Hi Sebastian,
Puh ich würde sagen: Kommt drauf an...
Das ist wie immer alles relativ. Je größer dein Modul ist, desto größer darf auch dein Zahnspiel sein.
Bei uns im Betrieb da durfte es bei einem Modul von ca. 8 ungefähr bei 0,2-0,3mm liegen.
Ich habe jetzt aber leider keine Tabelle oder Formel gefunden, nach der sich das schnell berechnen ließe.
0,8-1,0mm erscheint mir aber auch viel.
Kommt auch drauf an, wann denn die Verzahnung hergestellt wurde bzw wie genau die benutzten Fertigungsverfahren waren..
Wie groß ist denn dein Kopfspiel? Das liegt meistens so um die 0,1*m bis 0,3*m. Oft wird mit 0,167*m gerechnet (m=Modul). Den Modul kannst du ermitteln, in dem du die Zahnhöhe misst, davon das Kopfspiel abziehst und das ganze noch durch 2 teilst (h=2*m+c). Kannst auch einen Zahn+eine Zahnlücke (Teilung) messen und das ganze durch Phi teilen, dann hast du auch den Modul.
Wenn das Kopfspiel im Rahmen des Möglichen liegt, dann sind eventuell die Flanken schon "etwas" verschlissen. Bei häufiger Schubumkehr ist das halt etwas problematisch. Gibt Stöße und das mögen nun die Kerben in den Wellen nicht, neben der Tatsache, dass dann auch die gehärtet Oberfläche schon sehr dünn bis nicht mehr vorhanden sein dürfte.
Hab einen Link angefügt von einem Vorlesungsskript, dass sich auf ein weit verbreitetes Maschinenelementebuch bezieht. Ich denke die Bilder sind ganz gut. Die Berechnung ist auch drin. Vielleicht hilfts dir. Musste dich mal durch wühlen.
Hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Gruß Thomas
http://www.fh-oow.de/fbi/we/aict/ict/konstruktion/Konst_I_WS0708_gesamt.pdf