Dichtstoffe anstatt Papierdichtung

Altmaerker

Traktorist
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07. Feb. 2012
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Hallo zusammen,

welche Erfahrungen habt ihr denn mit Dichtstoffen anstatt Dichtungspapier gemacht? Gerade auch, wenn die Teile, z.B. Oelwanne, mal wieder demontiert werden müssen.

Grüße Markus
 
für solche sachen benutze ich aus überzeugung hylomar, das hat die rolls roys zulassung für motoren, flugzeugturbinen etc. haben wir früher in der firma benutzt wenns absolut zuverlässig dicht und auch demontierbar sein musste. kostet zwar etwas mehr als anderes zeug, aber da weißt du was du hast. ich kaufe es in der 1kg blechdose und komme damit ewig hin, das gute ist daran, dass es nicht eintrocknet wie kartuschen etc. und mann kann die erforderliche viskosität mit lösemittel einstellen
 
hallo
zusammen
da hatte ich gerade einen motorschaden beim opel meines neffen. die ölwannen dichtung dick mit flüssig dichtmittel , war schön dicht ,aber zuviel aufgetragen und innen hat sich das feste überschüssige material abgelöst und das viel zu kleine sieb vor der pumpe verlegt. kein öldruck mehr !!!und der onkel soll es wieder heile machen ???
MFG Andre

"-STÜCK DAVON-" ist die Antwort , wer kennt die Frage ???
 
Ich bin kein Freund von Friemelarbeit, deswegen habe ich früher das Zuschneiden von Dichtungen vermieden und habe, falls es keine Dichtung zum Kaufen gab, nur mit Dirko bzw. DirkoHT gearbeitet.
Im Endeffekt hatte das aber nur zu 50:50 Erfolg.
Bei trockenen, ölfreien Oberflächen funktioniert es gut. Aber bei Flächen wo in der Umgebung noch Restöl vorhanden ist, ging das oft nach hinten los. Getriebedeckel sind da ein gutes Beispiel. Dort habe ich sogar die Innenwände des Getriebes soweit wie ich reinreichen konnte mit Aceton gesäubert und trotzdem hat das nachsickernde Öl sich einen Weg durch die noch feuchte Dichtmasse ge[BAD]n. Nach etlichen Rückschlägen tue ich mir nun jedesmal das Dichtungschneiden an, weil ich einfach keine Lust habe das nochmal neu zu machen.

Meine Erfahrungen decken sich übrigens hervorragend mit dem früheren Zustand meines K700. Da hat der Vorbesitzer auch fleissig nur mit Dichtmasse gearbeitet (Getriebedeckel, Lenkungschieber, Hydraulikpumpen,...). Da waren die Teile zwar neu, aber nicht wirklich dicht.

Gruß Matthias
 
Also solang Dichtungen noch i.O.sind und nicht schon uralt u.d knochenhart,gebe ich ihnen immer den Vorrang. Allerdings gibt es halt Situationen,wo auch mal Dichtmasse herhalten muss. Dann allerdings qualitativ hochwertigere Produkte. Was ich allerdings verdamme,sind verklebte Dichtungen,die man kaum mehr abbekommt.
 
Ein Thema wo jeder so seine Erfahrungen gemacht hat mittlerweile denk ich.Ich bin der Meinung das man bei Älteren Fahrzeugen beides Verwenden sollte,also Dichtmittel und Dichtung.Weil die genauigkeit der Dichtflächen früher mehr Toleranzen hatte wie heute und die heutigen Mittel meist nur unter überall gleichmässigen Druck abdichten.Gewissenhaftes und absolut sauberes Arbeiten setzt man dabei ja voraus.gruß Andre
 
Dichtmasse ok egal wer das Zeug zusammenpamt oder dealt die Dichtung hat auch manchmal eine Funktion zum Abstand halten Einstellmaße usw. wen ihr die weglaßt kanns schon mal irgendwo klemmen ich hab mal als jugendlicher beim S51 die Papierdichtung am Kupplungsdeckel durch Dichtmasse ersetzt Ergebnis;Schaltung hat geklemmt weil 1/10mm Dichtung gefehlt hat also überlegt wo Dichtung wie stark und wo.

Gruß Steffen
 
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