden darf. Bei Getreide stehen da nahezu 100% Sorten drin, aus denen man kein brauchbares Saatgut ziehen kann! Wenn man Sorten vertreibt, die nicht in dem Katalog stehen wird man bestraft. Das ist alles ein abgekartetes Spiel.
Mit den Biogasanlagen ist es das gleiche. Bei uns werden sie gebaut, dass Essen wird in die Gasproduktion gesteckt und in Osteuropa werden Flächen gerodet, damit wir wieder was zu futtern haben.
Was mich genervt hat an dem Film, ist das er so stark auf dem Männer-Frauen-Ding rumreitet. Nachdem Motto die Erde ist weiblich. Ich kanns jetzt schlecht beschreiben, aber wer ihn gesehen hat, gibt mir recht.

Gruß Thomas
 
Hallo,
und wie sieht es mit Menschen vergiften in der "menschenfreundlichen" Bundesrepublik aus????? Dioxin im Futtermittel!!!!
Dank der profitgeilen Industrie!

Thomas
 
Hallo
Ihr lasst euch viel zuviel von den Medien beeinflussen ,glaubt doch nicht immer das was sie zeigen.
Da ich früher in einen Gemüsejungpflanzenbetrieb gearbeitet habe und dort auch Gemüse angebaut wurde ,das zu 80% selber vermarktet wurde konnte man das Kaufverhalten der Kunden gut beobachten. Zeigten sie in den Medien das Mörhren ,dass gesundeste Gemüse ist ,konnten wir tonnenweise Möhren verkaufen und so ging das die Reihe durch.
Nen andres Thema ,was hier nicht hingehört aber brandaktuell ist und nen gutes Bsp.ist ,das der BAG und die Polizei bei der Kabel eins Serie " Achtung Kontrolle " aussteigen werden eben deswegen weil die Medien wirklich nur auf Negativschlagzeilen aus sind und das Gute bewusst ausblenden .
PS:
Ich werde mein Fleisch, Joghurt,u.s.w. deswegen genauso weiteressen .
Also in diesen Sinne.
Mfg Falk
 
Hallo,

Die Dünge und vorallem Pflanzenschutzmittel heutzutage sind ja noch viel agresiever! im dunkeln keller eingelagert man darf nicht unverdünnt damit in berührung kommen weils Säure ähnlich ist! Wir hatten welches im garten aufs Unkraut gesprüht da wächst einfach nichts mehr! und jetzt stehen Töpfe drauf weil alles kaputt ist!

Gruß
 
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