Weidezaungerät

SCHUI-RS88

Kombinatsdirektor
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06. Juni 2012
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Moin,

Weiß zufällig jemand wer noch Weidezaungeräte aus DDR-Zeit mit Quecksilberrohr repariert?

Ich habe noch 2 solche guten Stücke, eins für 9Volt, das erzeugt leider nicht genug Schlagkraft und ein Kombiniertes für 12 und 220Volt mit 2 Koppelanschlüssen, bei dem geht der starke Ausgang leider nicht.

Oder kann mir jemand erklären wie ich da selbst ran gehen könnte?

Gruß Robert
 
In meinem Arciv befindet sich noch eine Bedienungsanleitung für das Batteriegerät EZ IIIb, da ist auch noch das Vertragswerkstättenverzeichnis drin.

Zumeist wurden diese Geräte von verschiedenen KfL repariert, jedoch waren auch etliche private Handwerksbetriebe als Reparaturbetriebe gelistet, die es teilweise heute noch gibt, bleibt nur die Frage, ob sich da noch jemand mit beschäftigt.

Im Norden waren das zb. Elektro-Müller in Grimmen, Schulz in Perleberg, Bohn in Lübz ua.

Bei uns war das  Elektro-Leiteritz in Pretzschendorf, Firma ist noch existent.

VG Gerd
 
Hallo 

elektromüller in grimmen gibt‘s. auch noch.

mfg Roland 
 
Danke für die Tips, da ist Grimmen noch am dichtesten bei.

Das Problem ist ja bei den Geräten daß die meisten Elektriker schon sterben wenn die nur hören daß da Quecksilber drin ist.

Gruß Robert
 
KfL-Samtens ist in etliche Kleinbetriebe zerteilt. Aber vielleicht weiß mein Vater noch wer da Elektriker war und wo der abgeblieben ist.

Gruß Robert
 
Hallo 

Na gerd da is dein Verzeichnis noch aus vor Kriegszeiten, ;-) ;-)  daskow is gleich nach der Wende platt und altenpleen war schon zu meiner KFL Zeit nicht mehr aktuell wurde glaub ich umgewandelt in ZBE altenpleen 

mfg 
 
Naja die Geräte wurden ja auch schon einige Jahre vor der Wende gebaut.

Gruß Robert
 
Ztass:

Hallo 

Na gerd da is dein Verzeichnis noch aus vor Kriegszeiten, ;-) ;-)  daskow is gleich nach der Wende platt und altenpleen war schon zu meiner KFL Zeit nicht mehr aktuell wurde glaub ich umgewandelt in ZBE altenpleen 

mfg 
Natürlich sind die Unterlagen aus tiefsten DDR-Zeiten, aber besser als gar keine Unterlagen....

VG Gerd
 
Du könntest ja mal einen Elektriker fragen es ist ja kaum Elektronik drann und wenn nur einfache Bauelemente.

Ich besitze auch noch so ein Teil als wir es letztens in Betrieb nehmen wollten mußte ich feststellen das es sehr Spannugsemfindlich ist dh.es funktioniert super mit 8-10V ,12V sind aber zu viel da wird der Funken schwächer,das könnte auch die Ursache für dein 220V gerät sein zu DDR zeiten hatten wir max 220V Netzspannung jetzt sind es 230-240V da kann der Trafo des Gerätes 2-3Vmehr Ausgangsspannung bringen das kann schon reichen ist aber nur eine Vermutung, prüfe auch mal die Sicherungen und deren Kontakte.

Gruß Steffen
 
Ja das werde ich wol mal machen.

Ich habe ja 2 verschiedene von den Geräten:

1.: ein Gerät für 9volt-Trockenbatterien, da hat der Funke zu wenig Energie, da bin ich auch schon auf die Idee gekommen das ein 12volt-Akku zu viel Spannung hat und hab mir eine 9volt-Trockenbatterie von Horrizont gekauft. das hat aber nichts geändert der Funke ist zu schwach. hab das Erdungskabel im Schraubstock geklemmt und mit der Zaunklemme versucht mit minimalen Abstand zum Schraubstock den Funken zu beobachten und danach das Gerät draußen aufgebaut mit vielleicht 30m Koppeldraht und da kann man am Zaun anfassen, auch mit der 2. Hand im Gass oder am Zaunpfahl zwecks besserer Erdung.

2.: ein Gerät für 12volt-Akku und/oder 220volt-Netzbetrieb, mit zwei Ausgängen für den Zaun, das Funktioniert mit Kfz-Akkus auf 12volt-Betrieb und mit Stecker in der Wand auf Netzbetrieb, ABER eben nicht auf dem starken Zaunanschluss sondern nur auf dem schwachen Zaunanschluß, da aber richtig.

Kontakte und Sicherungen sind soweit alle in Ordnung. Ich vermute ja irgendwie Kondensatoren oder so.

Gruß Robert
 
Hallo 

elektromüller in grimmen gibt‘s. auch noch.

mfg Roland 
 
Hallo,

also ich hatte mit den Quecksilbergeräten nur Ärger. Ich habe vor ca. 4 Jahren noch aus Altbeständen 5 ungebrauchte (also neue) Quecksilberröhren aufgetrieben war alles nicht das "Gelbe" -unregelmäßiger Takt, schwankende Schlagstärke, Hängenbleiben... irgendwas war immer. Außerdem sind sie Stoß- und lageempfindlich. Dann war da noch ein elektronisches DDR Gerät welches nicht mehr ging, da hab ich auch nach einer Firma gesucht - dabei kam ich zu dem Schluß: Versand und mal reingucken - mmh. Hab mich dann mal in der Bay umgesehen und so nach und nach 2 electra Nachrüstsätze "geschossen" - ins DDR Gehäuse eingebaut und die gehen wie "Hanne"(als Batteriegeräte).



Für ein Netzgerät hab ich mich auch in der Bucht umgesehen und bin gut gefahren, denn mit dem Cerberus war auch immer was, der hat keine Saison durchgehalten, obwohl ich ihn immer zum alten LPG Elektriker gebracht habe der die Dinger über Jahrzehnte reparierte, irgendwann hatte ich es satt.

Ich muß aber auch sagen, daß ich in der Bucht warscheinlich bissel Glück hatte, habe für einen akzeptablen Preis gute Ware erwischt.

Gruß Thomas
 
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