Ist das das Ende des Traktoristen?

Pionier- Traktorist

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23. Aug. 2009
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eup-1137766031-48d92d5a64b9465cf54dc6711f0f650d-1744639897_big.webpwerden in Zukunft überhaupt noch menschliche Arbeitskräfte gebraucht oder gehen wir alle stempeln? Gruß Lukas 
 
Hallo Lukas,

ich glaube nicht, dass das das Ende des Traktoristen ist, denn, die Maschine muss ja überwacht werden.

Gruß Andreas
 
Hallo Andreas,

wie in allen Wirtschaftsbereichen fehlt auch in der Landwirtschaft qualifiziertes Personal.

So sind diese "Geräte"-Träger eine Möglichkeit um das Problem mit zu lösen.

Schon heute fahren viele Landmaschinen und Traktoren selbständig. Die Fahrerzeuge werden mittels Navigation übers Feld gesteuert. Die Fahrer überwachen nur noch die Funktion (oder das private Handy) .

Das heißt, die zu bearbeiteten Flächen müssen vorher exakt vermessen und in "digitale" Fahrspuren eingeteilt werden.

Danach fahren diese "Gerate"-Träger übers Feld.

Zum Schutz von Mensch und Tier sind diese Maschinen so ausgerüstet, daß sie unbekannte Objekte erkennen und dann sofort abschalten!

Je weiter die Entwicklung geht, umso mehr kann die Maschine selbst überwachen und dann auch die Einstellungen den Bedingungen entsprechend anpassen.

Dann wird ein Signal zur "Leitstelle" gesendet.

Nur zur Funktionskontrolle und zum Umsetzen von Feld zu Feld ist der Mensch zwingend erforderlich.

Gruß Wolfram 
 
Hallo,

ich glaube in einem kleinen Rahmen mag das funktionieren, aber sicher gibt es auch ganz schnell Schwachstellen die man vorher nicht gesehen hat....feuchte Stellen, umgefallene Bäume oder größere abgebrochene Äste ect. die nun die Fahrspur "blockieren". Klar, der Robotertrucker kennt keine Pausen, keinen Urlaub, keine Nachtschichtzulagen usw..... hat alles Vor- aber sicher auch Nachteile. Die bahn hat Ihr Konzept daß Züge alleine fahren gerade vom Tisch gekehrt!  ;-)

In Nürnberg bei der U-Bahn funktioniert daß, dort gibts auf der strecke kein Wetter, und man kann - da kleiner Umkreis - im Stöungsfall schnell eingreifen.

Bei de Traktoren sehe ich das ähnlich. Vermutlich kommt es auf die Betriebsgröße an, die das System vlt "begrenzt".  

Viele Grüße Jan
 
Hallo,

das Ende der Traktoristen wird so schnell nicht kommen. Ich war vor einiger Zeit bei einer Vorführung von solch ein Teil. Hatte hier auch darüber berichtet. Bei der Vorführung wurde erklärt dass diese selbstfahrenden Maschinen wenn Sie denn zugelassen werden sollen, aus Sicherheitsgründen sehr viele Auflagen erfüllen müssen. So stoppen Die bei jeden kleinsten Hinderniss. In der Regel muss dann ein Techniker rausfahren und die Maschine wieder starten. Laut Erklärung überwacht dann ein Techniker ca. 3 Maschinen vom Büro aus. Da muss dann für Fehlermeldungen und unvorher sehbaren Stopps immer ein Techniker in Bereitschaft sein und dann auf Feld rausfahren. Bei der Vorführung standen 2 jüngere Traktoristen. Da kam dann ein älterer Herr und sagte dann. Das wird wohl das Aus für euren Arbeitsplatz sein.  Die beiden Traktoristen dann ganz entspannt zu den Herrn. Ach da machen wir uns keine Sorgen. Die Dinger müssen gewartet werden, zum Feld gefahren werden. Und dann haben wir gut zu tuen mit umgefahrenden Schildern, eingefahrenden Zeunen und Es wird Sich auch mal ein Teil verirren und in einen Graben landen. ;-)

Jörg
 
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