Wo bleibt eigendlich die eigene Ideen ?

Der blauer 323 gehört zu den Rottelsdorfer Schlepperfreunden, den sieht man ab un an noch auf Treffen!
Zum Thema Doppelbereifung vorn, solang er "nur" bissl als spass rumfährt wird es schon gehen aber wenn er auf´m Feld durch eine Ackerfurche fährt o.Ä. dann wirken bestimmt enorme kräfte auf die Achse!

Gruß
 
Naja, in Zeiten, in denen es um die verminderung der Bodendrucks geht, haben die die Doppelberiefung an der Vorderachse duchaus ihre Berechtigung. Zum pflügen sicher nicht , da sind ja schon Doppelbereifung an der Hinterachse schlecht, aber zur Saatbeet bereitung duchaus gut.
 
Ja denn würden ich drilling oder auch vierling Bereifung drauf machen weil sicher ist sicher.Aber wie ist das Lenkverhalten ?
 
Kenne es vom Case Magnum 7240! also auf dem Acker normal aber mit zuviel gewicht auf der starße Vorne sehr schwer! wir sind ne zeitlang! mal mit Packer vorne dran und hinten nichts dran umgesattelt! es mußte an machne Stelle Rangieren! weil kein vollen lenkeinschlag möglich war! eben so wird es beim Zt auch sein
 
Hallo,
natürlich sieht es aus, als würde ein Riesenboliede aus Amerika ankommen (dort ist auf den riesigen Flächen sogar eine Dreifachbereifung keine Seltenheit. Beim ZT war es nicht wegen dem Bodendruck erfunden worden, sondern zur Stabilität des ZT 305 und 325. Für diese zwei Typen war eine Zwillingsbereifung mit voller Reifenstärke vorgesehen um an steilen Hanglagen nicht zu verrutschen. Die hinteren Befestigungstunnel für den Anbau der Zwillinge hatten ein Maß von 50cm und die Tunnel der vorderen waren 13cm breit. Bei den vorderen Rädern mußte das Felgenblatt des Zwillings nach innen zeigen. Weil die Lenkung und die Achse des ZT die höhere Belastung nur schwer verkraftete, ist es wohl nur sehr selten zum Anbau der vorderen Zwillinge gekommen. Ich habe übrigens noch einen kpl. originalen Verbreiterungssatz (Tunnel) da liegen.

MfG Jens
 
Die Belastung für den Boden wird weniger, aber die für das Fahrzeug (Achse, Kreuzgelenke, ....) steigt sprunghaft an. Da der Radaufstandspunkt nach aussen verlegt wird. Das hat zur Folge, dass die Achse auch einmal ein viel größeres Abstützmoment aufbringen muss.

Solche umbauten kann kein Maschinenbauer für gut heißen. (Achso beim PKW streitet man sich über 10mm Radverbreiterung und hier werden 400mm gemacht und keiner hat nur einen blassen schimmer wieviel Verlust dies bei der Betriebsfestigkeit nach sich zieht).
 
Ich glaube nicht das es in der DDR erlaubt war auf der Vorderachse Zwillingsbereifung zufahren und es gab es auch nicht als Zubehör.( ZT 305)
 
hallo spind24 und take it 1999,

da muss ich euch beiden recht geben.....
die belastung der achse durch die verbreiterte spur steigt ins unendliche....

von der betriebsfestigkeit kann ich ein lied singen....!!!

viele grüße
 
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