Die Hydraulik vom Russen und die vom T157 sind ja wohl zwei verschiedene Sachen. War doch nicht böse gemeint. Aber wenn du nicht mal weißt, welcher Steuerschieber welchen Hydraulikanschluss mit Öl versorgt?! Das kann man doch selbst feststellen. Hat man den falschen Hebel betätigt und es passiert nichts beim Kippen, sollte man wenigstens das Überdrückventil "surren" hören.
Und zu den Stellungen der Hebel müsste, wenn noch vorhanden eine kleine Beschreibung/Erklärung in der Nähe der Steuerschieber/hebel sein. Diese können jedoch abweichen, da die Maschinen meist unterschiedlich genutzt wurden. Ist z.B. hinten ein größerer Hydraulilanschluss dran, dann wurde der MTS früher vor eine Erntemaschine gespannt. Der größere Anschluss ist nämlich der drucklose Rücklauf.
Zu den Hebeln eine kleine Darstelllung:
Schwimmstellung (arretierbar)
:
Senken
:
Neutral
:
Heben (arretierbar)
Das sollte bei allen Hebeln so sein außer beim zweiten von außen, denn der steuert die Hydroverstärkung, auch Achslastverstärkung genannt.
Hydroverstärker gesperrt.
Gesperrt
:
Aus
:
Ein
:
Druckminderung
Den Hydroverstärker kannst du auch noch einstellen, indem du an dem kleinen Drehknopf, der unter dem Lenkrad ist verstellst - im Uhrzeigersinn verminderst du die Zuladung der Räder, entgegen dem Uhrzeigersinn vergrößerst du die.
WAS IST DER HYDROVERSTÄRKER!
Der Hydroverstärker ist eine automatische Regeleinrichtung. Wenn du z.B. pflügst und es geht auf einmal schwer voran, dann hebt der Hydroverstärker automatisch den Pflug ein wenig an und belastet somit die Hinterräder etwas mehr. Schaltest du ihn ein, nimmt er den Steuerhebel für den Heckkraftheber mit auf Stellung "Heben". Dies ist notwendig damit der Hydroverstärker auch arbeiten kann. Die Druckminderung nehme ich eher selten, nur wenn mal der Grubber nicht gleich "reingeht". Druckminderung führt zu einem Absenken des Heckkrafthebers.
So und nun denke ich, dass du deinen Kommentar auch noch mal überdenken kannst.
mfG
Silvio