DDR-Miststreuer/Dungstreuer

Mit Schnur und Netz im Mist müsste man eigentlich die Deppen aufhängen die das da rein geworfen haben. Hab selbst mal par Jahre eingestreut und das bißchen Aufwand Band und Netz sauber abzuräumen ist ja wohl eine Kleinigkeit gegenüber der Sauerei am Miststreuer.

Sind die beiden Kratzerketten die gleichen oder ist die rechte und die linke spiegelverkehrt? Kann man die zwischendurch untereinander tauschen damit die überdehnten inneren Ketten nach außen kommen und die äußeren nach innen kommen da genauso gedehnt zu werden?

Hab mit dem Miststreuer ja keine großen Leistungen vor.

Gruß Robert
 
Die Ketten sind die gleichen. Aber da musst du schon enorme Massen streuen, damit du mal tauschen müsstest. Da ist der Aufwand,die Spannvorrichtung etwas einseitig zu stellen, das geringere Übel. Du musst ja nun keine 10t aufladen. Und wenn du den Kratzboden langsam laufen lässt, werden die Ketten auch nicht so beansprucht. Und zusammendrücken wirst du den Mist beim Aufladen ja auch nicht.
 
Hab mir heute einen Ru 5 aus Lpg-Zeiten betrachtet und die Unterschiede zum Rur 55 festgestellt.Da wären eine andere Spannvorrichtung für den Kratzboden, bei welcher die Innen-und Außenseiten unterschiedlich gespannt werden konnten. Auch konnte die Dosierwalze mit zwei unterschiedlichen Drehzahlen und betrieben werden. An der Kratzbodenantriebswelle war rechts eine Art Klauenkupplung verbaut. Antriebsmäßig hab ich aber keine Veränderungen festgestellt,nur andere Wellenstummel für die Wurfschaufeln, welche auch noch etwas schwächer ausgelegt waren.
 
Anhängen kannst du auch beladen. darfst nur nicht hinten anfangen mit beladen, sonst macht der RU männchen. ist auch schon geschehen, wenn Hitchhaken ausgeklappert ist." Da stand auf einmal ein Miststreuer auf dem Acker der männchen machte!"
mußte unter den Zug nur etwass Stabieles legen, wass auch nicht einsackt.
manny
 
Moin,

Ich hab heute entlich den besagten Ru bzw Rur geholt.

Er ist nicht ganz in so einem guten Zustand wie ich erst dachte aber man kriegt alles hin und er war sehr günstig.

 

Gab es für die Teile eigentlich auch Häckselaufbauten oder so etwas in der art? Ich hab nämlich überlegt dem einen großen abnehmbaren Gitteraufbau zu verpassen um dam an der K453 abzufahren. So ein Einachser macht sich auf kleinen Flächen und in Ecken bestimmt besser als ein THK5 oder HW60/HW80 wenn man viel rangieren muss. Oder vielleicht könnte man damit auch beim Mais häckseln abfahren und rückwärts aufs Silo abdrehen, das haben die Bauern hier letztes Jahr auch mit einen 10Tonner Bergmann-Streuer gemacht.

Gruß Robert
 
Wenn Du Bündel vom Streuer ableiern wilst, dann spare dir gleich den Strick, wiel, den wierd die Walze teilweise aufwickeln.

Das mit dem Häcksel abfahren mag ein guter Gedanke sein, aber ich Denke das ableiern wird verhältnismäßig viel Zeit in anspruch nehem.

manny 
 
Nein ich will keine Stroh oder Heubunde im Stück durch den Streuer jagen. Mich hat das nur interessiert wie der Rur festen Mist abkönnen, weil sich der eine Bauer hier im Dorf mal mit Tretmist beim T088 eine Walze rausgedrückt hat.

Auf die Idee mit dem Maishäcksel fahren bin ich auch nur gekommen weil ich das letztes Jahr mit dem Bergmann-Miststreuer gesehen habe.

Gruß Robert
 
Da ich viele Jahre Mist geladen habe, ist da schon einiges passiert.

Die Streuer sind im allgemeinen schon in die Jahre gekommen und die Miestbrühe tut das Irige.

wenn vom Material noch alles stabil ist, dann kommt eigentlich die Überlastkupplung!

wie Ihr sagt sogenenannten "Tretmist" Schafsmist, der wurde beim Hochsetzen etwas "aufgeschüttelt"

Den RU macht fester Mist keine Probleme! Die Walze transportiert den Mist über sich hinweg, dann liegen die Klumpen auf den Acker. Großer Vorteil der RU ist nicht hoch gebaut.

manny
 
Es gab Aufsatzbordwände. Die sind aber nur ca. 30cm hoch. Also nix mit wirklich Fassungsvermögen.  Aber wenn du dir nen Gitterrahmen draufbauen willst, geht da sicher mehr. Willst du dann wieder mit der Hand abladen.
 
Wenn ich den rur über Sommer zum Stroh und Heu fahren zweckentfremde dann soll der von Hand abgeladen werden, bzw die Bunde vom Rur aus direkt auf den Boden hoch gestarkt werden. Es sei denn mir fällt noch was ein um die Streuwalze und den Streutisch schnell vorrübergehend zu demontieren dann würde ich die Bunde auch mit dem Rollboden abschieben um das Feld notfals einfach nur schnell zu beräumen, weil der Landwirt bei dem wir unser Stroh pressen am liebsten so schnell den Boden bearbeitet daß da eigentlich gar keine Zeit für Strohernte ist. Mir geht es hauptsächlich darum daß der Rur als Einachser wendiger ist und sich besser in kleinen Ecken rangieren lässt als ein THK5 oder HW60. Und eben daß der Anhänger einfach da ist und man die Kapazität nutzen kann um die Bunde zwischen zu lagern, einen Anhänger vorm Regen abzudecken oder unterzustellen geht ja immer schneller als ihn abzuladen.

Gruß Robert
 
Der Tisch ist ohne Probleme abnehmbar.mit der Walze dürfte das auch keine große Sache sein.

beachten mußt Du, das der Hänger eine breitere Spur hat und die Abladefläche verhältnismäßig lang ist,

an sonsten ist die Idee nicht schlecht.

manny
 
Was willst du mir damit sagen daß die Ablagefläche lang ist?

Die breite spur Wollte ich vielleicht überdecken indem ich den Gitteraufsatz unten erstmal schräg nach außen stell, um von Kastenbreite auf Gesamtbreite zu kommen.

Gruß Robert
 
Das Du beim ableiern immer ein Stück vorrücken mußt, das sich das Ladegut nicht in  die Kratzerkettenantriebe wickelt!

manny
 
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