Heute war es soweit, der Heimtransport ist gelaufen. Eigentlich sollte er 18-19 Uhr in Ansbach aufgeladen werden. Um 9:50 Uhr kam ein Anruf "Ging alles schneller bin schon 12 Uhr dort". Da kommt man ganz schön ins Rennen wenn man noch 250 km fahren muß. Also alles fallengelassen, abgemeldet und ab auf die Bahn. In Bayern angekommen habe ich schon von Weitem den K-700 gesehen und der stand schon auf dem LKW. Alles super gelaufen, außer das der Fangrahmen immernoch dort unten liegt, weil er nicht mit auf den
Anhänger gepasst hat.
Auf der Autobahn heimwärts hab ich ihn dann wieder eingeholt. Ein wünderschöner Anblick, strahlend blauer Himmel und der K-700 Richtung seines neuem Zuhause.
Abladung war neben einem Sportplatz, wo mehr Platz ist und Laternen stehen. (Transport sollte ja eigentlich in der Nacht ankommen)
Ich bin noch zu blöd zum Fahren. Das Runterfahren hat der LKW-Fahrer übernommen. Dann der Schock, er saß mit den Haken unter der Stoßstange auf dem Hänger auf. Durchdrehende Räder ergaben dann dieses Resultat.
Der Fahrer meinte wir müssen ihn mit einem Traktor rüberziehen. Also heim und Traktor gesucht, aber nur den Zetor gefunden. Ich hab den das letzte mal vor fünf Jahren bewegt und der springt sonst eigentlich nie an. Anscheinend hat er sich, aber erinnert daß ich ihn vor sieben Jahren hergerichtet hatte und er sprang tatsächlich sofort an. (offensichtlich weiß er, wer es gut mit ihm meint)
Dummerweise ist er zu leicht und schafft es nicht den K-700 zu bewegen. Glücklicherweise ist noch ein Teleskoplader mit transportiert worden. der musste zum Helfen mit ran. Gemeinsam ging es dann.
Wenn er schonmal hilft, gleich noch mit ihm drücken und mit dem Zetor ziehen, um den K-700 zu befreien.
Geschafft!
Der kleine Held, ich bin ihm zu Dank verpflichtet.
Zuhause angekommen ist es schon dunkel.(Bin extrem langsam gefahren und hätte trotzdem beinahe eine Hecke plattgefahren. K-700 fahren ist gar nicht so einfach)
Mit einer 6x5m Plane abgedeckt erkennt man die Dimension von dem Gerät. Die Plane reicht gerade mal fürs Führerhaus.
Gruß Matthias