Holzklappen für Anhänger bauen.

SCHUI-RS88

Kombinatsdirektor
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06. Juni 2012
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Moin,

Wie baue ich am besten und originalsten Klappen aus Holz für meinen nichtidentifizierbaren 4?-Tonner ehemaligen Zahnstangenkipper? Und später mal für meinen E3?
Welches Holz? wie Stark? Fass ich das Holz besser in Winkeleisen oder U-Profil ein?

Hab nämlich heute beim Mistfahren eine Klappe beim öffnen total verdreht. war aber absehbar weil die Holme total durchgerostet sind. Und jetzt überleg ich ob ich Holzklappen bau.

Gruß Robert
 
Also wir haben zu DDR-Zeiten regelmäßig Bordwände nachgebaut. Die Beschläge bzw. Bordwandbänder haben wir aus Preß-U gebaut und den Rahmen aus Winkeleisen, weil einfacher und schneller zu bauen als mit U-Profil. Nimm Winkel in der Breite wie die alte Wand dick ist und passenden Breitter, hier haben wir immer mit genutete Bretter genommen mit Feder. Stärke der Bretter wie Winkeleisen und etwas einlassen oder wie der Innenwinkel. 40er Winkeleisen ist auf jeden Fall ausreichend.

Alternative wäre oben und unten Profilrohr 30x60 und den Rest Blech... so wie beim M25 oder beim E5.

VG Gerd
 
An der alten Wand zu messen ist glaube ich nicht so Sinnvoll weil das gekürzte THK5 Klappen sind. Das war wohl damals schon die alternative Lösung.

Also die Beschläge so wie an der Pritsche vom W50? An Nut und Feder hab ich auch schon gedacht wegen der Stabilität untereinander.
Welche stärke müssen die Bretter denn mindestens haben? 40er Winkeleisen wären dann ja ungefähr 36er Bretter.

Gruß Robert
 
So in etwa habe ich mir die Klappen vorgestellt.
Die U-Profile sind nachträglich? Dachte immer daß die Anhänger die früher original dran hatten.

Hä??? wo ist der 3tonner hin???

Gruß Robert
 
Hallo Robert,

da isser wieder, hab nochmal "recherchiert" und geändert, und dabei an der falschen Stelle "ja" geklickt.

das ist ein 3t-Zahnstangenkipper (Laderaum 3,50x2,00m).



Die Bordwände sollen noch die originalen von 1967 sein. Oben und an den Schmalseiten mit U-Profil eingefaßt. Ob das nachträglich erfolgt ist - keine Ahnung.
Die Brettstärke beträgt 24mm (genutet und gespundet)
In der Mitte der Längsseiten befindet sich eine Spannkette die bei Schüttgütern (z.B. Sand oder Kartoffeln usw.) auch genutzt werden sollte.
Wie man erkennen kann haben die Bordwände über 25 Jahre "rauhen" LPG-Betrieb gut überstanden.
In den letzten 35 Jahren sind definitiv keine neuen Bretter eingebaut worden.
Seit etwa 15 Jahren genießt er mit "Gelegenheitsjobs" seinen Ruhestand in einer trockenen Unterkunft.
Meiner Meinung nach sollte max. 28er Rauspund völlig ausreichend sein.

Gruß Thomas
 
So, ich hab mal gemessen, das sind 30er Wände, also 30er Bretter und 30er Winkel, hier ist es egal, ob du massives oder Preßprofil nimmst, Rest wie schon oben geschrieben. Die Bänder entweder wie auf dem Bild oben oder eben aus Press-U wie beim H6 oder S4000.

VG Gerd
 
hallo

also es gibt fertige u Profile und endbleche als Meterware musst mal beim Fachhandel fragen.
ich hab 5,7t kipper mit neuen Bordwänden ausgerüstet mit nut und federbretter 1.wahl fichte stärke ca 21mm, da musst du erst mal fragen welches maß das u-Profil hat und danach die bretter besorgen, bretter bekommst du in jedem guten holzhandel in verschiedenen längen.

mfg alexander
 
30er Bretter und 30er Winkel? sind die Bretter abgehobelt wo die Winkel aufliegen oder gucken die Bretter aus den Winkeln raus?

21er Nut und Feder aus Fichte ist ja ganz normales Rauspunt vom Baumarkt, nur daß die da keine 1.Wahl haben.

Werd mal gucken ob ich zwischen den Feiertagen den Schmied meines Vertrauens erreiche und mir mal par Maße für Winkeleisen und U-Profile holen.

Gruß Robert
 
Die Winkel sind eingelassen oder wie Du schreibst entsprechend abgehobelt, in der Materialstärke und Breite der Winkel, so daß eine glatte Oberfläche entsteht. Wenn Du dir diese Arbeit ersparen willst, muß Innenwinkel und Brettstärke übereinstimmen und unter den Bändern muß etwas untergelegt werden in Materialstärke des Winkels. Verschraubt wird alles mit Schloßschrauben.

Ansonsten hast Du hier alle Freiheit der Welt beim Bauen, stabiler bedeutet natürlich auch schwerer...

VG Gerd
 
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