Bilder vom Aufbau der einzelnen Getriebewellen RT 315 Getriebe

So, Hochzeit (Getriebe mit Motor verbunden) ist erledigt, fehlt nur noch die Party...:-).

Getriebe:

Ein RS und ein RT Getriebe komplett bis zur letzten Schraube und Zahnrad auseinander gebaut, RT 315 Getriebe damit aufgebaut, alle Lager, Distanzscheiben, Sägerringe, Simmerringe durch neue ersetzt, schadhafte Zahnräder, Wellen, Schrauben, Lagerbuchsen usw. getauscht, Gewinde aufgearbeitet, Welle und Zahnrad mit Buchse modefiziert, siehe Seite 1, für Lager mit Innen und Aussenring, neue Zapfwellen, neue Hohlwelle, neue Zapfwellenkupplung, neues Öl (60l, LS 90) usw.

Modifizierungen: Simmerringe an Handbremswelle (re./li.), Zapfwellenschaltung (re./li.) beide Deckel und auch Welle.

Schaltung überarbeitet, Hydraulikpumpe überarbeiten lassen, Schaltturm und Schalthebel aufgearbeitet, Brems- u. Kupplungswelle aufgearbeitet, nebst Buchsen usw,, Platte für Anhängerkupplung anfertigen lassen und viel putzen...:-).

Kupplung: Grafitring, Kupplungsautomat und Scheibe neu.

Lenkung: alle Lager im Lenkgetriebe durch neue ersetzt, neue Simmerringe, ordentlich Fett an die Spindel und neues Öl aufgefüllt (LS90), neue Lenkstangen, Lenkhebel aufgearbeitet.

Abgedichtet wurde alles auf Silikonbasis, zwischen Getriebe und Glocke neue Dichtung aus Papier.

Motor: Generalreperatur bei Fa. Münch, incl. Einspritzpumpe usw.

Auspuff neu aus DDR Bestand, Lima Drehstrom neu mit Anfertigung Halterrung und Riemenscheibe, Pendelbock aufgearbeitet, Vorderachse neue Buchsen und Herzbolzen aus DDR Bestand, neue Drucklager, Felgen vorn und hinten gebrauchte organisiert, neue Bereifung, Hydraulikzylinder aufarbeiten lassen, Leitungen erneuert, neues Hydrauliköl, Dreipunkt komplett überarbeitet. Alles andere liegt schon überarbeitet, sandgestrahlt, grundiert, lackiert auf Lager:-).

VG Andreas
 
.... damit es bei den Bilder nicht zur Verwirrung kommt, die Radnabe wurde nochmal runter genommen, damit die Kotflügelhalterung montiert werden konnte. Die war vorher nur lose angebracht.

Es sind noch Teile da.

Falls jemand etwas braucht, dann einfach anrufen. 0163 66 69 553 Andreas
 
Hallo,

ein Tip aus der Bauernzeitung, Bericht von zwei alten Famulusspezies über Restauration eines Famulus.

Spindel läuft verschleißbedingt in der Schnecke mit höherem Spiel, das Fett soll das etwas dämpfen und natürlich schmieren.

Das Öl ist ja auch noch drin, aber das Gehäuse ist ja nicht bis oben gefüllt, dazu kommen lange Standzeiten und wie gesagt das verschleißbedingte Spiel.

Schaden kann es ja nicht...:-)
 
Hallo - Hut ab! Klasse und saubere Arbeit. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wo und wie hast du die Teile so metallisch blank bekommen?

Ich staune!

Gruß Norbert
 
kannst ja später mal berichten. klingt verlockend, aber fehlendes metall durch  fett ersetzen? hab mal über beschichtung nachgedacht. mfg Hans
 
Hallo und einen schönen Sonntag wünsche ich Euch.

Vielen Dank für das Lob.

Da Sandstrahlen für diese Teile nicht in Frage kam, wegen Dichtflächen, Buchsen, Gewinde usw. kam erst der Hochdruckreiniger zum Einsatz, dann Spachtel, Winkelschleifer mit Drahtbürstenaufsatz für die großen Flächen und später dann Akkuschrauber mit diversen Drahtbürstenaufsätzen, bis hin zum Schraubendreher und was es sonst noch so zum kratzen gibt.:-)

Dieses Verfahren musste auch jede noch brauchbare Schraube über sich ergehen lassen, bist Rost und Farbe verschwunden waren.

Die anderen Teile (gelbe Grundierung) hatte ich zum strahlen gebracht.

Wie das jetzt bei der Vorderachse und Motor weitergeht, weiß ich noch nicht.

Vor zwei Jahren, als ich ihn gekauft hatte, da war es noch ein tiefergelegter und verbastelter blauer Famulus. Ein Bekannter sollte nur den festen Motor wieder flott machen. Tja, dann kam natürlich eins zum anderen, wenn man Hand anlegt.

Am Ende des ersten Restaurationsprojektes kam dann das Elend mit den rostenden neuen Lagern, Zahnrädern, Buchsen usw. im überholten Getriebe, dazu gab es schon ein Beitrag und Fotos.

Das war dann der Grund es selbst in die Hand zu nehmen und besser zu machen...:-).

Das wird aber definitiv eine einmalige und letztmalige Aktion gewesen sein...lach.

PS: eigentlich zu schade zum lackieren...:-)

VG Andreas
 
Zum Thema Lenkgetriebe...

Das Spiel ist bei mir noch ok, es gibt aber etwas Spiel und die Spindel ist am Eingang etwas eingelaufen.

Also habe ich den Tip von den alten Herren mal angenommen...:-)

Am Ende schadet das Getriebefett nicht und sollte es nach und nach vom Öl ausgewaschen werden, dann wird es sich am Gehäuseboden ablagern und niemand stören.
 
... was die Aufarbeitung der Spindel betrifft, da habe ich keine Erfahrung.

Wenn meine nicht mehr zu gebrauchen wäre, dann hätte ich mir eine anfertigen lassen. Die Firma Pallmann ist für solche Sonderprojekte zu haben. Kostet dann zwar gutes Geld, aber besser als noch teurere alte Teile zu kaufen, oder irgend einen Mist aus dem Internet.
 
Hallo,

wie gewünscht die Bilder von der handgefertigten Halterung für die Drehstromlichtmaschine und Keilriemenscheibe. Die Keilriemenscheibe wurde nach der Vorlage vom kaputten Original gedreht.

VG Andreas
 
Hallo Schraubergemeinde...

Es ging wieder ein Stück weiter. Die Lenkung ist nun komplett. Das Lenkgetriebe hatte ich ja überholt (wie schon geschrieben) und nun wurden noch neue Lenkstangen hergestellt und die Lenkhebel neu geschweißt, damit wieder alles gerade ist. .Jetzt fehlt mir nur noch ein vernünftiges Lenkrad. Kann mir jemand sagen von welchem Hersteller da was passt und nicht so gekröpft ist? Die Baywa als Fendt Vertretung tut sich damit recht schwer.

Nun ist noch die Hydraulik- u. Hebeanlage dran. Überall müssen neue Buchsen und Bolzen rein, neue Kugelkopfenden an den Hebearmen, der Zylinder brauchte eine neue Stange und neue Dichtungen, Die Pumpe wurde schon instandgesetzt, neue Hydraulikschläuche und den Steuerschieber habe ich auseinander gebaut gereinigt und auf hundert bar eingestellt.

Da kein Filter mehr am Hydrauliktank war, habe ich mir was gebastelt, siehe Fotos.

Nun gibts bald die Farbbehandlung...

VG Andreas
 
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