w50 oder l60 mit pritsche, heute noch wirtschaftlich?

tirrej

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Hallo, ist ein ifa Lkw heute noch rentabel, wenn er 200 km die Woche läuft, und Stückgut auf Paletten fährt?
Hätte immer ca 5t drauf. Wahrscheinlich auch mit Hänger und nochmal 5t. Hat da einer Erfahrung?
Würde mich mal interessieren, da eventuell Lkw angeschafft werden muss für kleines geld.
 
Da haste Glück wenn immer 5 to drauf sind bei ca. 8-9 Paletten (W50), die Frage ist hier eher ob man dies einem IFA im Tagesgeschäft noch antun muß, Rennautos sind beide nicht. Im Stückgutverteilgeschäft ist der W50 und auch der L60 erstens unpraktisch gegenüber Atego und Co wegen der Ladekantenhöhe, kein Euromaß(W50) usw. und zweitens unrentabel aufgrund des ungünstigen Verhältnisses zwischen Tonnage und Volumen und meist ohne Ladebordwand, dies ist mit der Hauptgrund, warum auch gleich nach der Wende die Stückgut-IFAs durch Daimler und Co. recht schnell abgelöst wurden. Natürlich muß man auch beachten, daß Atego und Co. nicht unbedingt für Hängerbetrieb mit voller Auslastung geeignet sind.
Für Warenumlagerungen im Werkverkehr würde ich sagen, kann man noch machen.
Auch sollten Verbrauch und die anderen Kosten mal näher betrachtet werden.

VG Gerd
 
Ja schon klar, in meinem Fall wird mit Stapler be und entladen. Wie ist denn die Länge und breite der pritsche? Habe auch nur eine Lade- und eine Entladestelle.
 
Die Antwort ist ganz einfach: JA!

200 km die Woche da lacht jeder W50 und L60 drüber, vorrausgesetzt am Fahrzeug ist nicht nur der tolle Lack das beste daran. Sollte man nicht grade im Erzgebirge oder so wohnen machen das die LKW locker mit. Und Ersatzteile gibts ladenneu vorausgesetzt man will nicht alles geschenkt haben.

Für 200km die Woche nen ATEGO oder so anschaffen lohnt meiner Meinung nach nicht. Und wenn das erst was kaputt geht wirds schon allein bei den Teilen viel teuerer als beim IFA.

Ich bilde mir ein zu wissen was ich sage da ich einen W50LA/Z im Schüttgutverkehr für Kleingewerbetreibende und Privatleute laufen habe. Versägen tu ich Ihn natürlich nicht auf richtigen schweren Baustellen da die Baubudenrülpse eh der Meinung sind man muß mit allem wie Hund umgehen. Die dürfen sich zweckmäßigerweise nen ACTROS oder TGA bestellen die sind zum niedermachen da!

Das Problem ist eher einen ordentlichen IFA zu finden, die meißten die angeboten werden haben ja ziemlich wenig Zuwendung erfahren und sind im entsprechenden sanierungsbedürftigen Zustand - verbunden mit Kostenaufwand und die gut einsatzfähigen werden sicher nicht abgegeben und wenn nicht zum kleinen Preis.

Übrigens solltest du nicht aus der Branche kommen so lass dich wissen solltest du den LKW für Dritte zum Entgeldmäßigen Erwerb einsetzen so benötigst du die Güterverkehrsgenehmiung oder hmm ja EU - Lizens Verstöße gegen das Güterkraftverkehrsgesetz GüKG können mit bis zu 25.000 Taler geahndet werden. Wenn du dann alles zusammen hast kann es losgehen sich mit der Kundschaft rumzuschlagen den meißtens immer und alles viel, viel zu teuer ist!
 
Hallo,

wie sieht es denn mit dem Thema Umweltzonen aus für die beiden IFAs? Da dürfte es Probleme geben, ich habe aber schon einen L 60 im Baustelleneinsatz gesehen in Cottbus.

Gruß Andreas
 
Umweltzone ist in meinem Fall aus heutiger Sicht Latte. Fahre vom Betrieb zum Gewerbegebiet. Teils Landstraße, bischen Autobahn. Mir gehts halt um die kosten. Anschaffung, Unterhält und so.
 
Den Quatsch mit Berufszugang gemäß GüKG hatte ich eigentlich als bekannt vorausgesetzt, ohne EU-Lizenz darfste nicht gewerblich fahren. Also erstmal Sachkundenachweis, persönliche Eignung und finanzielle Leistungsfähgkeit mußte auch noch nachweisen usw. usf.

Wieviel Einsatzstunden je Tag kommen denn da zusammen und wieviele Umläufe fährste pro Tag? Mit so einem Wochenauftrag kann sich das Fahrzeug auf jedenfall nicht selber "ernähren" und für den Kutscher bleibt auch nix übrig.

VG Gerd
 
Kauf dir einen gebr. MAN L2000, Nierige Ladekante Umweltfreundlich und Sparsam in Allen!!!!!!!!
 
Währe 1-2mal die Woche. Jetzt fährt meist ein metallbauer nebenbei mitseinem atego, je nachdem wie die karre frei ist. Oder wir mieten nen 7,5er mit Koffer und Bühne, geht super darf einen bloß keiner abhalten, wegen überladung
 
jede wette , wenn du nen l60 kaufst oder w50 für verteiler verkehr und dann noch für kleines geld , wie du im ersten beitrag geschrieben hast , wirst du nich glücklich ! du wirst bei deiner anschaffung für kleines geld , nur am reparieren sein ! steuern maut umweltzone , da nen ölfleck hier nen ölfleck , die alten kisten schön und gut für hobby usw , mensch kauf dir ne vernünfige karre , haste mehr davon mfg steffen
 
Der Metallbauer, der für euch fährt, macht sich bei gewerblichen Transporten strafbar wie bereits schon geschrieben.

Wenn ihr als Firma euer Zeug selber fahrt, isses Werkverkehr, nehmt ein halbwegs aktuelles Modell der 12,0 Tonnen-Klasse, ist noch mautfrei, aber keinen IFA, wie hier schon mehrfach geschrieben. Aber ob sich ein LKW für 1-2 Fahrten je Woche rechnet, wenn keine Option für andere Beschäftigung besteht?

Ausweg wäre, Ihr sucht euch einen Spediteur, der euch eine Wechselbrücke auf den Hof stellt und die bei Bedarf umsetzt zu guten Preisen, sind nebenbei noch ca. 18 qm überdachtes Lager! (ca 17 Paletten = 12 t Nutzlast).

VG Gerd
 
Natürlich ist nix gegen einen MB oder MAN einzuwenden nur würde ich mich nie und nimmer mehr einen LKW dieser Typen kaufen wenn er nicht mindestens eine grüne Umweltplakette hat! Zig Tausend Euro ausgeben und dann nicht mal mehr z.B in Leipzig reinkommen steht man genau so blöd da.

MAN, Mercedes & Co. ohne grüne Plakette sind eben auch bloß noch was für Afrika! Auch wenns schade ist. Sei denn man hat sie noch im Bestand!

In euren Fall wird es wohl wirklich besser sein sich ein zuverlässiges Transportunternehmen oder Spedition zu suchen.

Was mich jetzt natürlich verwundert ist, das wir hier in einen Forum von DDR Technik sind und vom IFA abgeraten wird.

Eines verstehe ich natürlich nicht: Mir ist klar das W50 und L60 keine Neufahrzeuge sind, sie haben ihre Ecken und Kanten und benötigen fast sowas wie Liebe. Ein neuer MAN oder MB rollt erstmal störungslos (sollte jedenfalls so sein). Aber wieviele ZT und Belarus werden hier noch zur richtigen Arbeit eingesetzt? Auch hier ist erhöhtes Reparaturaufkommen gegenüber einen modernen Traktor programmiert oder?

Ich könnte auch sagen kauft euch nen John Deere oder Deutz damit wäre wohl dieses Forum hier in seiner Existensbegründung fraglich.

Hier gehts doch nur um läppiche 200km die Woche.
 
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