Wasser im Öl

Bjelarus

Kombinatsdirektor
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06. Sep. 2009
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Hallo, vielleicht könnt ihr mir ja mal weiter helfen was könnte das sein wenn bei einen Belarus MTS 80 Wasser im Öl ist? Ich meine ausser der Zylinderkopfdicht! Ich wäre euch dankbar auf einer Antwort.
Gruss Nico
 
Hallo Nico

Du könntest einen Schaden bzw. einen Riss in den Buchsen haben oder die Gummiringe die, die Buchsen zwischen Kurbelwellengehäuse abdichten sind defekt. Oder sogar dein Zylinderkopf ist defekt.

Gruß Christian
 
Hallo Christian
O das hört sich ja nicht so gut an was das alles sein könnte. Na wir werden erst mal den Kopf runter nehmen und mal schauen. Hoffentlich ist es bloß die Kopfdichtung weil das hatten mein kumpel bei seinen auch aber da wars halt bloß die Kopfdichtung.
Gruss Nico
 
Hallo Nico

Die Kopfdichtung ist immer die erste Variante weswegen Kühlwasser im Öl sein kann.. wobei es eher wahrscheinlicher ist, dass es beim laufen des Motors mit verbrannt wird.

Gruß Christian
 
Na wir werden mal die tage den Kopf runter nehmen und mal schauen weil der macht die gleichen anzeigen wie bei mein Kumpel seinen das Öl ist schön grau weiß.
Gruss Nico
 
Wobei wenn das Öl grau weiß ist, dann denke ich hast du vielleicht ein Problem mit den Kolben. Es könnten die Abstreifringe kaputt sein und nun fressen die Kolben vielleicht an der Buchsenwand.

Gruß Christian
 
Na wir werden sehen! Weil bei mein Kumpel seinen war es so ich habe die Ölablasschraube bei seinen aufgedreht und da kamen mir erstmal so 5-7 liter Wasser und dann graue Brühe und da war die Kopfdichtung nur noch in einzelteile drin da waren schon nicht mal mehr die Aluringe drin bei den Laufbuchsen und die haben wir gewechselt und nun ist das Öl schön schwarz wie es sein muss.
Gruss Nico
 
Die graue Masse kommt nicht von den Kolbenringen, sie ist ein sicheres Zeichen für ein Öl-/ Wassergemisch. Selbst am Öleinfüllstutzen ist diese graue schlamige Masse meißt anzutreffen. Du kannst mit einem Spezialwerkzeug, ähnlich einer Luftpumpe, Druck auf das Kühlsystem geben und beobachtest den Druckabfall. Über akkustische Signale, dass heißt es zischt oder blubbert irgendwo, kann man das Leck auch lokalisieren. Dann gibt es noch eine Methode bei der eine Kühlwasserprobe mit einer Flüssigkeit versetzt wird. Durch chemische Reaktionen enstehen verschiedene Verfärbungen die dann letztendlich auf die "Schadensursache" führen. Aber du kannst auch erst die Köpfe abnehmen und beurteilst die Kopfdichtung, dass ist ja meißt leicht zu erkennen da diese eine beschädigte Stelle, mit bloßem Auge, schnell erkennen lassen. Wenn die Köpfe runter sind dann prüfer auch ob sie noch plan sind! Einfach ein langes Haarlineal auflegen und gegen das Licht halten. Tritt Licht zwischen Zylinderkopf und Unterkante des Harrlineals durch, so musst du ihn plan fräsen lassen da er über die Jahre ausgespült wurde und somit keine 100% Dichtheit mehr gegeben ist. Ebenfalls können die Gummiringe (große O- ringe), die die Laufbuchsen nach unten zum Öl abdichten, verbrennen und somit Wasser durchlassen. Es grüßt Lukas.
 
Hallo Nico,ich denke auch mal das es die Kopfdichtung ist,ist in den meisten Fällen so.Eine weitere Möglichkeit wäre wie bereits geschrieben die Abdichtung der Laufbuchsen(vor allem bei der Ausführung Motorgehäuse wo bloß ein Rundring verbaut ist)und ich hatte es auch schon das die Laufbuchsen durchgerostet waren und das Wasser auf der Innenseite ins Öl gelaufen ist,das kann ein winziges Loch sein,und wenn da gerade ein Kolbenring drüber ist,im Stand,tropft nichts mehr,ist also schwer festzustellen.
MfG Jürgen
 
Na wir werden sehen ich habe heute mal einen Schlosser gefragt der bei unseren KfL immer Belarus Motoren gemacht hat und der meinte auch das es bloß die Kopfdichtung ist aber er sagte auch das es die Laufbuchse sein könnte aber das hat er in seiner Zeit nur einmal beim Belarus gehabt naja Kolben und Buchsen kosten ja nicht dei Welt. Aber vielen Dank für eure Tipps
Gruss Nico
 
Hallo Nico, bei mir waren es die O-Ringe der Laufbuchsen. Die habendas Wasser durchgelassen wenn der Motor kalt war. Sobald ich fuhr hatte ich keinen Wasserverlust, egal wie lange ich gefahren bin. Aber über Nacht waren jedesmal 2 Liter Wasser weg. Habe dann meine Ölwanne abgemacht und habe gesehen wie sich am ersten Zylinder alle 5 Sekunden ein Tropfen rausquält. Also Kopf runter, Kolben raus und Büchsen neu abgedichtet. Seitdem keinen Verlust mehr. Gruß Marian
 
Ja na wir schauen mal mein Onkel will den mal unter der Lupe nehmen er sagte auch entweder Kopfdichtung oder die Dichtringe er hat zwar früher bloß ZTs gemacht aber er wirt das schon machen.
Gruss Nico
 
Bei unserem MTS 80 drückt es seit diesem Sommer ziemlich viel Wasser ins Öl. Ich hab heute den Kopf runter gemacht und habe in der Kopfdichtung einen Riss gefunden. So wie es aussieht ist diese aber schon bei der Montage beschädigt worden. Neben dem Riss ist ein Stück aus der Metalleinfassung herausgezogen und dann von Oben auf diese gepresst worden. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob es die Kopfdichtung war.
Sollte man bei der Gelegenheit die Abdichtung der Laufbuchsen gleich mitmachen. Ist das ein großer Aufwand und kriege ich die ohne Spezialwerkzeug überhaupt heraus?
Beim Kauf neuer Dichtungen kann man so ein Set von ebay nehmen, oder taugen die Kopfdichtungen dort nichts. Ich habe hier was von Teflonringen gelesen. Ist das wirklich nötig diese zusätzlich zu verbauen?

Thomas
 
wäre natürlich die Gelegenheit neue Kolben und Buchsen zu machen , kosten ja nicht die Welt . Die alten buchsen raus und neu abdichten geht sicherlich auch , aber meist sind die so vergammelt weil ständig Wasser abgelassen und neues aufgefüllt wurde . Auch könntest Du Den Wassermantel mal richtig saubermachen . Zum Rausdrücken musst Du Dir oben ein Bock aufbauen und unten eine Platte mit Absatz drehen . Da kommt dann eine Bohrung rein . Dort führst Du eine Gewindestange ein um über den oben auf dem Block aufgebauten Bock dann die Buchse rauszudrücken .
 
Hallo Nico Prueffe die Kopfdichtung und kontrolliere ob die Buchsen im Block den richtigen Sitz haben ansonsten sind‘s wohl die gummiringe ,wen er kein öl nimmt ,würde ich alles wieder ein bauen. Gruß Roland
 
Hallo, Roland der Beitrag ist hier ja schon garnicht mehr wahr :-) ich weiß jetzt auch auf anhip garnicht wo dran es überhaupt gelegen hat ich glaube das war da als ich bei meinen Motor gleich eine voll GR gemacht habe mit Kolben und Buchsen und was nicht noch so alles dazu gehört.
Gruss Nico
 
Hallo,

bei einem Bekannten von uns war ein Froststopfen am Russen durchgerostet. (Fragt mich jetzt nicht welcher, ich sehe den Bekannten erst wieder im neuen Jahr ;-) ) So ist bei ihm das Wasser ins Öl gelaufen. Das Motorenöl war grau und das Wasser im Kühler ist ziemlich schnell abgesackt. Motor lief dabei wie eine Biene, hatte Leistung und die Abgasfahne sah gut aus. Wir haben erst gedacht der Zylinderkopf hatte einen Frostschaden, weil die Kopfdichtung und die Laufbuchsen OK waren.
Die Gummiringe an den nassen Buchsen werden meist undicht, wenn der Motor stark überlastet wurde, oder längere Zeit ohne Kühlwasser steht, so dass diese Spröde werden. Bei defekten Laufbuchsen oder einer defekten Kopfdichtung baut sich meistens auch Druck im Kühler auf.

Grüße Otto
 
Das Datum von dem Beitrag ist auch schon etwas älter, naja wer lesen kann ist klar im Vorteil. ;-)

Grüße Otto
 
Ich hab mich an das alte Thema rangehangen, weil es mir im Prinzip genau so geht.
Der Russe muss bei uns eigentlich nichts großes mehr leisten. Lediglich unsere Segelflug-Startwinde ein paar hundert Meter über den Platz ziehen oder 1-2 mal im Jahr ein paar Stunden Walzen. Überhitzt war er bestimmt nicht. Vom Verschleiß der Kolben her hält der bei dem Einsatz noch ewig.
Mich wundert halt, dass der Wassereinbruch recht stark ist und auch nicht schleichend auftrat. Ich hab etwas Bammel davor, den Motor soweit zu zerlegen und vielleicht hinterher neue Probleme zu haben.
Das mit dem durchgerosteten Stopfen würde mich interessieren. Klingt nach einer Möglichkeit, die man prüfen könnte.

Danke für die Tips,
Thomas
 
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