Bremstrommel am T159 lösen

Bauer Peter

LPG-Vorsitzender
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22. Mai 2005
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Hallo,
ich glaube das Thema hatten wir schon einmal,
aber da gingen die Senkkopfschrauben ab!!!!!
Bei mir habe ich jetzt das Problem,dass seit (ich denke mal 1973) keiner die Trommeln runter hatte. Gebremst wurde solange wie es ging und dann eben ohne...! Das ist mir doch etwas zu heiss.
Also sollen die Bremsen gemacht werden. Nur mit prellen ,körnen usw. rüht sich da nichts.

Wie kriege ich nur die Schrauben lose? Warm machen hat auch keinen Sinn, da ja Trommel und Schraube gleichzeitig erwärmt werden.

Ausbohren?... geht das und womit....?
Hat jemand vielleicht eine bessere Idee?

Kaputt ist ja bekanntlich schneller als heil.(Habe da so meine Erfahrungen gesammelt)
Heute überlege ich doch schon mal öfter, notfalls bleibt es mal einen Tag liegen.

Peter
 
.... ich denk mal, dass es wohl beim ausbohren bleiben wird.... sauber mittig ankörnen und los geht es! Erst mal mit 3mm um zu sehen, wo der Bohrer hinläuft und dann halt Kernlochdurchmesser, wenn der 3er Bohrer mittig lief. Und dann nochmal mit den Gewindebohrern durch und schon ist alles wie neu für den kommenden Zusammenbau! Ist auch sicherlich die am wenigsten aufwendige und zugleich sicherste Methode in deinem Fall!! Also dann viel Erfolg!!
Grüße Ingo ;-) ;-) ;-)

Ein passender Witz dazu kommt gleich in der Spaßecke!!
 
Hallo Peter,
also ich würde die Schrauben einfach ausbohren weil ja die Trommel durch die Felge wieder ran gedrückt wird an die Nabe. Wenn du möchtest kannst du die Trommel ja dann um ein Loch versetzen und in die Nabe zwei neue Löcher bohren und Gewinde rein schneiden für die neuen Senkkopfschrauben.

Mfg Marcus

BELARUS-TECHNIK DIE NOCH HÄLT WAS SIE VERSPRICHT!!!
 
Wenn Du so bohrst das der Senkkopf weg ist sollte die Trommel runter gehen. Ich glaube nicht das da neue Löcher rein müssen.
Gruß Andreas
 
Hallo Peter,

ich würde es dann wie folgt machen,Senkkopf ausbohren Bremstrommel runter!Es steht ja dann noch ein Stück Gewinde dort würde ich dann einfach eine Mutter aufschweißen. Bringt Hitze rein und löst Garantiert.

Gruß Stephan
 
So,
Schrauben sind jetzt raus! Das mit dem Bohren ging eigentlich relativ einfach, da die Schrauben "weich" waren.

Nur die Trommel habe steckt immer noch auf der Achse. Die beiden Schrauben zum Abdrücken habe ich schon versucht. Jede Menge Rostspray und Schläge um die Trommel herum brachten auch nicht den gewünschten Erfolg!
??????????
Für weitere Ratschläge offen.
Peter
 
Hallo Peter,

Sieht nach W50 Vorderachse aus.... Hast du den Bremsennachsteller zurückgedreht. Für den Fall das die Trommel eingebremst ist, damit du über die Kante kommst.

Grüße Otto
 
....wie der Otto sagt. Beim ziehen der trommel sollte diese immer halbwegs drehbar bleiben, a: dass du über die Kante idn der Trommel kommst und b: dass sich die backen nicht seitlich kippen und alles "festrammeln"
grüße Ingo ;-) ;-) ;-)
 
Bremsbacken sind zurückgestellt!
Heute wird das nichts mehr, versuche morgen die Bremstrommel am Sitz mit Propanbrenner zu erwärmen.
Vielleicht habe ich ja Glück.
Peter
 
Heute mit Wärme versucht.
Irgendwie mag mich die Trommel nicht!? Da ich den Bagger nicht an der Stelle stehenlassen kann habe ich erstmal das Rad wieder angeschraubt.
Meine nächste Überlegung ist, die Nabe mit der Tommel zusammen zu ziehen. Mal sehen, ob ich was zum abziehen "basteln" kann.
Peter
 
was ist mit den schrauben zum abziehen??

gewinde schon kaputt?... welche größe überhaupt?

M12->richtig?

kann aber mit 1,5er steigung sein...

hatte ich mal beim L60... offensichtlich nicht gleich erkennbar...und beim einschrauben kommen eineinhalb- zwei tückische umdrehungen, dann fest wo man denkt aha hinten gegen, aber fehlanzeige.

ich würde mal die gewinde genau unter die lupe nehmen.... M12x1,5?

ansonsten schrauben gleichmäßig auf druck und dann kloppen.

gruß
 
Schrauben waren schon die richtigen.
Gewinde habe ich auch nachgeschnitten.
Schlagen (siehe oben) hilft nicht wirklich.
Peter
 
Hallo,
einen klein Tipp hätte ich auch noch. Den sitz Trommel/Nabe mit dem Brenner anwärmen, ruhig etwas mehr. Dann ein etwas dünneres Öl ringsrum streichen und die Abdrückschrauben unter Druck setzen. Bis zum nächsten tag so stehen lassen. Durch unterschiedliche Abkühlgeschwindigkeiten der Teile ist es am nächsten Tag manchmal lockerer. Hat bei mir so schon öfters geklappt.
Dieser Vorgang kann auch öfters wiederholt werden. Trommel mit Nabe geht sicherlich, aber wenn das hintere Lager fester sitzt, wirst du den Dichtring zerstören...

MFG Patrick
 
Hallo Peter,hab bei einem ähnlichen Problem in die Gewinde der Abdrückschrauben Ringschrauben gedreht und dann einen Rückschlaghammer dran gebastelt.So ham wir die Trommeln runter bekommen.Grüsse Peter
 
Ein Hartholzklotz und ein richtig großer Handhammer bewirken wunder: Holz auf die hintere Trommelkante aufsetzen und richtig mit Wucht zuschlagen, immer die Trommel ein Stück da bei weiterdrehen, ging bis jetzt immer. ( Die beste Abdrückschraube nutzt da nichts, da die Trommel aus Guss ist)
 
Danke ersteinmal für die Tipps!
Nach Ostern werde ich der Sache intensiv auf den Zahn fühlen.
"Jucken" tut es mich schon gleich wieder an die Sache zu gehen.....aber des lieben Familienfriedens .....lassen wir mal etwas ruhig!

Grüsse an alle, und frohe Ostern!
Peter
 
Hallo,

bei den Schrauben zum abdrücken musst du aufpassen.
Mir ist schon passiert, dass durch zu starkem Anziehen das Gewinde und etwas drumherum aus der Trommel geplatzt ist, da das ja auch nur ein Gußeisen-Brocken ist.
Sollte übrigens die gleiche wie beim W50 sein.

Aber die Idee mit den Augenschrauben hört sich sehr gut an!!!!!

Vieleicht kombiniert mit schnellem und starken Erhitzen der Trommel um der Nabe herum ( am besten mit Atce+O² ) könnte das ein absolutes Erfolgsrezept sein! ;-)

MfG Alex

Fortschritt - eine Frage der Ehre!
 
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