Dichtung zur Bremse

wenzelsworld

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07. Okt. 2018
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Hallo,

ich saniere gerade die Bremsen meines Famulus. Auf der rechten Seite in Fahrtrichtung ist die alte Bremse stark verölt, da ist wohl die Dichtung hinüber. Auf der linken Seite in Fahrtrichtung ist alles okay, dort ist auch das Bild aufgenommen. Nun stellen sich mir ein paar Fragen:

- Muß ich für den Tausch die Alu-Kappe abschrauben?
- Kann mir da irgend etwas entgegen fallen? Lager, Kugeln oder so?
- Kommt mir da Getriebeöl entgegen?
- Welche Dichtung muß ich kaufen?
- Worauf muß ich noch achten?

Ich möchte nicht einfach los legen, vielleicht hat jemand von Euch ein paar Ratschläge für mich, würde mich sehr freuen.

Besten Dank und viele Grüße!
Wenzel.

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Hallo Wenzel,

Den Deckel kann man bedenkenlos abschrauben.

Vorher aber das Getriebeöl etwas ablassen. Alles muss wohl nicht raus.

Den Wellendichtring dann aus dem Aluring ausdrücken.

Wenn die Welle schon an der Dichtfläche zu stark eingelaufen ist, muss die Welle getauscht oder Repariert werden.

Gruß Michael 
 
Hallo Wenzel,

du brauchst einen Radialwellendichtring A 65 x 85 und einen Rundring 52 x 3.

Bremsbeläge und Trommel mit Bremsenreiniger säubern und wenn alles wieder zusammen ist eine Bremsprobe machen, bei der beide Räder gleichmäßig verzögern sollten (am besten auf losem Untergrund, das ist Reifenschonender)

Gruß,

Jan
 
Meine Antwort war auf einmal doppelt gepostet???

Warum weiß ich nicht.

Gruß Michael 
 
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten!

Ich habe die Dichtungen besorgt und heute los gelegt. Mein Famulus hat recht exakt 60 Liter Getriebeöl d‘rinne, das hab‘ ich selber eingefüllt. Da mich interessiert hat wie viel Öl dort raus läuft habe ich einen Kübel d‘runter gestellt und den Alu-Deckel ab geschraubt ... und siehe da: Es kommt fast nichts, nur ein paar Tropfen. Nach ca. 4 Stunden war dann insgesamt ca. 1/2 Liter raus gelaufen, mehr nicht. Den habe ich nach der Aktion gefiltert oben wieder rein gekippt.

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So sieht‘s unter dem Deckel aus. Ich habe die Hülse raus gezogen auf der der O-Ring läuft, sie war nicht eingelaufen. Dahinter ist eine Pappdichtung und noch ein Ring.

Die beiden Pappdichtungen mußte ich neu machen. Insgesamt sieht das dann so aus vor dem Zusammenbau:

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Es ließ sich alles gut montieren und das ist das vorläufige Ergebnis:

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Mein Fazit: Wenn man sich einmal so weit vor gekämpft hat ist der Wechsel der Dichtungen kein Problem.

Vielen Dank nochmal und viele Grüße!

Wenzel.
 
Hallo,

hier nun noch der Vollständigkeit halber die komplett neue Bremse mit 7mm Backen. Die ausgedrehte Trommal passt auch einwandfrei.

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Ich habe trotzdem noch 2 Fragen zum Abschluss des Teil-Projektes:

1 - unter der Bremse ist zwischen Bremshebel und einem abenteuerlichen, selbstgeflexten Haken eine improvisierte Feder nach hinten. Sinn ist wohl, die Bremse zurück zu ziehen bzw. dies zu unterstützen. Ist das original?  Wird die Feder gebraucht wenn alles in Ordnung ist?

2 - Die große Scheibe, die die Bremsetrommel nach hinten abschließt, die mit den zwei großen Löchern, ist bei allen Scheiben die ich kenne (im Nachhinein?) unten innen nach innen gebogen. Ich habe hier sogar eine, da ist außen noch ein Steg angeschweißt. Warum haben die das damals gemacht? Damit das Wasser besser abläuft?

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Viele Grüße!

Wenzel.
 
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