Weidepfähle mit Bagger eindrücken ?

]Riccardo[

Traktorist
Registr.
18. Juli 2006
Beiträge
49
Hallo Gemeinde! Dieses Jahr steht mal wieder eine größere Reparatur meiner Koppeln an. Es müssen so an die 100 Pfähle ersetzt werden. Bisher immer mit Holzhammer oder Pfahlramme gemacht. So langsam bin ichs leid. Mir schwirrt seit kurzen die Idee im Kopf herum die einfach mit meinen T159 reinzudrücken. Wollte dazu einfach an meine Pfahlramme oben den Adapter zur Schnellkupplung ranschweißen und dann an den Arm hängen. Was meint ihr dazu bzw. wie macht ihr das. Grüsse Riccardo
 
also wir haben das auch so mit nem Bagger gemacht allerdings mit meinem Minibagger! Aber mein Nachbar macht das immer mit nem Frontlader das geht noch besser weil die auflagefläche größer is! mfg Eric
 
hallo riccardo lass lieber die pfoten davon wir hatten es ma gemacht mitn radlader und es is für den jenigen der den pfahl fest hält sehr schmerzhaft glaub mir dat. gruss david
 
Halten soll den Pfahl im dem Moment des eindrückens keiner. Ich dachte ich steckt den in die Ramme und bau mir was zum festklemmen ran. Ist zwar ziemliche Rennerei aber da ich sowieso meistens alleine bin beim Koppelbau ist das nicht so das Problem. Warum auch immer keiner will den Pfahl halten wenn ich den Hammer schwinge :-) ! Es kann doch nicht sein das alle das von Hand machen? Ich hatte gehofft das schon mal jemand sowas gebastelt hat! Grüsse Riccardo
 
Hallo,

also das müste gehn mitn T 195, wir nehm dafür immer nen Radlader.

MFG
 
Hallo,

ich hab das auch mal mit dem Frontlader von einem Zetor 5245 probiert. Das Eindrücken ging bis ca. 30 cm, dann war Schluß bei unserem Boden. Bei der geringen Tiefe mußte ich mit dem Vorschlaghammer nachhelfen, um den Pfahl auf eine vernünftige Tiefe und damit zu einem ordentlichen Halt zu verhelfen. Abgesehen davon waren die Pfähle alle schief eingedrückt, weil der Frontlader in einer Kreisbewegung absenkt und nicht geradlinig.
Danach habe ich es mal mit der Niederhalterhydraulik von einem Siloschneider probiert, aber der Hydraulikzylinder war viel zu klein (hatte damals keinen Plan von der Kraft die ein Hydraulikzylinder aufbringen kann). Der Gedanke mit dem Siloschneider war aber gar nichtmal so abwegig, hätte nur einen größeren Hydraulikzylinder gebraucht und einen externen Steuerschieber am Eindrückgerät und das hätte super geklappt. Wie gesagt, meine jugendlichen Versuche waren alles Fehlschläge. Ich würde heute was ordentliches bauen, aber es besteht meinerseits kein Bedarf mehr.

In der Profi gab es mal ein Beitrag über ein selbstgebautes Pfahleindrückgerät. Ich such den Artikel mal bei Gelegenheit raus.

Gruß Matthias
 
Wenn der bagger nicht zu viel spiel in den Gelenken und der Hydraulik hat und schwer genug ist geht das.

Kommt natürlich auf den boden an, am besten gehts im frühling bei nassem boden.

Mit knickgelenktem Radlader gehts am besten da man die schaufel auch seitlich bewegen kann um den pfahl grade auszurichten, dazu muß man auch vor oder zurück fahren während des drückens. eine zweite person hält den pfahl nur fest biss er mal spannt und geht dann natürlich aus dem gefahrenbereich.

wenn das Gewicht nicht reicht einfach die schaufel mit erde oder sand füllen , hab schon tausende Pfähle so eingedrückt

Gruß Andreas
 
Hallo
Wir nehmen Teleskoplader(Merlo) oder Weidemann. Geht super. Früher hatten wir an nen 50ger Russen ein Gestell am Dreipunkt angebaut, so das der Pfahl auch nicht wegrutschen konnte.

Gruß Arnd
 
Hallo, das Thema hat mir einfach keine Ruhe gelassen. Also Rohr besorgt und mit einer Glocke von einem defekten Drehservo zusammengebraten. In das Rohr seitlich ein Loch gebohrt. Dann eine 12‘er Mutter aufgeschweißt. Eine alte Schraube auf den Kopf einer anderen gepunktet(zum Pfahl festklemmmen). Das Rohr hat eine Länge von 60 cm, Innendurchmesser beträgt 71mm die Wandstärke ca 3mm. Ich verwende imprägnierte 65mm Pfähle zum Koppelbau. Natürlich wollte ich es gleich ausprobieren trotz Bodenfrost. Funktionierte super. Mann braucht natürlich etwas Gefühl. Der Pfahl ging mühelos in den Boden. Steht relativ gerade und ist oben nicht beschädigt. Grüsse Riccardo

 
hallo riccardo na da hast de dir ja was tolles einfallen lassen. sieht echt jut aus und wenn es a noch funtzt dan is es ja gut wie sagt ma immer so schön die not macht erfinderisch ;-)

gruß david
 
Danke, ich denk das relativ ungefährlich weil aßer beim "nachladen" keiner den Pfahl anfassen muss :-) ! Außerdem hat das große blau-weiße Teil im Hintergrund eine Daseinberechtigung mehr! Grüsse Riccardo
 
hallo Riccardo, deine Methode tut mir ein bischen in der Seele weh, wird dir das nicht zu teuer? Ich fahre jedes Frühjahr mit einer Schubkarre, Brechstange, Vorschlaghammer, Ersatzpfählen, Isolatoren, Draht und Werkzeug eimal rund um meine Weiden. Die Löcher für meine Pfähle (8 cm Vierkant, Akazie) bohre ich mit der Brechstange vor und schlage sie dann mit wenigen Schlägen ein. Die Akazie hält fast ewig, mir sind erst zwei oder drei in 25 Jahren weggefault. Der Rest ist Wildschaden oder bei meinem ZT war der Wendekreis zu groß beim mähen.
Spaß hast du bestimmt mehr mit deinem Bagger.
Rudi
 
Wir machens mitn Frontlader! Mitn Hopfenlocher en Loch machen Pfosten rein, gerade hinstellen 2 meter zurück und dann mit der schaufel langsam rein! Haben PVC Pfosten für den Reitplatz genommen halten zwar ewig aber mitn Frontlader ging du die Frässchicht nix! Also Erdbohrer her und 150 Löcher bohren ;)

Gruß
 
Ja Rudi stimmt wenn man die Pfähle kaufen müsste wäre das ganz schön heftig. Die meisten sind gebraucht. Die stammen von Wildschutzäunen von Ausgleichspflanzungen. Diese werden nach einer gewissen Zeit abgebaut und entsorgt meistens bei mir im Schuppen. Grüsse Riccardo :-)
 
Zurück
Oben