Ich bin kein Freund von Friemelarbeit, deswegen habe ich früher das Zuschneiden von Dichtungen vermieden und habe, falls es keine Dichtung zum Kaufen gab, nur mit Dirko bzw. DirkoHT gearbeitet.
Im Endeffekt hatte das aber nur zu 50:50 Erfolg.
Bei trockenen, ölfreien Oberflächen funktioniert es gut. Aber bei Flächen wo in der Umgebung noch Restöl vorhanden ist, ging das oft nach hinten los. Getriebedeckel sind da ein gutes Beispiel. Dort habe ich sogar die Innenwände des Getriebes soweit wie ich reinreichen konnte mit Aceton gesäubert und trotzdem hat das nachsickernde Öl sich einen Weg durch die noch feuchte Dichtmasse ge[BAD]n. Nach etlichen Rückschlägen tue ich mir nun jedesmal das Dichtungschneiden an, weil ich einfach keine Lust habe das nochmal neu zu machen.
Meine Erfahrungen decken sich übrigens hervorragend mit dem früheren Zustand meines K700. Da hat der Vorbesitzer auch fleissig nur mit Dichtmasse gearbeitet (Getriebedeckel, Lenkungschieber, Hydraulikpumpen,...). Da waren die Teile zwar neu, aber nicht wirklich dicht.
Gruß Matthias