Hi Zetor50, ich denke dass das so nicht stimmt. Die radiale Kraft (Fr) bleibt gleich groß. Durch die schrägen Zahnräder entsteht nach dem Kräftedreieck eine Kraft
Fa= sin (Schrägungswinkel z.B.15°) * Fr. Die resultierende Kraft ist also größer als die radiale Kraft.
Entscheidend ist, bei gerader Verzahnung ist immer nur ein Zahn (edit) im Eingriff. Bei Wechsel auf den nächsten gibt es kleine regelmäßige Stöße, also Schwingungen; der Feind jeder Maschine. Bei schräger Verzahnung befindet sich der nächste Zahn schon im Eingriff, während der vorherige auch noch im Eingriff ist. Dadurch läuft das Getriebe ruhiger und das Flankenspiel ist auch nicht so groß. Deswegen ist auch der "Weg" auf dem der Zahn frei beschleunigen kann kleiner, was Spannungsspitzen beim aufeinader treffen der Zähne abmildert.
Zu guter letzt ist bei schräger Verzahnung auch die Flankenfläche größer, wodurch die Flächenpressung nochmals reduziert wird. Kehrseite ist halt die axiale Belastung der Lager. Dagegen hilft Pfeilverzahung, weil sich die axialen Kräfte ausgleichen. Hat übrigens Citroen erfunden. Wer genau hinschaut, findet das im Markenlogo versteckt.
So genug kluggeschissen. Ich hoffe ihr nehmts mir nicht krum. Ist eigentlich nur gut gemeint.
Gruß Thomas
PS: Wie macht man hier Smilies? Oder Verwirrtgesichter?