Belarus MTS 82 Wasser auf Kolben und im Öl

SCHUI-RS88

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06. Juni 2012
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Moin, 

Unser blauer 82er auf Arbeit macht mal wieder Ärger. Wenn der läuft hat er Druck aufm Kühler, schmeißt Wasser raus und drückt Wasser ins Öl. Scheint das Wasser aber nur rauszudrücken und nicht zu verbrennen. Abends muss ich Wasser ablassen weil es sonst morgens aufm Kolben steht.

Hat jemand eine Idee wo da was durch sein könnte?

Gruß Robert
 
Die war auch mein erster Gedanke, die ist aber vor ca. 170Betriebsstunden neu gemacht und der Kopf geplant und nach 10 bis 20 Stunden nachgezogen. Und die Maschine muss absolut nicht schwer arbeiten. 

Gruß Robert
 
Hallo ich kann da nur den Tip mit den Teflonringen nochmal anbringen sonst halten die Kopfdichtungen nicht lange hatte das Problem schon oft genug und seit ich die Teflonringe einbaue ist Ruhe.

MfG Jürgen
 
Hab nochmal bißchen das Forum durchforstet. Habe ich das richtig verstanden daß die Teflonringe einzeln sind und unter eine ganz normale Kopfdichtung um die Laufbuchsen gelegt werden,  um Rostfras und Ausspülungen aufm Block abzudichten? 

Gruß Robert
 
Hallo,ja ist ziemliches Gefummel.Ich hab eine verstärkte Kopfdichtung genommen und hab Ruhe.Keine Ahnung ob das mit den Teflonringen der Hit ist.Wenn das so gut ist ,wieso hat man das bei anderen Motoren nicht? ich hab den Motor eimal warmlaufen lassen,Kipphebelwelle nochmal runter genommen und nochmal schön von Innen nach aussen den Kopf nachgezogen. Bis jetz (5 Jahre) ist alles dicht. Gruss Matthias
 
Ja, das mit den Teflonringen bringt wirklich was - wir haben eine verstärkte Dichtung mit Teflon verbaut. Nachdem ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, die Ringe in ihrer vorgebenen Größe zu verbauen, habe ich sie etwas (bündig und straff) eingekürzt und anschließend verbaut. Unser MTS 82 hatte zuvor (was man wohl nicht machen sollte) einen B 200 Schälpflug dahinter und die Kopfdichtung (obwohl der Kühler die vergrößerte Wüstenausführung ist) kam nach zwei Stunden. Also mit Teflon kein Problem mehr (und Fazit:der  B 200 ist zu groß, obwohl der Russe den ohne Pronleme zieht).

MfG
 
Sind die verstärken Kopfdichtungen denn die mit den Silikonnähten um die Kanäle? 

Solange der Russe die Temperatur hält sollte das doch alles kein Problem sein. Die Maschinen haben doch früher ganz anders gearbeitet. 

Gruß Robert
 
Hallo,ja die mussten immer ordentlich ran.Aber die Werkstatt hatte auch ordentlich zu tun.Kopfdichtung,Motorschäden ect. waren auch an der Tagesordnung.Beim ZT und w50 war Kopfdichtung und oft Wärmetauscher Tagesgeschäft.Und wenn man sich die Maasshaltigkeit bei den russischen Teilen ansieht,dann fragt man sich wie das doch so lange halten konnte.Die hälfte der eingebauten Teile wären nach deutschen Standards einfach Ausschuss.Rattermarken vom Fräsen oder drehen,Lagersitze offen und vor allem die Undichtigkeit schon bei neuen Traktoren.Die Gewinde sind so auch nicht gerade der Hit und der Guss ist oft bröselig.Ich möchte nicht wissen was da alles im Stahl und Guss gelandet ist. Und trotzdem hat es ja lange funktioniert.Basteln muss man bei Russemtechnik immer.Wenn ein Russe jeden Tag arbeiten muss,wird auch ab und zu mal eine Kopfdichtung fällig sein. Gruss Matthias
 
Aber 170 Stunden ohne Belastung sind ja echt keine Arbeit. Mein 572 muss ganz anders ran und läuft seit 2200 Stunden ohne am Motor was machen zu müssen. 

Gruß Robert
 
Hallo

Ich weiß nicht was ich da sagen soll, die Werkstatt hat in einer LPG oder VEG immer gut zu tun gehabt aber reihenweise kopfdichtungen oder kaputte Russen Motoren kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.Ein MTS 82 hat die meisten Betriebsstunden im Jahr gemacht ,Zapfwellenkupplung hyd.pumpe und Bremsen wahren bei den Belastungen schon mal kaputt aber Motor oder kopfdichtung ,sorry da war ich wohl immer im Urlaub. 4. 82iger haben im Frühjahr gedrillt  ( untersaaten oder Feinsämereien) mit 6 m T 890 ,heu und Stroh gepresst Kartoffel und Mais häufeln und hacken kartoffelkombine  und im Winter dungstreuen mit T088 .Also arbeit ohne Ende aber Werkstatt eher selten.

gruss 
 
Ich hab ja nicht gesagt reihenweise,ich hab gesagt es war normal. Und die Qualität der Produkte war einfach durch die Mangelwirtschaft schlecht,hier die Russentechnik in den Himmel zu heben ist doch nicht die Realität,aber nach so langer Zeit vergisst man ja auch viel..Gruss Matthias
 
Ich hab nichts in den Himmel gehoben sonder niedergeschrieben wie ich es Real erlebt hab!

gruss
 
Ich kenn das vom erzählen her eigentlich auch nicht daß MTS viel mit Kopfdichtungen und Motorschäden zu tun hatten, solange die nicht maßlos überfordert wurden. Da waren ZT und W50 eher für bekannt.

Nochmal zurück zum 82er. Was ist jetzt am sinnvollsten? Normale Kopfdichtung und Teflonringe? Oder verstärkte Kopfdichtung? Oder verstärkte Kopfdichtung und Teflonringe?

Gruß Robert
 
Hallo,das hängt ja auch davon ab wie der Block aussieht.Vieleicht musst du auch Lochfras spachteln und planschleifen. Vieleicht macht es auch Sinn sich andere Stehbolzen und Muttern zu besorgen.Bei meinem Russen hatte ich das mit Kopfdichtung auch.Mein Vorgänger hat beim Heuwenden am ersten Zylinder ein Ventil weggebrannt.Dann haben sie den Kopf machen lassen mit neuen Ventilen ect. Nur lag die Kopfdichtung spiegelverkehrt und ich hab erst eine normale genommen. Das hat nicht lange gehalten.Ich hab mir auch die Teflonringe mit einer verstärkten Kopfdichtung bestellt.Ich hab die Ringe weggelassen und alles ist dicht.Ich hab den Kopf aber Abends drauf gebaut und auf Drehmoment gezogen und am nächsten Tag nochmal.Ich hab aber auch von Arbeit gute kalibrierte Drehmomentenschlüssel,die ich kurz vorher mit einem Drehmomententester einstelle.Dann warmlaufen lassen und nochmal nachgezogen.Aber vieleicht wird das mit den Teflonringen ja noch besser.Gruss Matthias
 
Hallo,

das mit den Teflonringen muss es ja aber schon zu DDR Zeiten gegeben haben denke ich.

Ich hatte mir letztes Jahr einen generalüberholten (1989) 80er Motor aus Sachsen geholt, der Seit der GR nicht mehr lief und auf Palette stand. Vor dem Einbau wechselte ich die Simmerringe der KW und die Kopfdichtung und beim abnehmen des Kopfes sah ich die alte Dichtung mit extra Teflonringen.

Ist das so bekannt das es dass so schon zu DDR Zeiten gab?

Also ich habe dann auch eine neue verstärkte eingebaut mit Teflonringen. Seit dem ist erstmal Ruhe aber der Motor hat ja jetzt erst 120Bh gelaufen..... :-)
 
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